Die erste Adresse: PfarrsekretärIn

Damit das Zusammenspiel in einer Gemeinde gelingt, braucht es Menschen mit Überblick. Trotz allem Ruhe bewahren, wenn es zeitlich eng wird. Organisieren, verwalten, Auskunft geben, Termine planen. Anlaufstelle für alle möglichen und unmöglichen Anfragen sein. Sicher von Vorteil dabei: Freundlichkeit und ein Gespür für Menschen. Und so viel steht fest: Von Langeweile bestimmt keine Spur. Das Pfarrsekretariat ist mehr als ein Büro. Es dient dem Leben der Pfarrgemeinde und der Seelsorge an den Menschen. Die Aufgaben der Sekretärin oder des Sekretärs (in der Erzdiözese Salzburg sind auch einige Pfarrsekretäre tätig) richtet sich nach den örtlichen Gegebenheiten und der jeweiligen Aufgabenbeschreibung.Zwei Hauptaufgabenbereiche erwarten die SekretärInnen:

Einerseits 

  • Erledigung des pfarramtlichen Schriftverkehrs;
  • Führung der pfarrlichen Bücher (z. B. Taufe, Firmung, Trauung, Sterbefälle);
  • Kassen- und Buchführung;
  • Terminabsprachen und Raumvergabe für die pfarreigenen Räume;
  • Entgegennahme von Messstipendien und Anmeldungen von Taufen, Trauungen und Beerdigungen;
  • organisatorische Mithilfe bei pfarrlichen Veranstaltungen;


Anderseits

  • Erstkontakte und persönlich-seelsorgliche Gespräche mit Besuchern im Pfarrbüro;
  • Telefondienst und Publikumsverkehr;
  • Entgegennahme von Wünschen und Rückmeldungen aus der Pfarrgemeinde.

 

Die Aufgabenbereiche sind unterschiedlich je nach Größe der Pfarrei und der Zusammensetzung des Pfarrteams.Der Dienst im Pfarrsekretariat ist vielseitig und anspruchsvoll. Er erfordert die Bereitschaft, fachliche Kenntnisse im Bürobereich zu erwerben, Interesse am Leben der Pfarrgemeinde und eine Verwurzelung in der katholischen Kirche.Wichtige Eigenschaften einer Pfarrsekretärin/eines Pfarrsekretärs sind Freundlichkeit im Umgang mit Menschen, Kooperationsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Diskretion. 

Der Beruf  "Pfarrsekretär/in" ist kein Lehrberuf; d. h., dass es keine eigene Berufsausbildung speziell für die Tätigkeit im Pfarrbüro gibt. Voraussetzung ist in der Regel eine solide Schulbildung. In der Erzdiözese wird eine Grundausbildung für die Tätigkeit angeboten. Ebenso gibt es Weiterbildungskurse. 

Anstellungsträgerin ist die Pfarrgemeinde. Der Beschäftigungsumfang richtet sich unter anderem nach der Größe der Pfarre. Daraus können sich Vollzeit- oder Teilzeitstellen ergeben. Die Bezahlung der PfarrsekretärInnen erfolgt in Anlehnung an das diözesane Gehaltsschema für Laienangestellte oder nach freier Vereinbarung in Rücksprache mit dem Dienstgeber (Pfarrer). In der Erzdiözese existiert ein Berufsverband.

Die derzeitige Vorsitzende ist die Pfarrsekretärin der Pfarre Salzburg-Mülln, Frau Sabine Rothauer. Sie gibt gerne weitere Informationen zum Thema PfarrsekretärIn. Erreichbar ist Frau Rothauer telefonisch unter der Rufnummer 06 62/8047 80 6610 oder per E-Mail

Der wichtigste Mensch ist immer der, welcher dir gerade gegenübersteht und dich braucht.

(Russland)