Die Pestsäule

Beim Holzerlippen in Weißenbach 23 steht die Pestsäule. Sie trägt die Inschrift 1693 und wurde für die am 19. Dezember 1690 verstorbene Bäuerin Maria Unterbergerin vom Koglergut errichtet. Sie wurde ein Opfer der Pest.

Die Säule ist aus Schwarzensee Marmor gefertigt und war ursprünglich mit drei Bildern versehen. Im Laufe der Jahre ist das Kleindenkmal immer mehr verfallen, die Bilder sind verloren gegangen und zuletzt war es hinter einem Tujenzaun kaum noch sichtbar.

Der Bildstock wurde im Sommer 2007 restauriert und steht jetzt gegenüber vom alten Platz am Römerweg. 

Vom Restaurator Peter Mayer wurden drei neue Ölbilder gemalt, wie es im 17. Jahrhundert üblich war. In der Mitte eine „Maria Hilf“ Darstellung und seitlich beide Schutzpatrone für Pestkranke, der Hl. Rochus und der Hl. Sebastian.

Am 29. September 2007 war die feierliche Segnung der Pestsäule

Die Landesregierung Salzburg und das Komitee der Postalmkapelle haben je die Hälfte der Kosten für die Restaurierung übernommen

Besitzer: Familie Laimer, Strobl, Weißenbach Nr. 23