Geschichte

Das Dommuseum zu Salzburg ist vergleichsweise jung. Während die ersten diözesanen Museen in Österreich um 1890/1900 entstanden, wurde das Museum der ältesten Diözese des heutigen Österreich erst 1974 eröffnet.

 

Erste Überlegungen, ein Salzburger Diözesanmuseum zu gründen, gab es schon vor 1920. Landesarchivar Franz Martin schlug damals vor, es in der Residenz anzusiedeln. Kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs richtete der damalige Diözesanarchivar Franz Xaver Traber es im Blasiusspital ein, konnte es aber nicht mehr eröffnen.

 

Nach dem Krieg fanden in den Oratorien des Doms zunächst Sonderausstellungen moderner christlicher Kunst statt, 1959 anlässlich der Wiedereröffnung des Doms eine große historische Ausstellung. Seit 1965 führte Johannes Neuhardt hier Ausstellungen alter Kunst durch. 1974 konnte er schließlich das Dommuseum und die Kunst- und Wunderkammer einrichten und eröffnen. 1994 folgte ihm Johann Kronbichler als Direktor, 2002 Peter Keller und seit 2017 Reinhard Gratz.

 

Seit 1975 zeigte das Dommuseum Sonderausstellungen, ab 1980 in der Langen Galerie, ab 1998 im Nordoratorium. 2014 wurde das Dommuseum Teil des DomQuartiers.