
Opfer melden sich.
Sie sprechen leise.
Nach Jahren und Jahrzehnten des Schweigens, des stillen Leidens haben sie Worte für das Geschehene gefunden.
„Wenn ich rede, dann wird mein Mund zu Stein!“ So beschreiben Opfer sexuellen Missbrauchs ihre inneren Bilder.
Wer reden will, braucht ein Gegenüber.
Ein verlässliches Gegenüber.
Das zuhört.
Das kompetent ist.
Das die Berechtigung hat, in Absprache mit den Opfern sexuellen Missbrauchs, den Fällen nachzugehen.
Sexueller Missbrauch verjährt in den Opfern nie.
Die damals Minderjährigen sind heute Erwachsene, die noch immer schweigen.
Sie finden Hilfe.
Sie bekommen Unterstützung.
Das an ihnen begangene Verbrechen muss aufgeklärt werden.
Kontaktadresse
Bischofsvikar Prälat Dr. Johann Reißmeier, der Leiter der Ombudsstelle in der Erzdiözese Salzburg.
Fon: 0043-662-8047-1605
j.reissmeier@zentrale.kirchen.net .
Text: Christina Repolust, 17. März 2010.
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