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"Pfingsten" bezeichnet das Fest am fünfzigsten Tag nach Ostern und markiert den Tag der Entsendung des Heiligen Geistes, wie sie in der Apostelgeschichte beschrieben wird.
Pfingsten (von griech. "pentekoste", der fünfzigste Tag) gilt zudem auch als Geburtstag der Kirche.
In früherer Zeit wurde in manch einer Kirche der theologische Gehalt des Pfingstfestes durch das Herabschweben einer geschnitzten Taube aus dem Kirchengewölbe, dem so genannten "Heiligengeistloch" bildhaft dargestellt. Die Panik, die Angst, die Feigheit der Jünger Jesu waren mit der Ausgießung des Heiligen Geistes wie weggeblasen. Voller Begeisterung stürmten sie auf die Straße und Petrus hielt eine flammende Rede. Viele ließen sich an diesem Tag für Jesu begeistern und wurden getauft. Der Geist des Auferstandenen begann in seiner Kirche zu wirken.
Der bedeutende Volkskundler Viktor von Geramb (1984 - 1958) nennt das Brauchtum die "Liturgie des Volksglaubens". Jedes Fest, das die Gläubigen theologisch fassen konnten, wurde reichlich mit Brauchtum umgeben, das auf das Geheimnis des Festes selbst zurückwirkte, vertiefte und es sinnenhaft und sinnenfreudig machte.
Gerade zu Pfingsten gibt es viele Feierlichkeiten und Bräuche, die regional völlig unterschiedlich sein können. Viele Gemeinden veranstalten Pfingstmärkte und es gibt zu Pfingsten traditionell viele Jugendtreffen.
Freuen wir uns gemeinsam auf Pfingsten und auf ein pfingstliches Erleben, das uns immer wieder aufs Neue für Christus begeistert und uns in unseren Herzen entflammt!
Ihr
Mag. Christian Schamberger
Referatsleiter
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