Pfarre Jochberg Ministrant

Der Ministrant

Der Ministrant: Zu allen Stunden
ist auf ihn äußerster Verlaß.
Man sieht ihn färbig zugebunden,
wenn auch der Schuh von Adidas.

Doch hören kann man ihn nicht minder,
denn schlägt die Glocke er mit Macht,
hat er schon manchen armen Sünder
um seinen Kirchenschlaf gebracht.

Auch prüft und kontrolliert der Kluge -
zur Sicherheit niemals allein -
ob nicht am Ende in den Kruge
der Mesner füllte zuviel Wein.

Beim Weihrauch ist das nicht so wichtig,
weil diesen bisher keiner soff.
Und brennt das Rosenharz dann richtig,
braucht unser Pfarrer Sauerstoff.

Dies alles und noch and"re Sachen
vollbringen wir gemeinsam hier.
Gern werden wir sie immer machen
und ernsthaft, das versprechen wir!

Verse von Peter Fürst


Grüss euch!

Wir sind die Ministrantengruppe der Pfarre St. Wolfgang in Jochberg in Tirol und wir möchten Euch etwas über uns erzählen.

 


Wir treffen uns ca. einmal im Monat zur Mini-Stunde bei der wir einerseits in der Kirche üben, andererseits auch Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen lassen. Wir dürfen ab der 1. Vs-Klasse mitministrieren und werden ab der Erstkommunion auch für die wichtigeren Dienste, wie Gabenbereitung, Weihrauch... eingeteilt. Jeder Ministrant trägt seinen Dienst in sein Ministrantenbüchlein ein. Die ganz fleißigen werden mit einer kleinen Feier belohnt.

Da unser Team noch im Aufbau ist, freuen wir uns über jedes neue Mitglied. Betreut werden wir von Pfr. Christoph Gmachl-Aher, Christine Pletzer und Petra Pohl.

Ein altes Bild mit Ministranten Ganz früh schon kannte man in der Kirche Ministranten. In der Kirche “St. Vitalis” in Ravenna - Italien kann man auf einem Mosaik Kaiser Justinian und Erzbischof Maximilian mit zwei Ministranten vor der Feier der hl. Messe sehen.


Haben Ministranten auch einen Schutzpatron?

Ministranten Schutzpatron Pfarre Jochberg

Er ist zwar wenig bekannt, aber Ministranten haben auch einen Schutzpatron. Er ist ein Jungen mit dem Namen Tarzisius. Dieser Junge soll um das Jahr 384, also zur Zeit der Christenverfolgung im Römischen Reich die heilige Kommunion zu den Gefangenen Christen ins Gefängnis gebracht haben. Auf seinem Weg dorthin wurden er "von heidnischem Pöbel überfallen und erschlagen" wie der damalige Papst Damasus es ausdrückte. Er wurde von einem "Ex-Christ" auf der Straße als Christ erkannt und von den umstehenden Leuten verprügelt. Als schließlich ein Soldat, der ebenfalls Christ war, einschritt um ihm zu helfen, war Tarzisius bereits bewußtlos. Der Soldat brachte ihn zu einer anderen Christin, die ihm die Hostie in den Mund legten. Kurz darauf starb Tarzisius. Heute ist er Patron und Vorbild der Ministranten. Der Festtag des hl. Tarzisius ist der 15. August. Tarzisius ist außerdem noch der Patron der Erstkommunionkinder.

 

Wenn Ihr noch mehr wissen möchtet über unsere Tätigkeit, schaut dann mal auf www.minis.at vorbei , da gibt es viel Interessantes zum nachlesen.