Die Breitenbachkapelle

Am Breitenbach unterhalb des Bauernhofes steht die Kapelle.

Sie ist auf einem quadratischen Grundriss ge-mauert, mit einer Apsis, hat eine Flachbogenöffnung unter einem Glockenhelm, die Spitze schließt mit einem Caravaca-Kreuz ab.

1950 wurde die Kapelle renoviert und mit einem barocken Holzvorbau versehen.

Über dem schmalen Altar hängt ein „Maria-Hilfbild“.
Im Vorbau ist ein Votivbild angebracht.

Das erinnert an ein Schiffsunglück, geschehen am 25. November 1831. Ein Boot befand sich mit acht Personen auf der Rückfahrt von St. Wolfgang nach Abersee und kenterte im Sturm. Drei Menschen sind ertrunken, während die anderen: „durch die Vorbitte der seligsten Jungfrau und Mutter Maria glücklich wieder gerettet wurden. Leser gedenke der Verstorbenen mit einem Gebethe.“

Das genaue Datum der Erbauung ist nicht bekannt, es wird um 1800 angenommen.

Der damalige Besitzer hatte eine Fischgräte verschluckt und drohte zu ersticken. Er gelobte in dieser fast aussichtslosen Situation, sollte er gerettet werden, so werde er eine Kapelle bauen

Besitzer: Familie Eisl, Breitenbach, Strobl Nr. 3