Pfarrblatt Nr. 85, Ostern 2013

Pfarrbrief
OSTERN 2013
Pfarre Lehen ∙ zum Hl. Vinzenz Pallotti ∙ Zelt Gottes unter den Menschen
Nr. 85 ∙ März 2013
Die Auferstehung Jesu ist für uns
Christen so wichtig, dass wir Chris-
ten 50 Tage lang Ostern feiern – von
der Osternacht bis Pfingsten. Denn
durch Jesu Tod und Auferstehung
erfahren wir: Gott ist in seiner Liebe
bereit, sein Leben für uns Menschen
einzusetzen; aber nicht Bosheit und
der Tod haben das letzte Wort, son-
dern Gottes Liebe.
Pfingsten lehrt uns durch die Sen-
dung des Heiligen Geistes:
Es genügt nicht zu glauben, Gott
liebt mich, er begleitet mich auf
allen Wegen und schenkt mir die
Hoffnung auf ewiges Leben.
Wer dies für sich erfahren hat, wer
begeistert ist von diesem menschen-
freundlichen Gott, den drängt es, die
von Gott empfangene Liebe weiter-
zugeben. So ist es den Aposteln und
allen Frauen und Männern, die mit
ihnen zusammen gebetet haben, an
Pfingsten ergangen: Der Heilige
Geist feuerte sie an und bewegte
sie, ihre Freude und Begeisterung
an Gott anderen mitzuteilen und sie
zur Gemeinschaft mit diesem die
Menschen liebenden Gott hinzu-
führen. In diesem Geist wurden sie
darum auch von den Menschen aus
den verschiedensten Ländern und
Sprachen verstanden. Gottes Geist
führte alle zusammen
(vgl. Apg 2,1-12).
Das zweite vatikanische Konzil sagt
darum über die Kirche: „Gemäß ih-
rer Aufgabe, Einheit und Liebe unter
den Menschen und damit auch un-
ter den Völkern zu fördern, fasst sie
darum vor allem das ins Auge, was
den Menschen gemeinsam ist und
sie zur Gemeinschaft untereinander
führt“
(NA 1).
Der Heilige Geist wirkt auch heute
in der Kirche und in unserer Pfarrge-
meinde. Er bewegt uns, immer wie-
der neu aufeinander zuzugehen,
stärker auf das Gemeinsame als das
Trennende zu schauen und so
immer mehr zu einer Gemeinschaft
zusammen zu wachsen trotz ver-
schiedener Sprachen, Kulturen und
Lebensalter. Das ist Zusage und Auf-
trag für alle, die in der Pfarre mit-
arbeiten, und für alle, die in unsere
Pfarre kommen, um Gottesdienste
oder Feste mitzufeiern. Das gilt aber
auch für alle Menschen, mit denen
wir hier in Lehen zusammen leben
und arbeiten.
So wünschen ich und der Pfarr-
gemeinderat zum Osterfest allen
den Frieden und die Freude des
auferstandenen Christus und Got-
tes Segen auf dem Weg zu einem
guten Miteinander!
Pfarrer P. Alois
Kremshuber SAC
Frohe Ostern! Feliz Pascua!Joyeuses Pâques!Happy Easter! Buona Pasqua!
DER AUFERSTANDENE
ERSCHEINT SEINEN JÜNGERN
Am Abend des ersten Tages der Woche,
als die Jünger aus Furcht vor den Juden
die Türen verschlossen hatten, kam Jesus,
trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen:
Friede sei mit euch!
Nach diesen Worten zeigte er ihnen
seine Hände und seine Seite.
Da freuten sich die Jünger,
dass sie den Herrn sahen.
Jesus sagte noch einmal zu ihnen:
Friede sei mit euch.
Nachdem er das gesagt hatte,
hauchte er sie an und sprach zu ihnen:
Empfangt den heiligen Geist!
Joh 20,19-22
Liebe Pfarrgemeinde!
4 5
Prof. Josef Zenzmaier hatte für un-
sere Kirche auch einen Kreuzweg
aus großen Bronzereliefs entworfen,
aber 1965 reichten die finanziellen
Mittel dafür nicht aus, erst Anfang
der 90er Jahre wurde eine künstle-
rische Gestaltung des Kreuzweges
möglich, der bis dahin nur mit Holz-
kreuzen angedeutet war.
Der Pallottinerpater Peter Klein SAC
griff das Thema viel weitreichender
auf und so entstand ab 1990 der
geschnitzte Heilsweg, der im linken
Teil den Kreuzweg in 7 Tafeln dar-
stellt, und den der Künstler uns auf
der rechten Seite mit den 7 Oster-
Bildern die Auferstehung bis hin
zum Pfingstereignis näher bringen
möchte.
Die Tafeln sind aus Lindenholz ge-
schnitzt und strahlen durch ihre drei-
dimensionale Ausführung mehr
Kraft aus, als Bilder es je vermögen.
Auf fast jeder der Tafeln sind Bi-
belstellen in deutsch und hebärisch
eingeschnitzt, die Bezug auf das
Dargestellte nehmen. Für die Be-
schreibung der einzelnen Tafeln ist
hier zu wenig Platz, diese können
sie jedoch der Heilswegbeschrei-
bung entnehmen, die in der Kirche
aufliegt.
Da die Tafeln auch auf den Fotos
nicht richtig zur Geltung kommen,
lade ich sie ein, einmal die Lehener
Kirche außerhalb einer Messe zu
besuchen und die ausdrucksstar-
ken Werke des Künstlers in Ruhe
zu betrachten.
Die Liebe besiegt den Tod.
Der Kreuzweg hat sich als
Heilsweg erwiesen.
KUNST UND KIRCHE…
pax
síochána
vrede
paix
peace
Frieden
schalom
fred
mir
rauha
pokój
amani
Der Friede sei mit Dir…
…diesen Wunsch geben wir, in jeder Messe, an alle weiter. Aber
stehen wir dahinter, können wir wirklich unseren Kindern, über
die wir uns gerade mehrmals geärgert und die wir ermahnt
haben endlich still zu sein, oder dem Nachbarn, mit dem wir
seit einer Ewigkeit im Streit liegen, diesen Frieden aus ganzem
Herzen wünschen?
Wenn ältere Ehepaare gefragt werden, was Ihnen auf Ihrem gemein-
samen Lebensweg geholfen hat, geben sie oft die Antwort: niemals
im Streit schlafen gehen.
Es ist für unsere Generation, die keinen Krieg mitgemacht hat, nicht
so einfach, den Frieden auch im Kleinen zu sehen, aber genau dort,
im Umgang mit unseren nächsten Mitmenschen, beginnt er.
Erstaunlich ist auch, dass uns als Symbol des Friedens zuallererst
die Taube einfällt, die wir im normalen Leben als Bazillenträger, als
Verdrecker unserer Dächer und Hausmauern sehen. Das Symbol
des Friedens ist also genau so zwiespältig wie unsere Gefühle.
Den Frieden weitergeben oder ausstrahlen können wir nur, wenn wir
in uns selber den Frieden gefunden haben.
Die Vorbereitung auf die Eucharistie ist die Zeit, mit einem selber ins
Reine zu kommen, sich auf sich selbst zu konzentrieren. Dann kann
ich beim Friedensgruß auf andere Personen zugehen, mit Ihnen den
Frieden teilen, auch mit einem Kind, das ich gerade noch als „stö-
rend“ empfunden habe. Damit zeige ich ihm und seiner Mutter: auch
dir steht ein Teil des Friedens zu.
Das Wort Friede gibt es in allen Sprachen und es verbindet uns
genauso wie das Pfingstwunder, als sich alle untereinander verstan-
den haben.
6 7
P. Franz Pfab MSC feiert am 23. Mai seinen 80.
Geburtstag und wird mit Sommer 2013 in den
wohlverdienten Ruhestand gehen. Er hofft, vom
Missionshaus Liefering aus noch in überschaubarem
Maße seelsorglich wirken zu können. 1970 begann
er die neu entstandene Pfarrgemeinde St. Martin
aufzubauen. Dabei war ihm nicht nur der Bau des
Pfarrzentrums und der Kirche von Bedeutung, son-
dern vor allem der “Bau aus lebendigen Steinen“: Der
Aufbau eines reichen Gruppenlebens für Jung und
Alt, die Förderung der Gemeinschaft durch Wallfahrten nach Rom, Assisi
und Medjugorje und ein reichhaltiges geistliches Angebot. Selber ist P.
Franz Pfab trotz vieler Verwaltungsaufgaben immer ein betender Mensch
geblieben. Die Eucharistiefeier, die Anbetung und der Rosenkranz gehö-
ren zu seinem Alltag wie das tägliche Brot. Viele Jahre lang war er auch
Dechant. Der HERR des Weinbergs möge ihm noch viele Jahre schenken
und ihm all das vergelten, was er als guter Hirte gewirkt hat.
Mathilde Friedl stand ihm 41 Jahre lang als Haus-
hälterin zur Seite. Mit viel Geschmack half sie, den
Pfarrhof einzurichten und ihn zu einem Ort der
Wohnlichkeit und der Gastfreundschaft zu machen.
Ihre Talente hat sie bis heute immer auch in den
Dienst der Pfarrgemeinde gestellt. Unzählige Stunden
hat sie Kerzen verziert, Billets gestaltet, Sterne ge-
bastelt, Klosterarbeiten für den Advent- und Oster-
basar gemacht und die Kirche geschmückt. Ihr Zu-
hause wird zukünftig im Seniorenwohnheim Liefering
sein. Alle Kultur beginnt zu Hause. Vielen Dank einer so engagierten und
treuen Pfarrhaushälterin!
Ein dreifacher Abschied mit
Dankbarkeit und Wehmut,
mit Hoffnung und Zuversicht
PFARRVERBAND 6…
Mag. Irene Blaschke wuchs seit der Firmung 1976
in das Pfarrleben von St. Martin hinein, studierte in
Salzburg Theologie, unterrichtete da bereits Religion
und wurde 1986 als Pastoralassistentin in ihrer Hei-
matpfarre angestellt. Mit großer Liebe hat sie ihre
Aufgaben in der Liturgie, der Sakramentenvorbereitung,
in der Durchführung von Glaubenskursen und der
Begleitung der Hauszellgruppen erfüllt. Die Begeg-
nung mit den Menschen am Ort ist ihr wichtig. Irene
ist eine tief spirituelle Christin und hat für die Pfarre
St. Martin viele Brunnen geschaffen, aus denen Menschen geistliche Nah-
rung schöpfen konnten. Sie führte die Menschen wirklich zur Quelle des
Lebens, zu Gott. Sie konnte 2011 das silberne Dienstjubiläum in St. Martin
feiern. Seit September 2012 steht ihr als Kollegin Dipl. Theol. Katharina
Huber hilfreich zur Seite. Mag. Irene Blaschke leitet seit Herbst 2012 mit
vollem Engagement das Referat Berufungspastoral und wird diese Stelle
mit Herbst 2013 vollzeitlich übernehmen. In unserer Zeit wachsenden Not-
stands an geistlichen Berufen sieht sie die Arbeit gerade in diesem Referat
als eine große Herausforderung und wird gerne für diese Anliegen in
die verschiedensten Gremien der Seelsorge kommen, um hier wertvolle
Anstöße zu geben. Gottes Segen für das weitere Wirken.
Pfarrsekretärin Claudia Pollhammer wird vorerst weiterhin als Ansprech-
person in der Pfarrkanzlei zur Verfügung stehen. – In Zeiten eines so „groß-
en Umbruchs“ wünschen wir auch ihr alles Gute für diesen Übergang.
P. Franz Lauterbacher OSB
Pfarrverbandsleiter PV 6
Mit großer Dankbarkeit feiern wir im Juni noch zwei Jubiläen:
Sonntag, 16. Juni 2013:
Msgr. Georg Neureiter, Pfarrer von Liefering, feiert um 9.00 Uhr
seinen 80. Geburtstag im Rahmen eines Festgottesdienstes.
Sonntag, 30. Juni 2013:
P. Franz Lauterbacher OSB, Pfarrer von Mülln, feiert um 9.30 Uhr
sein 40-jähriges Priesterjubiläum mit einem Festgottesdienst.
8
Karwoche & Osterzeit
9
Familienwallfahrt
mit der Lokalbahn nach Arnsdorf
Samstag, 25. Mai, Abfahrt
Lokalbahnhof 13.30 Uhr
FRONLEICHNAM
Donnerstag, 30. Mai 2013
9.30 Festgottesdienst mit
Prozession, anschl. Gemeindefest
J U N I
FIRMUNG
Samstag, 8. Juni, 18.00 Uhr
mit Abt Johannes Perkmann OSB
J U L I
Mitarbeiterfest
Dienstag, 2. Juli, ab 18.30 Uhr
Ewige Anbetung in Lehen
Mittwoch, 3. Juli, 7.00 - 18.30 Uhr
Sommerlager
für Jungscharkinder und
Ministranten in Kössen
28. Juli bis 3. August
WÖCHENTLICHE Termine
Kirchenchor
jeden Montag,
19.30 Uhr
Jungscharstunde
jeden Mittwoch, 16.00-18.00 Uhr
MONATLICHE Termine
Club 60+
1x im Monat, lt. Ankündigung!
Pfarrkaffee
jeden 1. Sonntag im Monat
nach den Gottesdiensten
Seniorenrunde
jeden 1. Donnerstag im Monat
14.30 Uhr im Pfarrsaal
Bibelrunde jeden 2. Mi im Mo-
nat, 19.30 Uhr im Seminarraum
Spielenachmittag f. Jung u. Alt
jeden 2. Montag im Monat
15.00 Uhr im Pfarrsaal-Foyer
jeden Donnerstag vor dem Herz-
Jesu-Freitag (1. Fr im Monat):
18.30 gestaltete Anbetung des
Allerheiligsten bis 19.15 Uhr
jeden Herz-Jesu-Freitag
13.00 Anbetung des Aller-
heiligsten bis zur Abendmesse
jeden letzten Samstag im Monat
18.30 Abendmesse mit
Kommunionspendung in
beiderlei Gestalt
Bitte vormerken: GOTTESDIENSTE
vom 28.7.-28.8.2013 (Urlaubszeit):
Di + Do 8.30 Uhr · Fr + Sa 18.30 Uhr
Mi 15.30 Uhr im Senecura, Franz-
Martin-Str.
26 · So 9.30 Uhr
Weitere Termine
GESPRÄCHSTERMINE und BEICHTGELEGENHEITEN bitte im Pfarrbüro während
der Öffnungszeiten vereinbaren: Mo, Di, Mi, Fr 8.00-12.00 Uhr, Do 14.00-18.00 Uhr
Tel.: (0662) 43 16 20, Fax Dw 2 · pfarre.lehen@pfarre.kirchen.net
GOTTESDIENSTE · Montag, Mittwoch, Freitag: 18.30 Uhr · Dienstag, Don-
nerstag: 8.30 Uhr · Samstag: 18.30 Uhr · Sonntag, Feiertage: 8.30 + 10.00 Uhr
Rosenkranz: Mo, Mi, Fr, Sa: 17.50 Uhr http://www.pfarre-lehen.at
Bußgottesdienst
Donnerstag 21. März 2013
18.30 Uhr
OSTERMARKT
im Pfarrsaal
Sa, 23. März
9-12 und 13-17 Uhr
So, 24. März, 10-12 Uhr
PALMSONNTAG
24. März 2013
8.30 Hl. Messe
9.30 Palmweihe mit Prozession
10.00 Familiengottesdienst
GRÜNDONNERSTAG
28. März 2013
19.00 Abendmahlfeier
anschl. Anbetung bis 22.30 Uhr
KARFREITAG
29. März 2013
15.00 Kreuzwegandacht
in der Kirche
Kreuzweg auf den Straßen
und Plätzen der Pfarre
19.00 Uhr Karfreitagsliturgie,
anschl. Anbetung bis 22.30 Uhr
KARSAMSTAG
30. März 2013
Anbetung am Grab
8.00 - 19.00 Uhr
20.30 Osternachtfeier
mit Speisenweihe
OSTERSONNTAG
31. März 2013
8.30 Hl. Messe
10.00 Familiengottesdienst
Speisenweihe
bei den Messen
OSTERMONTAG
1. April 2013
Hl. Messen um 8.30+10.00 Uhr
F lohmarkt der Pfarre Lehen:
Abgabe: Mi 10. und Do 11. April
8-12 + 14-18 Uhr
Verkauf: Do 11. April 14-18 Uhr
Fr 12. April 8-12 + 13-18 Uhr
Sa 13. April 9-12 Uhr
M A I
Maiandacht
jeden Dienstag um 18.30 Uhr
Senioren-Muttertagsfeier
Donnerstag, 2. Mai, 14.30 Uhr
ERSTKOMMUNION
Sonntag, 5. Mai, 9.30 Uhr
(nur 1 Gottesdienst)
Krankenfest
Samstag, 11. Mai, 14.00 Uhr
Hl. Messe mit Kranken-
salbung; anschl. gemütliches
Beisammensein im Pfarrsaal
10 11
Ein 8-seitiger Reisebericht des Herrn
Hermann Czernetzky aus Salzburg
berichtet von den Strapazen, die alle
Teilnehmer an der Pilgerfahrt auf sich
genommen haben, um bei der Heilig-
sprechung unseres Pfarrpatrons da-
bei zu sein. Ein Sonderzug mit sieben
Waggons verließ Salzburg am 18.1.
um 20.00 Uhr und erreichte Rom am
19.1. um 17.30 Uhr. Reiseleiter war
P. Regional Schmidt vom Mönchs-
berg, mit dabei u. a. P. Ewald Hart-
mann, P. Baumann und P. Egerer.
In allen Abteilen gab es ein Mikrofon,
so konnte die lange Fahrt mit Gebet
und Singen gestaltet werden.
In Bischofshofen stiegen die Steirer
zu, in Schwarzach die Pinz- und Pon-
gauer, in Spittal und Villach die Kärnt-
ner.
Am Tag der Heiligsprechung (20.1.)
mussten die Plätze im Petersdom
sehr früh eingenommen werden.
Papst Johannes XXIII wurde auf dem
„Thronsessel“ herein getragen, gut
sichtbar für alle. Die Feierlichkeiten
dauerten mehr als 3 Stunden, die
meisten Pilger mussten diese Zeit
stehen. Wer ein „Stockerl“ ergatter-
te, war glücklich, konnte aber dafür
(umschlossen von den Menschen-
mengen), nichts sehen…
Die anschließende Stadtrundfahrt
führte zu vielen interessanten Zielen,
am darauf folgenden Montag (21.1.)
wurden noch weitere Sehenswürdig-
keiten besucht.
Am Dienstag, 22.1., dem Todestag
Vinzenz Pallottis, feierten alle deutsch-
sprachigen Pilger in der Laterans-
basilika mit dem Papst die Hl. Messe,
anschließend ging es in die römische
Innenstadt.
Mittwoch, 23.1.: Gottesdienst in den
Katakomben. Einige Teilnehmer verirr-
ten sich in den unterirdischen Seiten-
gängen, und dann ging auch noch
das Licht aus… Glücklich gerettet fuh-
ren alle nach Castel Gandolfo, dem
Sommersitz des Papstes. Am letz-
ten Tag wurde der Vatikan besichtigt,
der Papst erteilte vom Fenster seiner
Privatgemächer allen Rompilgern sei-
nen Segen. Nach der Vesper mit allen
deutschsprachigen Gläubigen trat
man die Heimfahrt an, der Nachtzug
erreichte am 25.1. zu Mittag Salzburg.
Im selben Jahr am 21.9.1963 erfolg-
te hier in Lehen die Weihe des Ge-
ländes für unsere Kirche sowie die
Grundsteinlegung.
Am 27.3.1965 wurde die Kirche ein-
geweiht, daher dürfen wir im Früh-
jahr 2015 50-jährige Kirchweih
feiern.
Unser Pfarrgemeinderat macht sich
bereits erste Gedanken, wie wir die-
ses Ereignis gebührend feiern kön-
nen… (Anregungen willkommen!)
SAKRAMENTE & VERSTORBENE…
Danko Angelo
Dinh Thuy L. Stefanie
Dominkovic Lea
Doppler Marcel
Erber Nicole
Fellinger Magdalena
Hechenberger Nadine
Kalaszcic David
Lutzmann Marina
Meidl Felix
Miskkovic Mihael
Noisternigg Noel
Pasztor Gabor
Peer Elias
Peer Isabel
Schauer Antonella
Schaumann Florian
Schiessl Gabriel
Sturm Melissa
Talwieser Vanessa
Thaler Viktoria
Winter Sandro
Hofmann Helena
Teufl Isolde Romana
Graf Herta
Janasek Karl Georg
Kastenhuber Josefa
Eichelseder Franz
Adam Johann
Univ.-Prof.
Ucarer Elfriede
Eisenbauer Siegfried
Macheiner Cäzilia
Dionela Maria Rodelyn
Eggarter Lukas
Fuchsbichler Thomas
Glechner Thomas
Krinner Marie
Lutzmann Bianca
Lutzmann Rebecca
Mikulasek Elisabeth
Oularbi Sarah
Rausch Patrizia
Resch Gregor
Schönberger Jessica
Sodl Michelle
Tinzl Agathe
Zach Sarah
Auf die Erstkommunion
bereiten sich vor:
Auf die
hl. Firmung
bereiten sich vor:
Uns vorausge-
gangen sind:
AUSBLICKE…
Pilgerfahrt nach Rom zur Heiligsprechung
Vinzenz Pallottis im Jänner 1963
12
EINBLICKE…
13
Abgesehen von den Gottesdiensten gibt es in unserer Pfarre viele Gele-
genheiten, mit anderen Leuten zusammen zu kommen und Gemeinschaft
zu erfahren. Zu all diesen kleinen und großen Feiern laden wir alle recht
herzlich ein. Sie finden diese auf den Seiten 8 und 9. Besonders aufmerk-
sam machen möchte ich auf folgende Feste im nächsten halben Jahr:
Fronleichnam
Donnerstag, 30. Mai 2013
9.30 Uhr:
Im Mittelpunkt steht Jesus, der sich uns schenkt
in der heiligen Kommunion und so alle zu einer
Gemeinschaft zusammen führt. Beim Pfarrfest
nach dem Gottesdienst und der Prozession kön-
nen wir diese Gemeinschaft erleben und festi-
gen. Wir feiern noch einen ganzen Tag lang im
Pfarrsaal und Pfarrgarten mit Würstel und Kote-
lette von Grill, mit Kaffee und Kuchen und mit
unterhaltsamer Musik.
Kirche erleben – miteinander
feiern – Gemeinschaft erfahren
AUSBLICKE…
Donnerstag, 13. Juni 2013, 7.00 Uhr Pfarre
Lehen bis Sonntag, 16. Juni, ca. 19.00 Uhr
mit P. Ewald Hartmann SAC.
Programm: Millstatt – durchs Gailtal nach
Kötschach-Mauthen – Fahrt durchs Pustertal
– Sextental – Kreuzbergpass – San Stefano di
Cadore – Auronzo mit Katharinensee – Fahrt
durch das Tal der Piave nach Pieve di Cadore (Geburtsort Tizians – durchs
Ansiei-Tal nach Cortina d’Ampezzo – über den Passo Tre Croci zum Lago di
Misurina – 3 Zinnen – Schluderbach – Innichen Besichtigung der Altstadt –
Pragser Wildsee – Silian – über die Karnische Dolomitenstraße nach Maria
Luggau – Fahrt zurück zum Villgratental – von Außervillgraten auf den Thurn-
taler (Hochsilian) – Iselsberg – Winklern – durchs Mölltal nach HeiligenBlut
(evtl. hl. Messe) – Franz-Josefs-Höhe – Heimfahrt
Preis: € 330,- p. Person – Einbettzimmerzuschlag € 30,- (21 DZ und 4 EZ)
Leistungen: Busfahrt laut Programm (Änderungen, je nach Wetter möglich!)
– 3x Nächtigung und Halbpension im ****Hotel Gratschwirt – Maut zu den
3 Zinnen, Tauernautobahn und Großglockner – Anmeldung in der Pfarrkanzlei!
Pfarrausflug nach Südtirol
zu den drei Zinnen Juni 2013
KATHOLISCHES
BILDUNGSWERK
LEHEN
Das Katholische Bildungswerk
Lehen lädt ein…
jeweils im Seminarraum der Pfarre,
Hans-Sachs-Gasse 26
Do 4. April 2013, 15.00 Uhr
(bei Seniorenrunde)
„Gefahren erkennen – Gefahren
vermeiden“
Elisabeth Mader
Mi 15. Mai 2013, 19.00 Uhr
„Edith Stein“ Begegnung mit dem
Lebensweg einer Patronin Europas
Mag. Harald Rupert
Do 20. Juni 2013, 19.00 Uhr
„Die Psalmen“ unser Leben vor
Gott zur Sprache bringen
Veronika Braun
Obwohl wir in der Stadt nichts ernten, haben wir
allen Grund, Gott zu danken.
Darum feiern wir jedes Jahr im Herbst das Ernte-
dankfest mit einem Festgottesdienst um 9.30 Uhr
in der Kirche und mit einem geselligen Beisam-
mensein im Pfarrsaal bis zum Abend.
Erntedank
So 10. Nov. 2013
9.30 Uhr:
Wie in den vergangen
Jahren laden wir alle
Ehepaare, die in diesem
Kalenderjahr ein Eheju-
biläum feiern, zu einer
eigenen Feier ein.
Nach dem Festgottes-
dienst bereiten wir den
Jubelpaaren und ihren
Angehörigen einen Em-
pfang im Pfarrsaal.
Für dieses Fest bitten
wir um rechtzeitige An-
meldung.
Ehejubilare
1915
VINZI & LOT TI…
Vinzi und Lotti
Mit vielen friedlichen Frühlingswünschen
grüßen euch von Herzen
Kirchenrechnung 2012
EINNAHMEN:
Zinsen für Sparbücher und Girokonten 42,34
Opfergelder, Stipendien- und Stolanteile 26.196,85
laufende Zuschüsse und Vergütungen 10.978,30
Rückersätze (Selbstbehalte) 1.560,00
Spenden diverse 16.575,73
sonst. Einnahmen (Schriftenstand, Veranstaltungen, Pfarrkaffee…) 16.561,76
außerordentl. Einnahmen (Vergütungen) 2.101,82
Gesamteinnahmen € 74.016,80
AUSGABEN:
Aufwand Gottesdienst, pastoraler Aufwand 8.138,60
Personalaufwand 24.264,04
Kanzlei, Verwaltung, Betriebskosten 28.036,74
Versicherungen, Steuern, Diverses 3.562,38
außerordentl. Ausgaben (Renovierungen etc.) 476,32
Gesamtausgaben € 64.478,08
Einnahmen 74.016,80
Ausgaben 64.478,08
Mehreinnahmen 2012 9.538,72
Übertrag von 2011 3.696,43
VERMÖGENSSTAND per 31.12.2012 13.235,15
Die überpfarrlichen Sammlungen er-
brachten € 18.948,51, davon „ersan-
gen“ die Sternsinger 9.880,51.
Danke an Kinder und Mitarbeiter!
Unsere Veranstaltungen (F
lohmärk-
te, Bastelmärkte, Pfarrball und Pfarr-
kaffee) brachten uns € 14.465,53.
In die Mission konnten wir € 4.100,--
schicken.
„Vergelt’s Gott“ allen Mitarbeitern
und Spendern!
14
In unserem Pfarrbrief steht diesmal oft das Wort „Friede“.
Es gibt viele Zeichen des Friedens: zum Beispiel die Regenbogenfahne
oder das Friedenssymbol der „Hippies“, die sich auch zum Zeichen des
Friedens mit Blumen schmückten. Für viele Menschen ist aber die Taube
mit dem Ölzweig das Zeichen, das sie an Frieden erinnert.
Das finden wir auch im Alten und im Neuen Testament, denn die Taube
galt einerseits als Vorbote des Frühlings und als Opfertier, andererseits ist
sie aber auch das Symbol für den Heiligen Geist.
Wie oft findet ihr diese Taube im Pfarrbrief?
Schreibt die Zahl auf den unteren Abschnitt, fügt euren Namen und die
Adresse ein und gebt diesen Abschnitt bis zum 30.4. im Pfarrbüro ab. Beim
Fronleichnamsfest werden wir aus den richtig ausgefüllten Abschnitten 3
Gewinner ziehen. Zu gewinnen gibt es 3 Büchergutscheine.
Wir freuen uns auf viele „Einsendungen“!
Anzahl der Tauben: . .
Name: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Adresse: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
Liebe Kinder!
IMPRESSUM:
Oster-Pfarrbrief 2013, Nr. 85 · Medieninhaber & Redaktion: Stadtpfarre Lehen · Grafik & Layout: www.selahdesign.at
f.d.I.v.: P. Alois Kremshuber SAC, Stadtpfarrer, Salzburg, Vinzenz-Pallotti-Platz 2 · Druck: Raiffeisenbank Sbg.-Lehen