FAQ zum Pastoralen Einführungsjahr

1. Was ist das Pastorales Einführungsjahr?
Absolvent/innen mit universitärer Ausbildung müssen ein Pastorales Einführungsjahr absolvieren bevor Sie als Pastoralassistent/innen in der Erzdiözese angestellt werden können.

2. Darf jeder das Pastorale Einführungsjahr machen?
Es steht prinzipiell allen Theolog/innen nach Abschluss des Studiums offen und versteht sich, wie das Unterrichtspraktikum, als Anstellungsbedingung für den diözesanen Dienst. Es gibt aber für die Erzdiözese keine Verpflichtung alle Personen in das Pastorale Einführungsjahr aufzunehmen.

Das Personalreferat entscheidet nach einem Bewerber/innen Seminar, über die Aufnahme ins das Pastorale Einführungsjahr.

3. Mit wie viel Wochenstunden werde ich angestellt?
Die Frauen und Männer werden mit 40 (auf pers. Wunsch 30) Wochenstunden als Pastorale Mitarbeiter/innen (PM) angestellt.

4. Bekomme ich einen Gehalt im Pastoralen Einführungsjahr?
Ja. Die Frauen und Männer werden in der Verwendungsstufe IV/1 angestellt.
Das sind derzeit ca. € 1.890,-/monatl. brutto bei 40 Stunden.

5. Was muss ich im Pastoralen Einführungsjahr machen?
In dieser Zeit arbeiten die Pastoralen Mitarbeiter/innen (so die Bezeichnung für die Teilnehmer/innen des Pastoralen Einführungsjahr) in einer Ausbildungs-Pfarre/Pfarrverband, in dem es eine/n Pastoralassistent/in oder Pfarrassistent/in gibt. Diese/r ist die/der Mentor/in. Der Pfarrer/Pfarrprovisor ist Dienstvorgesetzter.

In Ausnahmesituationen kann der PM in einer Pfarre eingesetzt werden, wo es keinen PA gibt.

Sie besuchen alle 2 Monate innerhalb Ihrer Dienstzeit einen begleitenden Kurs (12 Tage), der vom Personalreferat ausgerichtet wird. In diesem Kurs werden pastorale Reflexionen angeboten und pastoral relevante Themen bearbeitet.

In der Ausbildungspfarre sollen sie pfarrliches Leben kennen lernen. Dies geschieht durch „mitleben“, durch "hospitieren", durch "ausprobieren" und durch die Reflektion Ihrer dort gemachten Erfahrungen.

Im einem Ausbildungsvertrag ist festzuschreiben, welche Arbeiten selbst durchgeführt und in welchen Bereichen Schwerpunkte gelegt werden sollen.

6. Wann beginnt das Pastorale Einführungsjahr?
Im Regelfall am 1. September und dauert bis Ende August.

Idealerweise sollte der August frei sein. So gibt es eine gute Zeitspanne der Erholung vor dem nächsten Dienstbeginn. Wenn es vom pastoralen Ablauf der Ausbildungspfarre jedoch sinnvoller ist, den Juli frei zu bekommen (Jungscharlager, Minitage…) soll der Haupturlaub im Juli genommen werden.

7. Habe ich im Pastoralen Einführungsjahr Urlaubsanspruch?
Ja. 5 Wochen stehen den Arbeitnehmer/innen per Gesetz zu.

8. Habe ich nach der Absolvierung des Pastoralen Einführungsjahrs eine Anstellungsgarantie?
Nein. Das Pastorale Einführungsjahr dient Ihnen dazu in die Pfarrarbeit hinein zu kommen und dem Arbeitgeber Sie kennen zu lernen. Sie müssen sich, wenn Sie das wollen, im Frühjahr auf eine der ausgeschriebenen Stellen bewerben.

9. Gehe ich mit dem Pastoralen Einführungsjahr eine Verpflichtung gegenüber der Erzdiözese ein, die über das Jahr hinausgeht?
Nein. Das Pastorale Einführungsjahr dient Ihnen dazu, in die Pfarrarbeit hinein zu kommen und dem Arbeitgeber Sie kennen zu lernen. Sie haben einen befristeten Vertrag, der automatisch mit Ende der Befristung "ausläuft".

10. Darf ich das Pastorale Einführungsjahr machen, wenn ich noch nicht mit dem Studium fertig bin?
Nein. Nur wenn es eine realistische Chance gibt bis zum Ende des Kalenderjahres, innerhalb des Pastoralen Einführungsjahres, das Studium beendet zu haben.

11. Muss ich in dieser Zeit dort wohnen?
Nein. 

12. Kann ich mir die Pfarre selber aussuchen?
Bedingt. Es wird eine Liste von geeigneten Pfarren geben und Sie sollten bitte Ihren Wunsch äußern. Wir werden versuchen, Ihre Wünsche soweit das möglich ist zu berücksichtigen.