Orgeldatenbank der Erzdiözese Salzburg


Auswahl:

Orgeln nach Dekanaten

Orgeln nach Orgelbauer

Klangbeispiele

Das Erzbistum Salzburg hat eine Orgelbautradition, die bis in das 9. Jahrhundert zurückreicht. Seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts waren das Salzburger Münster und die Klosterkirchen der Stadt bereits mit mehreren Orgeln ausgestattet, die nur zum Teil von einheimischen Orgelbauern errichtet worden waren. Berühmte Meister wie Heinrich Traxdorff aus Mainz, Wolfgang Ruerdorff aus Passau oder Christian Taler aus Wasserburg am Inn lieferten Werke nach Salzburg. Erhalten ist aus dieser Zeit um das Jahr 1500 heute nur noch das Hornwerk der Festung Hohensalzburg.
Von 1612 bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war am Salzburger Fürstenhof die Stelle des Hoforgelmachers eingerichtet, die mit überregional bedeutsamen Meistern wie Rottenburger und Egedacher besetzt und durch mehrere Generationen vertreten war.
Ludwig Mooser, der in der Mitte des 19. Jahrhunderts als Industrieunternhemen mit zeitweilig 50 Mitarbeitern von Salzburg aus mehr als 140 Orgeln in das Gebiet der Donaumonarchie lieferte, ging mit der historischen Substanz ähnlich wie die Familie Mauracher, die in fünf Generationen etwa 400 Orgeln erbaute, behutsam um. Die Generation danach jedoch hielt das System der Schleiflade für überholt und erklärte nur noch die "neuen Errungenschaften" im Orgelbau für zulässig.