Firmung

Mit der Taufe und der Eucharistie bildet das Sakrament der Firmung die „Sakramente der christlichen Initiation“. Der Empfang der Firmung ist zur Bestätigung und Vollendung der Taufgnade notwendig (Katechismus der kath. Kirche 1285). „Durch das Sakrament der Firmung werden die Getauften vollkommen der Kirche verbunden und mit der besonderen Kraft des Heiligen Geistes ausgestattet; der Gefirmte ist als wahrer Zeuge Christi in Wort und Tat bereit den Glauben zu verbreiten und zu verteidigen.“ (Lumen Gentium 11)

Voraussetzung für die Firmung ist, dass der Firmkandidat/die Firmkandidatin getauft ist und er/sie die persönliche und innere Bereitschaft dazu hat. Diese Bereitschaft äußert sich unter anderem in der Teilnahme an der Firmvorbereitung.

Die Firmung erfolgt in Strobl mit ca. 14 Jahren (4. Klasse Neue Mittelschule oder Gymnasuim).

Bei der Firmung legt der Firmspender dem Firmkandidaten die Hand auf den Kopf, zeichnet mit geweihtem Öl (Chrisam) ein Kreuz auf dessen Stirn und spricht: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“.