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Ein neues Bild der Pfarre - New Image of Parish
Ziel
Die Bildung einer lebendigen, geschwisterlichen Pfarrgemeinde:
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als Gemeinschaft von Gemeinschaften, in denen die Anonymität leichter
überwunden werden kann;
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in der sowohl die Pfarrgemeinde als Ganzes als auch der einzelne Subjekt
der Pastoral sind.
Der Weg zur Gemeindeerneuerung vollzieht sich in drei Etappen, die immer
wieder von neuem anlaufen:
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Sensibilisierung für Kirche als Gemeinschaft, für die
jeder einzelne mitverantwortlich ist (Abschluß mit einem "Wochenende
der Gemeinschaft").
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Evangelisierung:
Schwerpunkt bei der Evangelisierung ist die Bibelarbeit (In kleinen
Gruppen wird miteinander auf dem Hintergrund des Evangeliums das Leben
betrachtet, dabei entwickelt sich diese Gruppe zu einer Art Schule für
Zeugnis-geben und Evangelisierung des Lebens.) So können:
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die Sakramente in neu gewonnener Tiefe verstanden und gefeiert werden;
die Katechese, die diese Sakramentenfeier verständlich macht, wird
von jenen Gemeinschaften getragen, die sich in der zweiten Etappe gefunden
haben.
Leitsätze:
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Gemeinde sind alle Getauften (immer sind alle eingeladen).
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Gemeinde studiert die "Zeichen der Zeit" und macht sie zum Ausgangspunkt
ihres Handelns. (Wir holen die Menschen dort ab, wo sie sind.)
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Wir achten immer auf die Ärmsten und Schwächsten. Niemand kann
alles und niemand kann nichts: Wir brauchen einander!
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Wir achten auf die Kultur der Gemeindemitglieder und bauen auf dem auf,
was an Gutem vorhanden ist. (Nichts einfach abschaffen, sondern zum Wachstum
des Neuen integrieren, auf das gemeinsame Ziel ausrichten. Bisheriges und
Zukünftiges miteinander auf das gemeinsame Ziel hin verbinden.)
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In unserer Gemeinde sind die Dienste und die Träger der Dienste zu
finden, die die Menschen und die Gemeinde brauchen, (Viele tun das für
sie Verkraftbare. Nicht: Wenige tun alles und viele nichts!)
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Unsere Gemeinde hat eine gemeinsame Blickrichtung, ein gemeinsames Ziel,
das eint: die Vision der Verwirklichung des Reiches Gottes, wo die Gerechtigkeit
wohnt. Diese Vision impliziert auch das Aushalten von Krisensituationen.
Geschwisterlichkeit annehmen bedeutet: auch Kompliziertheit, Egoismus,
Anders sein, Neid ... auszuhalten und durchzustehen. Ein dialogischer Lernprozeß
findet statt.
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Das Wachstum unserer Gemeinde braucht Ruhe und Beständigkeit (kleine
Schritte und gezielte Planung). Jeder Schritt nimmt bereits Elemente des
Zieles voraus. Deshalb ist der Weg selber schon ein Teil des Zieles.
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ohne oder "gegen" den Pfarrer kann das Modell nicht durchgeführt werden.
Dauer
langfristig, um Zeit zum organischen Wachstum zu geben.
Nachhaltigkeit / Evaluierung
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erfolgt zu Beginn jedes Arbeitsjahres in der Revision der Erfahrungen des
vergangenen Pastoraljahres in bezug auf das Jahresziel. Darauf baut die
neue Jahresplanung auf;
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das Modell ist darauf ausgerichtet, eine ständige Einrichtung der
Pfarrgemeinde zu werden;
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in den ersten Jahren ist unbedingt eine erfahrene Begleitung notwendig,
die Mut macht, immer wieder neu aufzubrechen.
Kosten
im Rahmen des pfarrlichen Budgets
Träger / Anbieter des Modells:
Bewegung für
eine bessere Welt
Kontaktadressen:
Pfarrer Amold Heindler (Er ist Koordinator für NIP in Österreich
und vermittelt Adressen von NIP-Pfarren, bzw. ist er auch bereit, auf Anfrage
Informationsabende zu halten.)
Michael-Kienreich-Straße 7
A-8053 Graz
Tel./ Fax 0316/ 272 563
Lombardizentrum (Bewegung für eine bessere Welt)
Kleßheimer Allee 93
A-5020 Salzburg - Taxham
Tel: 0662/84 44 80
Fax 0662/84 44 80
E-mail: bbw@kirchen.net
Internet: http://www.kirchen.net/bbw/
Bewegung
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