Erzbischof-Rohracher-Studienfonds

Der Studienfonds wurde im Jahr 1972 von Erzbischof Dr. Eduard Macheiner errichtet. Zweck des Fonds ist die Durchführung von Forschungsaufgaben auf dem Gebiet der Kirchengeschichte, des Kirchenrechts, der Kunst- und Musikgeschichte sowie von Forschungsarbeiten, die zur Bewältigung pastoraler Aufgaben der Erzdiözese dienen.

Der Fonds vergibt in der Regel alle drei Jahre Förderungspreise für bemerkenswerte und thematisch mit der Erzdiözese Salzburg in Verbindung stehende Arbeiten aus den oben angeführten Fachgebieten.

Protektor: Erzbischof Dr. Franz Lackner OFM

Geschäftsführer: Dr. Thomas Mitterecker

Adresse:
Erzbischof-Rohracher-Studienfonds c/o Archiv der Erzdiözese Salzburg
Kapitelplatz 3, A-5020 Salzburg

Tel.: +43 (0)662 8047-1500;
Fax: +43 (0)662 8047-51500
E-mail: thomas.mitterecker@archiv.kirchen.net

 

 

 

Verleihung der Ehrenpreise 2016

Der Erzbischof-Rohracher-Studienfonds zeichnet seit 1977 Verdienste um die nachkonziliare synodale Entwicklung der Erzdiözese Salzburg mit Ehrenpreisen aus. Die Auszeichnungen werden im Gedenken an Erzbischof Andreas Rohracher (1892–1976) vergeben, welcher der Erzdiözese Salzburg von 1943 bis 1969 vorstand.

Der Jurist Peter Krön – ein früherer Studienkollege des Festredners Bischof em. Egon Kapellari in Graz – war unter anderem Generalsekretär der Katholischen Aktion. Ab 1971 fungierte er als Leiter der Kulturabteilung des Landes Salzburg und gilt als Förderer der zeitgenössischen Kunst.

Hans Spatzenegger, von 1968 bis 1985 Leiter des Archivs der Erzdiözese Salzburg, war anschließend für die Abteilung Kultur/Wissenschaft/Religion und Gesundheit im ORF-Landesstudio Salzburg zuständig.

Der gebürtige Kärntner Hans Widrich war von 1965 bis 1971 Pressereferent der Salzburger Erzdiözese und Schriftleiter des Rupertusblattes. Von 1975 bis 1996 war er Pressesprecher der Salzburger Festspiele und setzte sich für deren gesellschaftliche und programmatische Öffnung ein.


Würdigungsrede von Bischof Kapellari (pdf)

 

 

 

Bisher erschienene Publikationen

(= Schriftenreihe des Erzbischof-Rohracher-Studienfonds):


Band 1: In Memoriam Andreas Rohracher. Reden und Artikel über das Leben und Wirken des Salzburger Erzbischofs, hg. v. Hans Spatzenegger (Salzburg 1977).

Band 2: Servus Jesu Christi. Gedenkschrift zum 100. Geburtstag von Erzbischof Andreas Rohracher. Gedenkgottesdienst und Festakt, hg. v. Ernst Hintermaier (Salzburg 1992).

Band 3: Peter Schernthaner, Andreas Rohracher. Erzbischof von Salzburg im Dritten Reich (Salzburg 1994).

Band 4: Rupert Klieber, Bruderschaften und Liebesbünde nach Trient. Ihr Totendienst, Zuspruch und Stellenwert im kirchlichen und gesellschaftlichen Leben am Beispiel Salzburg 1600-1950 (Frankfurt a. M. u. a. 1999).

Band 5: Gnade und Recht. Beiträge aus Ethik, Moraltheologie und Kirchenrecht. Festschrift für Gerhard Holotik zur Vollendung des 60. Lebensjahres, hg. v. Stephan Haering (Frankfurt a. M. u. a. 1999).

Band 6: Peter Unkelbach, Augustin Gruber (1763–1835). Katechet, Staatsbeamter, Bischof und Metropolit im josephinischen Österreich (Salzburg u. a.1999).

Band 7: Erzbischof Andreas Rohracher. Krieg, Wiederaufbau, Konzil, hg. v. Ernst Hintermaier, Alfred Rinnerthaler und Hans Spatzenegger (Salzburg 2010).


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