Weihnachtsausstellungen

O, Tannenbaum!

30. November 2013 - 6. Januar 2014

Der Tannenbaum ist heute das globale Symbol für Weihnachten. Doch der Brauch, zum Fest einen Nadelbaum aufzustellen und zu schmücken, ist sehr jung. Im Mittelalter und im Barock wurde nur das Bild des Stammbaums Jesu - der „Wurzel Jesse“ – mit Christus in Verbindung gebracht. Das Lied „Es ist ein Ros’ entsprungen“ greift dieses Motiv auf.
Der immergrüne, geschmückte Baum verbreitete sich zunächst in protestantischen Gebieten. Am Habsburger Hof findet er sich seit 1816, in Salzburg etwa eine Generation später. Gegen Ende des Jahrhunderts begann sein weltweiter Siegeszug. In Thüringen wurde die versilberte Christbaumkugel, in Amerika die elektrische Christbaumkerze erfunden. Im 20. Jahrhundert steht er für das Fest in Freude und Frieden, über alle Religionsgrenzen hinweg.

 

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Freue dich, Christkind kommt bald!

1. Dezember 2012 - 6. Januar 2013

Das Christkindbild entstand im Mittelalter und fand vor allem seit dem Barock weite Verbreitung. Im privaten oder im öffentlichen Raum diente es als Gegenstand der Andacht oder der weihnachtlichen Feier, um die Menschwerdung des Gottessohnes zu vergegenwärtigen. Gelegentlich erscheint es auch auf Neujahrsgrüßen. Im 17. Jahrhundert kamen Gnadenbilder des Jesuskinds hinzu wie in Filzmoos oder im Salzburger Loretokloster.
Die Vorstellung des Christkinds als Gabenbringer lässt sich auf Martin Luther zurückführen. Im 19. Jahrhundert verbreitete sie sich, ähnlich dem Christbaum, auch in katholischen Gebieten. Seitdem verschwimmt das Bild des Gottessohnes und des Gabenbringers mit Vorstellungen von Weihnachtsengeln.

 

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Nikolaus und Weihnachtsmann

26. November 2011 - 8. Januar 2012

Der hl. Nikolaus bringt Geschenke, hilft Menschen in Not und schützt die Schiffer. Die Ausstellung erzählt die Legende des Heiligen anhand mittelalterlicher Bücher und barocker Gemälde. Votivbilder und ein Nikolausschiff aus Oberndorf schildern die Nikolausverehrung in Salzburg.

 

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Hirten erst kundgemacht

27. November 2010 - 6. Januar 2011

„Stille Nacht, heilige Nacht, Hirten erst kundgemacht“, heißt es im Weihnachtslied, und in Krippen sind die Hirten unverzichtbar. Denn einfache Hirten waren die ersten Zeugen der Geburt Christi, und in einer von der Landwirtschaft geprägten Gesellschaft konnten sich die Betrachter in ihnen wiedererkennen.
Schon früh finden sich die Hirten daher in religiösen Feiern und Bildern. Die romanische Buchmalerei stellte meist die „Verkündigung an die Hirten“ dar, das Gotteslob der Engel: „Ehre sei Gott in der Höhe, und Friede den Menschen auf Erden seiner Gnade!“. Seit der Gotik bevorzugten die Künstler hingegen die mystische Szene der „Anbetung des Kindes“. Die Maler der Moderne betonten wieder die einfachen Umstände der Geburt und ihrer Zeugen.

 

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Die Heilige Familie

28. November 2009 - 6. Januar 2010

Die Vorstellungen von der Familie haben sich im Laufe der Zeit stark gewandelt - auch die der Familie Jesu. In mittelalterlichen Bildern stand die Genealogie im Vordergrund. Kurz nach 1500 verschob sich die Bedeutung, Dürer und Raffael betonten das Alltags- oder das Gefühlsleben der Hl. Familie.
Seit etwa 1650 verbreiteten sich Bilder und Bruderschaften des „Hl. Wandels“. Fast dreihundert Jahre lang vermittelten sie das Vorbild eines ehrbaren Lebens. Die Künstler der Moderne holten die Hl. Familie zurück in den Alltag.

 

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Frohe Boten. Engel

29. November 2008 - 6. Januar 2009

Engel sind von Gott geschaffene, rein geistige Wesen, ohne Körper. In der Weihnachtsgeschichte treten sie vor allem als Gottesboten auf und verkünden die Geburt Christi. In der romanischen Kunst sind sie mächtige Gestalten, in der Gotik gewinnen sie menschliche Züge. Im Barock füllen sie in großer Zahl Bilder und Räume, wie um das allgegenwärtige göttliche Wirken auszudrücken. 

 

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Flucht nach Ägypten

1. Dezember 2007 - 6. Januar 2008

Die „Flucht nach Ägypten“ wird in der Bibel nur kurz erwähnt, in den Legenden aber detailreich erzählt. Die Ausstellung zeigt Gemälde, Skulpturen und Grafiken von Dürer über Schwanthaler und Rubens bis Tiepolo. Gemälde des 20. Jahrhunderts stehen zeitgenössischen Fotografien gegenüber und erinnern an die Aktualität des Themas.

 

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Maria in der Hoffnung

25. November 2006 - 7. Januar 2007

Das Motiv "Madonna in der Hoffnung" fand, ausgehend von Darstellungen der „Heimsuchung“, vor allem in der mittelalterlichen Kunst und im Brauch des 18. Jahrhunderts Verbreitung. Die Ausstellung soll es in die Heilsgeschichte einordnen, die kunstgeschichtlichen und eucharistischen Bezüge deutlich machen sowie die volkstümliche Verehrung und den volkstümlichen Brauch darstellen.

 

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Gold, Weihrauch und Myrrhe. Die Heiligen Drei Könige

26. November 2005 - 8. Januar 2006

Die "Anbetung der Könige" ist eines der ältesten Themen der christlichen Kunst. Seit dem Mittelalter wurde die Szene reich und lebhaft ausgestaltet, im Barock durch die Weihnachtskrippe weit verbreitet. Auf die Verehrung der Könige geht der Sternsingerbrauch zurück, ebenso Gasthausnahmen wie "Stern" und "Mohren".

 

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Christkindbilder

20. November 2004 - 9. Januar 2005

Das Christkindbild entstand im Mittelalter und fand vor allem im Barock weite Verbreitung. Im privaten oder im öffentlichen Raum diente es als Gegenstand der Andacht oder der weihnachtlichen Feier, gelegentlich auch als Gnadenbild wie in Filzmoos oder im Salzburger Loretokloster. Die Ausstellung zeigt Drucke und Figuren des 15.-19. Jahrhunderts.