PfarrhelferIn

Frauen und Männer, die in kleineren Pfarrgemeinden ohne Priester am Ort als Bezugspersonen eingesetzt werden, werden PfarrhelferIn genannt.Im Unterschied zu den PastoralassistentInnen oder PfarrassistentInnen verfügen die PfarrhelferInnen über keine fachspezifische theologische Ausbildung.

Voraussetzung für diesen Dienst ist die Teilnahme am diözesanen Ausbildungskurs für diesen Personenkreis. Dieser Kurs erstreckt sich über mehrere Monate. 

PfarrhelferInnen können je nach ihren zeitlichen und persönlichen Möglichkeiten und den Notwendigkeiten in der Pfarre neben div. organisatorischen Aufgaben (Koordinierung der Dienste, Kontaktnahme zum Priester, Informationsdienst etc.) auch bestimmte Aufgaben in der Verwaltung und in der Seelsorge übernehmen. Ihre Kompetenzen werden im Anstellungsdekret festgehalten. 

Voraussetzungen:

  • breite Akzeptanz in der Pfarre,
  • Vorschlag durch den zuständigen Pfarrer und den Pfarrgemeinderat,
  • „gesunde“ Spiritualität
  • Ausbildungskurs

Anstellungsmodus: Pfarrhelfer werden von der Erzdiözese oder von der Pfarre angestellt. Die Anstellung ist zeitlich befristet. Die Pfarrhelfer üben ihren Dienst in kleineren Pfarren ehrenamtlich aus. Regiekosten werden abgegolten. In größeren Pfarrgemeinden ist auch eine geringfügige Beschäftigung oder eine Teilzeitanstellung möglich.