Dommuseum

Madonna Dommuseum Salzburg

Das Dommuseum ist zugleich Diözesanmuseum und sammelt vor allem kirchliche Salzburger Kunst vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Seine Sammlung spiegelt die Geschichte des Doms und der Erzdiözese: Die meisten Kunstwerke sind barock, einige gotisch, vor 1200 ist wenig erhalten.

 

Den Kern des Museums bildet der Domschatz mit den Geräten und Gewändern der Bischofskirche, darunter die Hostientaube aus Limoges und der Bucheinband des Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau. Das älteste Schatzstück im Dommuseum ist das 1.300 Jahre alte Rupertuskreuz, das größte erhaltene Metallkreuz des ersten christlichen Jahrtausends.

 

Unter den gotischen Gemälden und Skulpturen ragen die Madonna aus der Werkstatt Michael Pachers (um 1495) sowie die Geburt Christi aus der Werkstatt des Kefermarkter Altars (um 1500) heraus. Die namhaften Künstler des Salzburger Barock sind alle mit Werken vertreten: Johann Michael Rottmayr (1654-1730) und Paul Troger (1698-1762) ebenso wie Georg Raphael Donner (1693-1741).