Der VorstandJeweils am Freitag vor Pfingsten tritt die Nationalkonferenz (aus Vorstandsmitgliedern und Diözesanreferenten) zusammen. Tagungsort ist die Edmundsburg bzw. das Edith Stein-Haus auf dem Salzburger Mönchsberg, zugleich Sitz des Sekretariates (seit Jänner 2001).
Bei der 9. Nationalkonferenz am 9.5.2008 waren unter dem Vorsitz von Erzbischof Dr. Alois Kothgasser als Mitglieder anwesend (Foto v.l.n.r.): Mag. Norbert Duffner (Vorarlberg), Mag. Matthias Oberascher (Salzburg), Mag. Maria Duffner (Vorarlberg), Mag. Hanns Sauter (Wien), Erzbischof Dr. Alois Kothgasser (Nationalpräsident), P. Guido Gockel (Gast von CNEWA New York), Manfred Straberger (Vorstandsmitglied), DDr. Johann Krammer (St. Pölten), Dr. Liborius Olaf Lumma (Innsbruck), Dr. P. Gottfried Glaßner OSB (Nationalsekretär), Mag. Stefan Gugerel (Militärdiözese), P. Mag. Jakob Stoiber OSB (Linz). Nationalpräsident:
Erzbischof Dr. Alois Kothgasser (seit März 2004) Nationalsekretär:
P. Dr. Gottfried Glaßner OSB (seit Juni 2001) Geboren 1950 in Leopolds (Pfarre Kottes in NÖ). 1969 trat er in das Benediktinerstift Melk ein und wurde am 29. Juni 1976 zum Priester geweiht. Die theologischen Studien sowie das Doktoratsstudium im Fach Altes Testament absolvierte er in Salzburg und Innsbruck. Seit 1986 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Internationalen Forschungszentrum Salzburg (Abteilung für den Christlichen Osten) tätig, seit 1998 ist er Dozent für Hebräisch und Altes Testament an der Phil.-Theol. Hochschule St. Pölten. Seit 1980 betreut er die Melker Stiftsbibliothek. Die Generalversammlung 1996 auf der Edmundsburg war die entscheidende Begegnung mit der Catholica Unio und ebnete den Weg zur Berufung in den Vorstand des Andreas-Petrus-Werks (1997). Sekretariat:
Ulrike Grill (Karenzvertretung seit Oktober 2007) Geboren 1970 in Bad Ischl, arbeitete sie 1989 bis 2001 als Sekretärin im Apostolatshaus der Pallotiner in Salzburg, 2002 bis 2006 als Sekretärin der Firma Förch in Salzburg. 2006/2007 bekleidete sie eine Halbtagsstelle (Karenzvertretung) als Sekretärin an der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg. Seit 2007 betreut sie neben einer Halbtagsstelle an der Juridischen Fakultät der Universität Salzburg als Halbtagssekretärin am Mayr-Melnhof Institut für den Christlichen Osten (Karenzvertretung) das Sekretariat der PRO ORIENTE Sektion Salzburg und des Andreas-Petrus-Werks. Ihr besonderes Interesse für den Christlichen Osten bekundete sie zuletzt durch die Teilnahme an der Ökumenischen Studientagung an der Orthodoxen Akademie in Kreta vom 2. bis 9. August 2008 sowie am Basiskurs Ostkirchen – Vielfalt und Reichtum (Oktober bis Dezember 2008) in Salzburg. Diözesanreferenten:Reg.Rat DDr. Johann Krammer (Diözese St. Pölten, seit 1978) DDr. Krammer ist Abteilungsleiter im Religiönspädagogischen Institut der Diözese St. Pölten und Mitarbeiter im Seelsorgsteam der Russischen Orthodoxen Pfarre St. Nikolaus in Wien. Anlässlich des Osterfestes verlieh Seine Heiligkeit der Patriarch von Moskau und der ganzen Rus’ Aleksij II. Reg.Rat DDr. Johann Krammer den Orden des hl. Apostelgleichen Fürsten Vladimir (3. Stufe). Die Auszeichnung erfolgte für die langjährigen „eifrigen Dienste” an der Wiener Russisch-orthodoxen Kathedrale zum hl. Nikolaus. Die Überreichung des Ordens nahm der russisch-orthodoxe Bischof von Wien und Österreich Hilarion (Alfeev) am Fest Christi Himmelfahrt (17.Mai 2007) vor. Mag. Hanns Sauter (Erzdiözese Wien, seit 1999) Mag. Hanns Sauter, geb. 1951 in Würzburg, studierte Theologie sowie Theologie und Geschichte des christlichen Ostens an den Universitäten Würzburg und Wien, Caritaswissenschaft und christliche Sozialarbeit an der Universität Freiburg (Br.). Sein besonderes Interesse gilt der Botschaft der Ikonen für unsere Gegenwart sowie Fragen im Zusammenhang von Liturgie und christlichem Leben. Er ist Assistent im Fachbereich Seniorenpastoral Kategoriale Seelsorge Erzdiözese Wien, Erwachsenenbildner, Mitarbeiter im Österreichischen Bibliothekswerk und von verschiedenen Fachzeitschriften zur Liturgie und Pastoral. Mag. Maria und Mag. Norbert Duffner (Diözese Feldkirch, seit 1999) Mag. Maria H. Duffner wurde 1954 in Wien geboren, wo sie auch Volksschule und Gymnasium besuchte. Das Studium der katholischen Theologie in Wien brachte sie mit der neugegründeten Lehrkanzel für Patrologie und Ostkirchenkunde (Prof. Suttner) in Verbindung. Die Diplomarbeit behandelte die juristischen Grundlagen für die Entstehung bzw. Auflösung autokephaler und autonomer Kirchen seit der Jahrhundertwende. 1978, kurz nach der Hochzeit mit Mag. Norbert Duffner, trat sie in den Schuldienst ein. 1981 folgte die Übersiedlung nach Vorarlberg, wo sie an einer Berufsbildenden Höheren Schule in Dornbirn unterrichtet und in der ökumenischen Arbeit engagiert ist. Mag. Norbert Duffner wurde 1943 in Triberg im Schwarzwald geboren. Da er früh die Berufung zum Priester und Missionar verspürte, führte ihn sein Weg nach dem Abschluß des Aufbaugymnasiums in den Orden der Steyler Missionare. Nach Noviziat und Theologiestudium an der Hochschule St. Augustin bei Bonn folgte ein Praxisjahr in Berlin und der Austritt aus dem Orden. Das Theologiestudium (kombiniert mit Geschichtsstudium und Russisch) schloss er mit einer Diplomarbeit über die Entwicklung der russischen Exilsjurisdiktionen ab. Von 1973-1979 arbeitete er als Vertragsassistent am Katholisch-Ökumenischen Institut Abteilung II: Östliche Kirchen in Münster als wissenschaftliche Hilfskraft, von 1977-1979 als Vertragsassistent am Institut für Patrologie und Ostkirchenkunde der Universität Wien bei Prof. Suttner, wo er auch seine Frau kennen lernte. Seit 1979 unterrichtet er Religion - zunächst in Wien, seit 1981 an der HTL Rankweil in Vorarlberg. Gemeinsam mit seiner Frau pflegt er enge Kontakte mit der Serbischen Orthodoxen Gemeinde, die er seit einigen Jahren auch im Ökumenischen Pax-Christi-Team in Vorarlberg vertritt. Mag. Matthias Oberascher (Erzdiözese Salzburg, seit 1999) Wallfahrtspfarrer in Maria Stein (Tirol, Erzdiözese Salzburg) und Zelebrant des byzantinischen Ritus, wurde per Dekret vom 20.10.1999 als Mitglied in den Vorstand des Andreas-Petrus-Werkes berufen. 1952 in Hof (Salzburg) geboren, 1970 zum Priester geweiht, wirkte er als Seelsorger in Hopfgarten, Fusch a.d. Glocknerstraße und in St. Georgen im Pinzgau. Er ist eng mit dem Nikolauschor von Pfarrer Mag. Hans Steinwender verbunden. Mag. Nikolaus Faiman (Diözese Eisenstadt, seit 2004) Geboren und wohnhaft in Wiener Neustadt, Vater von vier Kindern, ist seit Herbst 2002 Bereichsleiter im Pastoralamt der Diözese Eisenstadt. Es waren die Vorlesungen von Univ.-Prof. Ernst Christoph Suttner und die Begegnung mit den in Wien ansässigen Ostkirchen, die während des Theologiestudiums an der Universität Wien (1988 bis 1996) sein Interesse auf die liturgische Tradition der orthodoxen Schwesterkirchen lenkten und die Ostkirchenkunde zu seinem Wahlfach werden ließen. Eine Reise nach Skandinavien, bei der u.a. die Teilnahme an den liturgischen Feiern zum Mariä-Entschlafens-Fest im Kloster Uusi-Valamo unvergessliche Eindrücke hinterließ, gab den Anstoß, auch das Thema der Diplomarbeit aus diesem Fachbereich zu wählen: „Die sakramentale Feier der Sündenvergebung in der orthodoxen Kirche, unter Berücksichtigung der Krankensalbung”. „Vor allem die reichhaltige Form der Liturgie der Ostkirchen spricht mich an. Das ist wohl in erster Linie mein Zugang. Aber auch der Kontakt mit den Brüdern und Schwestern im Osten ist mir ein Anliegen, deshalb habe gern zugesagt, als Vizeoffizial Dr. Hörist mit der Bitte an mich herantrat, an seiner Stelle als Diözesanreferent des Andreas-Petrus-Werks mitzuarbeiten.” MMag. Stefan Gugerel (Militärdiözese, seit Juli 2005) Besuchte das Gymnasium der Englischen Fräulein in St. Pölten und trat 1997, nach Ablegung der Matura, in das Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg ein. Das Studium der Theologie absolvierte er an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten (1998-2003). Schon in dieser Zeit wurde vor allem durch Reisen nach Osteuropa und in den Orient sein Interesse für die Ostkirchen geweckt. Es folgte das Unterrichtspraktikum für das Fach Religion im Stiftsgymnasium Melk, wo er anlässlich der im Stift Melk im November 2003 abgehaltenen Generalversammlung der Catholica Unio erstmals in engeren Kontakt mit dem Ostkirchenwerk und seinen Aufgabenbereichen kam. Durch die Teilnahme an den Nationalkonferenzen 2004 und 2005 wurden diese Kontakte weiter vertieft. Nach Ableistung des Präsenzdienstes beim Bundesheer ersuchte Mag. Stefan Gugerel, der im Jahr 2003 Herzogenburg verlassen hatte, im Sommer 2005 um Aufnahme in das Ordinariat der Militärdiözese. P. Mag. Jakob Stoiber OSB (Diözese Linz, seit Oktober 2006) Geboren 1975. Er trat 1998 in der oberösterreichischen Benediktinerstift Lambach ein, legte dort 2004 die ewige Profess ab und wurde am 16.7.2006 von Diözesanbischof Ludwig Schwarz zum Priester geweiht (Foto). Schon während seines Theologiestudiums in Salzburg galt sein besonderes Interesse den Ostkirchen. In seiner theologischen Diplomarbeit widmete er sich dem orthodox-katholischen Dialogprozess seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. - Adresse: Benediktinerstift, Klosterplatz 1, 4650 Lambach P. Franjo Vidovic OFM (Diözese Gurk-Klagenfurt, seit Mai 2007) Mit 1. Mai 2007 wurde in der Nachfolge von Prälat Dr. Stanislaus Čegovnik P. Franjo Vidovic OFM zum neuen Referenten für die Diözese Gurk-Klagenfurt ernannt. Geboren 1960 in Crnkovci in Kroatien. Nach der Matura am Gymnasium der Franziskaner in Visoko ging er für die philosophischen und theologischen Studien nach Zagreb (Theol. Fakultät der Jesuiten) und Rom (Päpstl. Universität Gregoriana). 1992 schloss er das Theologiestudium an der Universität Augsburg mit dem Diplom ab. Im Jahr 1990 wurde er als Mitglied der Franziskanerprovinz von Mostar zum Priester geweiht. Seit 1993 nimmt er die Funktion des Regens der Franziskaner-Theologen von Mostar wahr. Im Jahr 1997 wurde er im Fach Biblische Theologie an der Universität Graz zum Dr. theol. promoviert. Seit 1998 ist er Lehrbeauftragter für die johanneischen Schriften an der Philosophischen Fakultät und am Theologischen Institut der Jesuiten in Zagreb, seit 2002 lehrt er an der Religionspädagogischen Akademie Klagenfurt Altes und Neues Testament. Im Herbst 1998 übernahm er als Pfarrprovisor die Seelsorge in den Kärntner Pfarren Weißenstein, Kellerberg und Fresach. Begegnungen mit Vertretern der Orthodoxen Kirche und Reisen in osteuropäische Länder weckten und förderten sein Interesse für die biblische und spirituelle Tradition der östlichen Kirchen. Dr. Liborius Olaf Lumma (Diözese Innsbruck, seit Mai 2008) Liborius Olaf Lumma ist 1973 in Siegen/Westfalen geboren. 1993-2002 war er erst Novize, dann Zeitlicher Professe in der Benediktinerabtei Königsmünster (Meschede). Sein Theologiestudium absovierte er 1995-2002 in Münster, mit einem zwischenzeitigen Studienaufenthalt in München an der dortigen Universität und der Philosophischen Hochschule der Jesuiten (1998-1999). Es folgte das Doktoratsstudium in Innsbruck bei Prof. Reinhard Meßner im Fachbereich Liturgiewissenschaft mit einer Arbeit über Gregorianischen Choral (2003-2006). In dieselbe Zeit fielen erste Kontakte zur ukrainisch griechisch-katholischen Gemeinde in Innsbruck sowie eine tiefergehende Auseinandersetzung mit und zunehmende Freude an byzantinischer Liturgie und Spiritualität. Im Sommer 2006 wurde Liborius Lumma in Innsbruck zum Doktor der Theologie promoviert. Seit Oktober 2006 ist er Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Bibelwissenschaften und Historische Theologie. In seiner Tätigkeit für das Andreas-Petrus-Werk wird er sich besonders der Erwachsenenbildung widmen. In der liturgiewissenschaftlichen Forschung und Lehre will er das Interesse an der ostkirchlichen Tradition wachhalten und fördern. Weitere Mitglieder:Mag. Josef Huber-Germanstatt (im Vorstand seit Juni 2001) Knüpfte seine ersten Kontakte zur Catholica Unio bereits vor 20 Jahren: Auf einer seiner vielen Wallfahrten auf den Berg Athos erhielt er die Zeitschrift „Der Christliche Osten”, die seinem Wissensdurst bezüglich der Ostkirchen sehr entgegenkam. Er studierte in Salzburg russisch und lernte dabei auch die russische Kirchengemeinde kennen, in der er durch 15 Jahre bei der sonntäglichen Liturgie als Chorsänger mitwirkte. Den entscheidenden Anstoß zur Zusammenarbeit mit der Catholica Unio gab aber ein einjähriger Aufenthalt als Austauschlehrer in Kolomna bei Moskau im Jahr 1994 (Mag. Huber-Germanstatt unterrichtet an einer höheren Schule in Salzburg französisch und russisch). Denn dort begegnete er Väterchen Vadim, mit dem ihn seither eine tiefe Freundschaft verbindet. Die Verbundenheit über Grenzen und Konfessionen hinweg wurde durch Spendenaktionen für den Wiederaufbau der russisch-orthodoxen Pfarre von Väterchen Vadim und die Straßenkinder in Ljuberzi gefestigt. Fast eine halbe Million Schilling konnte er durch Aufrufe im Rundbrief und im Rupertusblatt sammeln und den Notleidenden in Russland übermitteln. - Adresse: Erzb.-Gebhard-Str. 6/8, 5020 Salzburg, Tel./Fax 0662/849368 Manfred Straberger (seit 28. Mai 2004) Geboren am 29. August 1940 in Wels (O.Ö.). Nach der Matura im BRG Gmunden folgten Studien in Allgemeiner und Vergleichender Sprachwissenschaft und Slawistik, insbesondere Altkirchenslawisch in Salzburg. Dabei lernte er sein spätere Frau Angela Kobusiewicz, Tochter einer aus Czernowitz stammenden Familie kennen (Hochzeit 1971 im Stift Reichersberg/Inn, 1972 Geburt der Tochter Veronika). 1972 trat er in den Bibliotheksdienst der Universitätsbibliothek Salzburg ein, wo Reg.Rat Alja Payer seine Vorgesetzte war. Seit Mitte der 70er Jahre wuchs er durch die regelmäßige Mitfeier der byzantinischen Liturgie (als Mitglied des byzantinischen Chors des Kollegs St. Benedikt) und durch mehrere Pilgerfahrten zum Hl. Berg Athos und vor allem durch seine Frau Angela immer stärker in die ostkirchliche Tradition und speziell in die Tradition der griech.-kath. Kirche hinein. Der Rituswechsel, den er nach seinem Eintritt in den Ruhestand als Amtsdirektor der Universitätsbibliothek (2000) anstrebte und der dann am 10. Juli 2002 auch de jure vollzogen wurde, war der letzte logische Schritt dieser Zuwendung zur ostkirchlichen Tradition. Die letzten Jahre waren neben der aktiven Teilnahme am Gemeindeleben der griech.-kath. Gemeinde in Salzburg durch intensive Kontakte zu den Ostkirchen geprägt, sei es durch Teilnahme an ostkirchlichen Veranstaltungen, sei es durch nachhaltige Reiseeindrücke in Osteuropa, unter denen vor allem die Pro Oriente Reise mit Alterzbischof Dr. Georg Eder im Mai 2003 nach Rumänien hervorzuheben ist. Dem Institut für den Christlichen Osten ist er seit 2002 durch seine Mitarbeit an der „Bibliographie der deutschsprachigen Literatur über das Christentum in Rußland (und Nachfolgestaaten der UdSSR) 1917 bis 1985” verbunden. |