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Pfarrkirche zum heiligen Johannes von Nepomuk
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Bis zum Jahre 1797 war das Gebiet von Auffach ein Teil des Pfarrvikariates Oberau. Daher mussten die Bewohner des hintersten Tales nach Oberau in die Kirche gehen. Als im Jahre 1719 die Kirche in Oberau abbrannte, baten die Bewohner von Auffach die neue Kirche nicht wieder beim Kellerwirt aufzubauen, sondern in der Mitte des Pfarrgebietes zu Tiefental, damit der Kirchweg nicht mehr so weit wäre. Als sich nun doch der Kellerwirt durchsetzen konnte, und die Kirche wieder auf dem ursprünglichen Platz aufgebaut wurde, setzten in Auffach erneut Bestrebungen zum Bau einer eigenen Kirche ein. Ein Teil wollte sie auf dem Altensbergbühel, ein Teil zu Schwarzenau, der größte Teil aber auf der "Holzer-Eben", wo sie schließlich im Jahre 1799 gebaut wurde. Die Pläne lieferte der Kitzbüheler Stadtbaumeister Andrä Hueber, der letzte bedeutende Kirchenarchitekt des Tiroler Unterlandes.
Da die Männer wegen der Franzosenkriege zur Sicherung der Landgrenzen einrücken mussten, leisteten die Frauen unter Anleitung eines alten Maurergesellen, Georg Auffinger, die meiste Arbeit bei der Errichtung der Kirchenmauern. Die Steine lieferte der Holzerbach an, den Sand trugen die Frauen von der Lahn oberhalb der Baustelle, der braune Kalkstein wurde im Tuff-Tal gebrochen, an Ort und Stelle gebrannt und als Baukalk zum Kirchenbau geliefert. Der damalige Kaplan H. H. Johann Karrer übernahm die Direktion und die Rechnungsführung.
Die Kirchenchronik erzählt erstaunliche Einzelheiten aus diesem Bauunternehmen:
Der Turm wurden schon im Jahre 1801 dazugebaut und 1805 wurde Auffach eine vom Pfarrvikariat Oberau unabhängige Seelsorgestelle. Der Friedhof wurde 1805, die Totenkapelle 1820 und die Kirche erst am 5. Juli 1839 durch Kardinal-Erzbischof Friedrich Fürst zu Schwarzenberg geweiht. 1849 wurde das erste Geläute mit drei Glocken angeschafft, 1890 die Kirche restauriert und mit Gemälden versehen. 1891 wurde Auffach zur Pfarre erhoben. Eine zeitgenössische Niederschrift über den Bau der Kirche in Auffach von Dr. Josef Riedmann
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