Pfarrblatt Nr. 82, Ostern 2012

Pfarrbrief
OSTERN 2012
Pfarre Lehen · zum Hl. Vinzenz Pallotti · Zelt Gottes unter den Menschen
Nr. 82 · April 2012
Vor einigen Tagen schauten
schon die Schneeglöckchen in
unserem Garten heraus. Dann
aber kamen der Schnee und
der strenge Frost und brachte
dieses frühlingshafte Erwachen
wieder ganz zum Erliegen. Wenn
wir jetzt dann bald Ostern fei-
ern, ersteht für uns alle neues
Leben.
Christus überwand den Tod und
steht auf zum neuen Leben. Hierzu
fällt mir folgende Geschichte ein:
Als Gott die Blumen schuf er-
zählt eine alte Legende haben
seine Engel sie mit vielen bunten
Farben bemalt. Ein unscheinba-
res kleines Pflänzchen hatte am
Ende der Reihe gewartet und als
es drankam, waren die Farbtöpfe
der Engel leer. Da war das kleine
Pflänzchen sehr traurig, dass es
bleich bleiben sollte. Es ging zum
himmlischen Thron und bat Gott:
Vergiss mein nicht! Gott lächelte
und versprach zu helfen. Er rief
zwei Engel herbei und befahl ih-
nen, ihren Pinsel in das Himmels-
blau zu tauchen und einmal in das
Gold der Sonne und damit das
Pflänzchen zu bemalen. Daher, so
kannst du dich überzeugen, hat
das Vergissmeinnicht blaue Blät-
ter wie der Himmel und einen gol-
denen Kelch wie das Sonnenlicht.
Es wächst bescheiden im Waldes-
schatten und ist doch selig, weil es
die Farben des Himmels trägt.
Ich wünsche Ihnen allen ein schö-
nes und gesegnetes Osterfest.
P. Ewald Hartmann
Diesen Wüschen schließt sich P.
Alois an, gemeinsam mit dem PGR
und allen Ausschussmitarbeitern.
Frohe & gesegnete Ostern! Frohe & gesegnete Ostern!Frohe & gesegnete Ostern!
ALLE KNOSPEN SPRINGEN AUF
ALLE KNOSPEN SPRINGEN AUF
Alle Knospen springen auf, fangen an zu blühen,
alle Nächte werden hell, fangen an zu glühen.
Knospen blühen, Nächte glühen,
Knospen blühen, Nächte glühen.
Alle Menschen auf der Welt fangen an zu teilen.
Alle Wunden nah und fern fangen an zu heilen.
Menschen teilen - Wunden heilen.
Knospen blühen - Nächte glühen.
Alle Augen springen auf, fangen an zu sehen.
Alle Lahmen stehen auf, fangen an zu gehen.
Augen sehen - Lahme gehen.
Menschen teilen - Wunden heilen.
Knospen blühen - Nächte glühen.
Alle Stummen hier und da fangen an zu grüßen.
Alle Mauern tot und hart werden weich und fließen.
Stumme grüßen - Mauern fließen.
Augen sehen - Lahme gehen.
Menschen teilen - Wunden heilen.
Knospen blühen - Nächte glühen.
Autor: Wilhelm Willms
4 5
„Mitarbeit an der Kirche Gottes
ist nie Selbstzweck. Nur wenn wir
auf Christus schauen, den Grund
unseres Tuns, wird unser Wirken,
Bauen und Pflanzen von Erfolg
gekrönt sein.“
2007 - 2012
Der PGR mit vielen neuen Mit-
gliedern musste und konnte sich
einer großen Herausforderung stel-
len: Neuorientierung war unser
Motto, getragen von ein wenig Un-
sicherheit, viel gutem Willen zur
Mitarbeit in der Pfarre, und unter-
schiedlichen Gefühlen wie Neugier,
Freude, sich geehrt fühlen…
„Wird man die Erwartungen, die an
einen gestellt werden, erfüllen n-
nen?” „Wird es uns gelingen, Jung
und Alt für die Botschaft zu begeis-
tern?” Wie wird es mir persönlich
ergehen?”
Jeder in seiner Individualität wurde
akzeptiert und angenommen. Jeder
konnte sich mit seinen Talenten ein-
bringen.
Glaubensseminare (gemeinsam mit
den anderen Pfarren des damali-
gen Dekanats), das Gestalten des
Kirchenjahres mit Gottesdiensten,
Festen und Feiern bildeten den
Rahmen. Allen war bewusst, dass
Öffnung nach außen, „Werbung in
eigener Sache”, präsent sein r
die Menschen, die nicht viel Kontakt
zur Pfarre haben, immer mehr an
Bedeutung gewinnt.
Mit guten Ideen und Tatkraft ging es
an die Umsetzung. Einige Beispiele
dazu:
Moderne Präsentation unserer
Pfarre im Pfarrbrief und auf der
Homepage www.pfarre-lehen.at.
Gründung des Club 60+, des
Gebetskreises und einer Spiel-
gruppe.
Gestalten der Taufkapelle: Täuf-
linge, Erstkommunionkinder und
Firmlinge – sichtbar geworden
an einem schönen Platz.
Gestaltung der Gottesdienste für
und mit jungen Erwachsenen:
mit Instrumenten, Gesang und
neuen Kirchenliedern wecken
wir Begeisterung und Interesse.
WIR SIND GOTTES MITARBEITER
(1 Kor 3,5-11)
Mitarbeit: Jugendliche nahmen
unsere Einladung an und halfen
mit…
Die ganze Periode hindurch setzten
wir sicht- und spürbare Zeichen,
getragen durch Ideenvielfalt, Be-
ständigkeit und Ausdauer. Wichtig
war die gegenseitige Achtung und
Anerkennung unseres gemeinsa-
men Bemühens. Durch die Besin-
nung auf unsere gemeinsame Mitte
erfuhren wir dabei auch eine Ver-
tiefung des eigenen Glaubens.
2012 - 2017
Die Prägung der nächsten Periode
zeichnet sich bereits jetzt ab: Die
erfolgte Gründung der Pfarrver-
bände in der Stadt Salzburg stellt
uns vor neue Aufgaben. Die Zusam-
menarbeit im Pfarrverband wird in
Zukunft einen wichtigen Stellenwert
einnehmen. Darüber hinaus sehen
wir, dass es umso wichtiger sein und
bleiben wird, die Besonderheiten der
eigenen Pfarre und die Menschen
hier mit all ihren Bedürfnissen in den
Mittelpunkt zu stellen. Das Denken
und Gestalten über unsere Grenzen
hinaus ist uns ja nicht unbekannt
und kann mit großem Einsatz gut
bewältigt werden. Der neu gewählte
PGR wird sich sicher der großen
Verantwortung bewusst sein und
sie annehmen.
Wir wünschen uns eine gute Zu-
sammenarbeit im Pfarrverband. Wir
setzen uns weiter dafür ein, dass die
Besonderheiten der Pfarre Lehen
und die Menschen hier mit all ihren
Bedürfnissen wahrgenommen wer-
den. Und wir hoffen darauf, dass
sich der neue PGR mit Gottver-
trauen und viel Kraft den Heraus-
forderungen stellt.
Möge es uns „Alten” gelingen, den
Übergang gut vorzubereiten, den
Grundstein zu legen für eine frucht-
bare Arbeit der nächsten „Genera-
tion”. Möge es den „Neuen” gelin-
gen, viele Mitarbeiter zu gewinnen,
damit nicht nur das Rädchen am
Laufen gehalten wird, sondern mit
vielen Ideen an unserer KIRCHE
weitergebaut werden kann.
(Die Mitglieder des PGR)
Besuchen Sie unseren OSTER-
MARKT im Pfarrsaal:
Samstag, den 31. März 2012
9 - 12 und 13 - 17 Uhr
Sonntag, den 1. April 2012
10 - 12 Uhr
Ostermarkt
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Im Jahr 2004 hat Max Luger das pfarrcaritative Projekt ArMut teilen ins
Leben gerufen. Die Idee dahinter ist so einfach wie genial: Wer mehr
hat, als er braucht, gibt, wer an der Armutsgrenze lebt, bekommt!
Der lokale Bezug ist dabei sehr wichtig die Hilfe kommt direkt den
Menschen aus den Pfarren Mülln und Lehen zu Gute. Gegeben wird
schnell und unbürokratisch meist als Überbrückung für Einkäufe am
Monatsende, manchmal aber auch für größere Angelegenheiten wie
Stromrechnungen oder Mietrückstände.
Inzwischen ist ArMut teilen stark angewachsen und David Lang hat das
Projekt übernommen. Die Notwendigkeit von ArMut teilen zeigt sich
an der stetig steigenden Anzahl an Hilfesuchenden: 2011: 600, 2010:
380, 2009: 230. Der Erfolg des Projektes zeigt sich zum einen durch
die Annahme in der Pfarrgemeinde DANKE zum anderen durch
das Wissen, vielen Menschen geholfen zu haben. Jährlich finden ein
Umverteilungstag sowie eine Weihnachtsaktion für Kinder statt.
Das Projekt Lieferinger für Lieferinger hat seinen An-
fang beim „Offenen Himmel“ 2005 genommen auf
Anraten des Erzbischofs wurde ein Armutsprojekt
initiiert. Nach einem Jahr Vorlaufzeit und der
Suche nach ehrenamtlichen Mitarbeitern und
einer Vereinsgründung konnte im Jahr 2007 be-
gonnen werden. Geholfen werden kann Men-
schen, die im Pfarrgebiet Liefering und St. Martin
leben unabhängig von Einkommen, Religions-
im Bereich „Soziales“ gut aufgestellt!
(Mülln-Lehen-Liefering-St. Martin)
P F A R R V E R B A N D 6
bekenntnis oder Staatsbürgerschaft! Im letzten Jahr konnten auf diese
Weise insgesamt 8.000,- an 93 Personen gegeben werden. Es wurde
sogar mehr ausgegeben, als an Spenden eingenommen wurde.
Durch Lieferinger für Lieferinger sind die Pfarren Liefering und Liefering-
St. Martin im Bereich „Soziales“ sehr eng zusammen gewachsen und
es hat sich eine gute Zusammenarbeit ergeben anfängliche Ängste
waren schnell beseitigt. So wünscht man es sich für einen Pfarrverband!
Ebenso erfreulich ist eine enge Kooperation mit der Peter Pfenninger
Schenkung, was wiederum neue Mittel und Aufgabenbereiche erschließt.
Wie gut das Projekt geführt wird, zeigt sich auch darin, dass der Verein
seit 2010 die Spendenabsetzbarkeit besitzt. Die Spendenabsetzbarkeit
für ArMut teilen erfolgt in Kooperation mit der Caritas.
Somit kann man zu Recht behaupten, dass der
Pfarrverband VI im sozialen Bereich sehr gut auf
-
gestellt ist: Mülln und Lehen werden durch ArMut
teilen abgedeckt, Liefering und St. Martin durch Lie-
feringer r Lieferinger. All dies geschieht zusätzlich
zu Besuchsdiensten r Kranke, Alleinstehende und
Jubilare durch die Sozialkreise der Pfarren. Dazu
kommen noch viele Caritas-Haussammler in den Pfarrgebieten. Allen
Helfern möchten wir an dieser Stelle einmal ein großes DANKE sagen.
Jede soziale Aktivität sollte aber von dem Gedanken geleitet sein, dass
der Kontakt zu den Leuten entscheidend ist. Gottesdienst – muss sich
in der Begegnung mit dem Nächsten bewähren, damit im Alltag das
Wirklichkeit wird, was wir sehen.
ArMut teilen: Kto.: 00204101022
Sprechzeiten: Di. 13-17; Mi. + Fr. 8-12 Uhr BLZ: 55000
Augustinergasse 4 IBAN: AT11 5500 0002 0410 1022
0662 - 80 47 80 66 16 BIC: SLHYAT2S
Lieferinger für Lieferinger: Kto.: 88104
Sprechzeiten: jeweils 10-11 Uhr BLZ: 35034
1.+3. Di. Pfarramt Liefering, Lexengasse 1 IBAN: AT71 3503 4000 0008 8104
2.+4. Di. Pfarramt St. Martin, Triebenbachstr. 26 BIC: RVS AAT 2S 034
0664 - 48 30 669
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Karwoche & Osterzeit
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J U N I
Familienwallfahrt
mit der Lokalbahn nach Arnsdorf
Samstag, 2. Juni 2012
Abfahrt Lokalbahnhof 13.30 Uhr
FRONLEICHNAM
Donnerstag, 7. Juni 2012
9.00 Festgottesdienst mit
Prozession, anschl. Gemeindefest
Pfarrausf lug
21. - 24. Juni 2012
J U L I
Ewige Anbetung in Lehen
Dienstag, 3. Juli 2012
7.00 - 19.00 Uhr
Mitarbeiterfest
Mittwoch, 4. Juli 2012
ab 18.30 Uhr
WÖCHENTLICHE Termine
Kirchenchor
jeden Montag, 19.30 Uhr
Jungscharstunde
jeden Mittwoch, 16.00-17.30 Uhr
ALLE 2 WOCHEN
Gebetskreis jeden 2. Dienstag,
19.30 Uhr im Seminarraum
MONATLICHE Termine
Pfarrkaffee
jeden 1. Sonntag im Monat
nach den Gottesdiensten
Seniorenrunde
jeden 1. Donnerstag im Monat
14.30 Uhr im Pfarrsaal
Senioren-Glaubensgespräch
jeden 2. Mittwoch im Monat
im Pallottizimmer
Club 60+
1x im Monat nach Ankündigung
Bibelrunde
jeden 2. Mi im Monat,19.30 Uhr
Spielenachmittag f. Jung u. Alt
jeden 2. Montag im Monat
15.00 Uhr im Pfarrzentrum
jeden Donnerstag vor dem Herz-
Jesu-Freitag (1. Fr im Monat):
18.30 Messe, anschl. gestaltete
Anbetung des Allerheiligsten
bis ca. 20.00 Uhr
Herz-Jesu-Freitag: jeden
1. Freitag im Monat 13.00 Uhr
Anbetung des Allerheiligsten
bis zur Abendmesse
jeden letzten Samstag im Monat
18.30 Uhr Abendmesse mit
Kommunionspendung in
beiderlei Gestalt
Weitere Termine
Bußgottesdienst
Fr 30. März 2012, 18.30 Uhr
OSTERMARKT
im Pfarrsaal
Samstag, 31. März
9-12 und 13-17 Uhr
Sonntag, 1. April, 10-12 Uhr
PALMSONNTAG
1. April 2012
8.30 Hl. Messe
9.30 Palmweihe mit Prozession
10.00 Familiengottesdienst
GRÜNDONNERSTAG
5. April 2012
19.00 Abendmahlfeier
anschl. Anbetung bis 22.30 Uhr
KARFREITAG
6. April 2012
15.00 Kreuzwegandacht
in der Kirche
Kreuzweg auf den Straßen
und Plätzen der Pfarre
19.00 Uhr Karfreitagsliturgie,
anschl. Anbetung bis 22.30 Uhr
KARSAMSTAG
7. April 2012
Anbetung am Grab
8.00 - 19.00 Uhr
20.30 Osternachtfeier
mit Speisenweihe
OSTERSONNTAG
8. April 2012
8.30 Hl. Messe
10.00 Familiengottesdienst
Speisenweihe
bei den Messen
OSTERMONTAG
9. April 2012
Hl. Messen um 8.30+10 Uhr
F lohmarkt der Pfarre Lehen:
Abgabe: Mi 18. und Do 19. April
8-12 + 14-18 Uhr
Verkauf: Do 19. April 14-18 Uhr
Fr 20. April 8-12 + 13-18 Uhr
Sa 21. April 9-12 Uhr
M A I
Maiandacht
jeden Dienstag um 19.00 Uhr
Senioren-Muttertagsfeier
Donnerstag, 3. Mai, 14.30 Uhr
ERSTKOMMUNION
Sonntag, 6. Mai, 10.00 Uhr
Krankenfest
Samstag, 19. Mai, 14.00 Uhr
Hl. Messe mit Kranken-
salbung; anschl. gemütliches
Beisammensein im Pfarrsaal
GESPRÄCHSTERMINE mit den Seelsorgern u. BEICHTGELEGENHEITEN bitte im
Pfarrbüro während der Öffnungszeiten vereinbaren: Mo,Di,Mi,Fr 8.30-12.30 Uhr
Do 14-18 Uhr · Tel.: (0662)-43 16 20, Fax Dw 2 · pfarre.lehen@pfarre.kirchen.net
GOTTESDIE NST E · Samstag: 18.30 Uhr · Sonntag: 8.30 und 10.00 Uhr
Wochentag: glich 18.30 Uhr · zutzlich Di 9.00 Uhr, Mi und Fr 8.00 Uhr
Rosenkranz: täglich um 17.50 Uhr, außer Sonntag http://www.pfarre-lehen.at
10 11
Vor zehn Jahren hat unsere
Pfarrgemeinde den Antrag an
die Stadt gestellt, das frei ge-
wordene Gelände des ehemali-
gen Stadions für ein Senioren-
zentrum zu verwenden. Nach
vielen Planungen war dann
klar: ins Stadion kommt die
Neue Mitte Lehen mit der Stadt-
bücherei.
Das für Lehen notwendige Senio-
renzentrum wird auf dem ehema-
ligen Mercedesgelände verwirk-
licht. Es ist ein zukunftsweisen-
des Projekt, konzipiert als ge-
meinsame Wohnanlage r Jung
und Alt geförderte Mietwohnun-
gen für junge Familien und ein
Seniorenheim, in dem betreutes
Wohnen umgesetzt wird. Eine
ideale Lebensform für ältere
Menschen, die mobil und selbst-
bestimmt bleiben wollen.
Bei Bedarf nnen sie die 24-
Stunden-Bereitschaft der Ambu-
lanten Dienste Salzburg in An-
spruch nehmen. Gute Infrastruk-
tur, ein öffentlicher Park und aus-
reichend Raum r Begegnungen
der Bewohner runden das Projekt
ab.
Ende vergangenen Jahres wur-
den das betreute Wohnen und
das Wohnhaus an die neuen
Bewohner übergeben. Mit den
Verantwortlichen unserer Stadt
und der Baugenossenschaft Die
Salzburg“ durfte ich diese Ge-
ude feierlich einweihen.
Foto: WildBild
Es wird spannend, wie sich das
Zusammenleben der parklife*-
Generationen nach der endl-
tigen Fertigstellung entwickeln
wird.
Geht es nach der Stimmung bei
der Wohnungbergabe, wird
die Anlage den Bewohnern und
Besuchern wohl noch viel Freude
bereiten.
(P. Ewald)
Im Rahmen des festlichen Sonn-
tagsgottesdienstes zu Ehren des
Hl. Vinzenz Pallotti wurde Mar-
garita Gatsch nach 23 Jahren als
ehrenamtliche Leiterin des KBW
Lehen verabschiedet und die
neue Leiterin Hildegard Meller
vorgestellt.
„Sie baute in dieser Zeit keine Kir-
che, aber sie baute an der Kirche
wesentlich mit!“, sagte Pfarrer P.
Ewald Hartmann.
Als große Stütze wurde ihr Ehe-
mann Adalbert Gatsch, der bei un-
zähligen Bildungsveranstaltungen
als rsteher und Kassier mithalf,
besonders bedankt.
Foto: v. l. Ernestine Niederer, Hildegard Meller,
Andreas Gutenthaler, P. Ewald Hartmann,
Margarita und Adalbert Gatsch
Andreas Gutenthaler, der Direktor
des KBW Salzburg, betonte bei der
Vorstellung von Hildegard Meller,
wie wichtig ihr ehrenamtliches En-
gagement für die Gemeinschaft und
den Stadtteil Lehen ist.
Katholisches Bildungswerk Lehen
Wechsel nach 23 Jahren
K A T H O L I S C H E S
B I L D U N G S W E R K
L E H E N
Das Katholische Bildungswerk
Lehen lädt ein…
jeweils um 19.30 Uhr
im Seminarraum der Pfarre,
Hans-Sachs-Gasse 26
Mittwoch, 25. April 2012
„Frauen um Mose“
Veronika Braun
Donnerstag, 24. Mai 2012
„Den Baum des Vertrauens
pflanzen
Taizé und die Zukunft der Kirche
Mag. Walter Rinnerthaler
Donnerstag, 28. Juni 2012
„Kauf was G`scheits“
100 Minuten r biofairen Genuss
Martha Neumaier
parklife*
12
E I N B L I C K E
13
Diese Frage beschäftigt viele Men-
schen, die Pauline Leprich und
Viktoria Christine Krugluger ken-
nen. Seelenverwandtschaft, der
grüne Daumen, die Liebe zu Blu-
men und die Freude am Gestalten
verbinden die beiden, die seit über
20 Jahren diesen ehrenamtlichen
Dienst ausüben.
Mit viel Freude verarbeiten sie die zahlreichen Blumenspenden, insbeson-
dere aus dem Privatgarten von Herrn Heitz, sowie aus unserem Pfarrgarten,
den Frau Rosi und Pater Alois betreuen. Allen ein herzliches Dankeschön
für dieses Engagement! (Natürlich sind weitere HelferInnen herzlich will-
kommen.) Christine B.
„Blumen und Blumenschmuck vermitteln den Ausdruck der Freude und der
Dankbarkeit Gott gegenüber. (Kardinal Franz König)
„Dies möchten wir durch unser Gestalten zum Ausdruck bringen. Dabei
versuchen wir den Jahreskreis der Natur und der Liturgie zu verbinden
– zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen.“ (Pauline und Christine)
Familiäre Bande oder vielleicht
doch nur „Blumenschwestern“?
In unserer Kirche gibt es auch
zwei Seitenaltäre, die mit je ei-
ner geschnitzten Heiligenfigur
geschmückt sind. Auf dem lin-
ken Seitenaltar steht eine Statue
des hl. Vinzenz Pallotti, unseres
Kirchenpatrons, und auf der
rechten Seite steht eine Statue
der hl. Maria.
Es ist gut zu erkennen, dass bei-
de Statuen vom gleichen Künstler
geschaffen wurden, mlich von
Ignaz Huber aus Hüttschlag.
Sein Vater war Tischler, und es
zeichnete sich bei Ignaz schon als
Jugendlicher seine Begabung zum
Figurenschnitzen ab. Seine Aus-
bildung im Grödnertal bei den be-
kannten Herrgottschnitzern brach
er nach dem Tode seines Vaters
ab, da er gemeinsam mit der
Mutter r die Familie sorgen
musste. So nahm er bei der Ge-
meinde Hüttschlag eine Stelle als
Wegmacher an.
Er schnitzte in der Adventzeit Krip-
penfiguren und in der Fastenzeit
Kreuze mit Korpus.
Da einer seiner hne bei den
Pallottinern am Mönchsberg in das
Internat ging, kam er in Kontakt mit
P. Baumann, der ihn beauftragte
eine Marienstatue anzufertigen.
Diese wurde 1969 auf dem Ma-
rienaltar in der neuen Kirche in
Lehen aufgestellt. Vorher war
dort ein Marienbild gestanden,
das schon in der Barackenkirche
den Marienaltar geschmückt hatte
und das jetzt im Sitzungszimmer
hängt.
Die Statue des hl. Vinzenz Pallotti
mit dem Madonnenbild fertigte
Ignaz Huber 1972 an.
Von ihm stammen auch verschie-
dene Kreuze in unserem Pfarrhof,
wie z. B. im Pfarrsaal, und auch bei
den Pallottinern am Mönchsberg
hängt ein von ihm geschaffenes
Kreuz.
Ignaz Huber verbrachte seinen
Lebensabend im Altenheim in
Wagrain, wo er 2010 im Alter von
95 Jahren starb.
K U N S T UN D K IRCHE
Am 22.1., dem Tag unseres Patroziniums, haben wir
Frau Resi Fallnhauser gedankt für ihren vielfältigen
Einsatz in der Pfarre, vor allem beim wöchentlichen
Reinigen unserer Kirche. Ebenso für die vielen
Stunden, die sie mit anderen Frauen aufbrachte, das
Pfarrzentrum und die zahlreichen Fenster zu reinigen. Über 18 Jahre
hat sie diesen Dienst in Treue versehen und hat sich nun mit 82 Jahren
zurückgezogen. „Wenn Not am Mann ist, werde ich auch weiterhin
einspringen.“ Resi Fallnhauser
Wenn Not am Mann ist…
19
15
V I N Z I & L O T T I
Vinzi und Lotti
Wir wünschen euch von Herzen
ein frohes Osterfest!
Kirchenrechnung 2011
EINNAHMEN:
Finanzerträge 51,83
Opfergelder, Stol- und Stipendienanteile 27.982,67
Zuschüsse, Vergütungen 10.499,63
Rückersätze 1.560,00
Spenden für allgem. Kirchenzwecke 15.960,36
Erlöse Schriftenstand, Veranstaltungen, sonst. 14.890,48
A.o. Einnahmen (Zuschüsse) 38.230,00
Gesamteinnahmen 109.174,97
AUSGABEN:
Aufwand Gottesdienst, pastoraler Aufwand 7.608,21
Personalaufwand 23.946,71
Kanzlei, Verwaltung, Betriebskosten 37.280,82
Versicherungen, Steuern, div. Aufwendungen 3.658,37
A.o. Ausgaben (Renovierungen, Restaur.) 40.437,52
Gesamtausgaben 112.931,63
Ausgaben 112.931,63
Einnahmen 109.174,97
Mehrausgaben 2011 3.756,66
Übertrag von 2010 7.453,09
VERMÖGENSSTAND per 31.12.2011 3.396,43
Die überpfarrlichen Sammlungen er-
brachten eine Summe von 14.382,86,
davon ersangen die Sternsinger
9.847,86.
Allen Kindern und Helfern herzli-
chen Dank!
Unsere F lohmärkte, Bastelmärkte,
der Pfarrball und der Pfarrkaffee er-
brachten Einnahmen von 13.091,18.
2.500,00 konnten wieder in die Mis-
sion geschickt werden.
Herzliches „Vergelt’s Gott“!
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Liebe Kinder!
Bald feiern wir das Osterfest. Darauf freut ihr euch sicherlich so
wie wir!
Wir verraten euch heute unsere Lieblingsstelle in der Bibel. Der Evangelist
Markus erzählt das, warum wir Ostern feiern, so: Die Frauen wollten den
Körper von Jesus in seinem Grab mit wertvollen Ölen salben.
Als sie bei der Grabstätte anka-
men, sahen sie, dass der
Stein weggewälzt war.
Sie gingen in das
Grab hinein, sahen
dort eine Gestalt in
weißem Gewand
sitzen und er-
schraken.
Er aber sagte:
Erschreckt nicht!
Ihr sucht Jesus
von Nazareth, den
Gekreuzigten.
Er ist auferstanden!
IMPRESSUM:
Oster-Pfarrbrief 2012, Nr. 82 · Medieninhaber & Redaktion: Stadtpfarre Lehen · Grafik & Layout: www.selahdesign.at
f.d.I.v.: KR P. Ewald Hartmann SAC, Stadtpfarrer, Salzburg, Vinzenz-Pallotti-Platz 2 · Druck: Raiffeisenbank Sbg.-Lehen