Dauerausstellung

Das Dommuseum Salzburg befindet sich im Obergeschoß des Doms, im sogenannten Südoratorium. Schon diese Räume mit ihrem Stuck, ihren Malereien sowie ihren Ausblicken in den Dom und auf die Stadt sind sehenswert.

 

Das Dommuseum widmet sich der Kunst und Kultur im ältesten Erzbistum des deutschen Sprachraums. Den Kern der Dauerausstellung bildet der Domschatz. Die übrigen Räume sind thematisch gegliedert. Sie zeigen wertvolle Kunstwerke aus der Erzdiözese unter den Überschriften „Formen und Funktionen christlicher Kunst“, „Jesus Maria! Gottes Sohn und Gottesmutter“ sowie „Salzburger Barock“.

 

Während die Residenz im Rahmen des DomQuartiers die weltliche Seite des Fürsterzbistums vertritt, stellt das Dommuseum die kirchliche Seite vor.

Dommuseum Salzburg

Hostientaube

Das Dommuseum zeigt Kunstschätze aus dem Dom und aus den Kirchen der Erzdiözese Salzburg. Das Museum ist in den Emporenräumen des Domes untergebracht, die schon an sich den Besuch lohnen. Denn diese früher teilweise als Kapellen genutzten Räume haben ihren barocken Dekor bewahrt und bieten ungewöhnliche Ausblicke auf die Stadt und in den Dom. Unter den Kunstschätzen sind vor allem Goldschmiedewerke, Textilien, Skulpturen und Gemälde des Mittelalters und des Barock zu nennen. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählen das Rupertuskreuz aus dem 8. Jahrhundert, die Hostientaube aus Limoges, die Pretiosenmonstranz sowie Gemälde Paul Trogers und Reliefs Georg Raffael Donners.

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Kunst- und Wunderkammer

wunderkammer

Die Kunst- und Wunderkammer zeigt in einem barocken Ambiente Objekte aus der Natur und Werke der Kunst: ausgestopfte Tiere, Fossilien, wissenschaftliche Geräte, Bergkristallschleifarbeiten u.a.m. Sie entstand in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Nach dem Ende des alten Erzstiftes wurde die Sammlung zerstreut, nur die Schränke blieben zurück. 1974 wurde sie im Sinne eines barocken Kuriositätenkabinetts rekonstruiert.

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