Erstkommunion & Eucharistie

Die Erstkommunion ist eines der drei Einführungssakramente. Bei der Erstkommunion empfangen Kinder zum ersten Mal die Kommunion. Viele Eltern sind unsicher, wie die Vorbereitungen und die Feier an sich ablaufen, was man alles tun kann oder muss und wie man seine Kinder am besten auf diesen wichtigen Schritt vorbereitet. Alle wichtigen Informationen finden Sie hier.

Was ist die Erstkommunion?

In der Feier der Ersten Heiligen Kommunion empfängt der Gläubige zum ersten Mal Jesus Christus in Form von Brot (und Wein). Durch das Sakrament der Eucharistie nimmt die Gemeinde am Opfer des Herrn teil.

 

 

Die Erstkommunion ist nach der Taufe das zweite Sakrament, das man im Alter von mindestens sieben Jahren erhält. Dieses spezifische Alter hat einen Grund: Früher sind Kinder nicht in der Lage, die Bedeutung des Aktes der Wandlung zu verstehen. Erst wenn sie begreifen, dass es sich nicht um gewöhnliches Brot und gewöhnlichen Wein handelt, sind sie auch in der Lage, einen weiteren Schritt in die christliche Glaubensgemeinschaft zu machen. Das Blut und der Leib Christi, in Form von Brot und Wein verabreicht, stellen dabei sozusagen Geschenke Gottes an die Kinder dar.

Der Gottesdienst für diese Feierlichkeit findet üblicherweise am ersten Sonntag nach Ostern, dem weißen Sonntag, statt. Der Name kommt noch von einer alten Tradition, als die Menschen erst im Erwachsenenalter in der Osternacht getauft wurden. Danach trugen sie eine Woche lang, auch weiße Woche genannt, weiße Gewänder und erhielten am darauffolgenden Sonntag die Erstkommunion. Die weißen Gewänder sind bis heute üblich, obwohl sie mittlerweile nicht mehr eine Woche lang getragen werden, sondern nur am weißen Sonntag.

In der Bibel findet man die Kommunion beim letzten Abendmahl.

Wie laufen die Vorbereitungen für die Erstkommunion ab?

Anmelden muss man die Kinder nicht. Die Volksschulen kommen von sich aus auf die Eltern zu, veranstalten Informationsabende. Um eine Idee von der Erstkommunion zu bekommen, werden die Kinder üblicherweise in der zweiten Klasse Volksschule im Religionsunterricht über einige Monate hinweg auf diesen Moment vorbereitet. Verschiedene Spiele, Diskussionsrunden und Übungen führen zu einem besseren Verständnis dieses Themas sowie der eigenen Religion. Die größten Themen sind der Leidensweg Jesu und das letzte Abendmahl. Damit lernen die Kinder, warum man die Kommunion empfängt. Des Weiteren werden den Kindern der Ablauf von Gottesdiensten und die grundlegenden Gebete nähergebracht. Außerdem legen die Kinder in der Vorbereitungszeit ihre Erstbeichte ab.

Eine wichtige Tradition stellt die Taufkerze dar. Sie soll symbolisieren, dass die Kommunikantinnen und Kommunikanten das Licht der Welt weitertragen. Die Kerze kann gekauft, aber auch selbst gebastelt werden. In manchen Gemeinden passiert dies während der Vorbereitungen.

Wie läuft der Erstkommunionsgottesdienst ab?

In den meisten Gemeinden ist es üblich, dass die Kommunionskinder gemeinsam mit dem Pfarrer und den Ministrantinnen und Ministranten vom Pfarrhof in einem Festzug zur Kirche gehen. Zur Erstkommunion wird traditionell ein weißes Kleid getragen, dies symbolisiert die Reinigung durch das Taufwasser. Die Kerzen werden an der Osterkerze entzündet und im Altarraum aufgestellt.

Bis zur Wandlung verläuft der Gottesdienst wie üblich, dann werden alle Kommunionskinder gebeten, sich im Altarraum einzufinden. Nun erhält jedes Kind eine Hostie. Die Hostien werden gemeinsam gegessen. Es folgt die Kommunion für die restlichen Gläubigen. Der Gottesdienst unterscheidet sich nicht großartig von einer herkömmlichen Messe. Die Kinder helfen beim Gestalten mit und lesen Fürbitten vor. Üblicherweise wird die Erstkommunion nach dem Gottesdienst noch im Kreis der Familie gefeiert.

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