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Pfarrbrief - Ostern 2004
Liebe Pfarrgemeinde! "Halleluja der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden Halleluja!" So begrüßten sich die Christen in alter Zeit und tun es heute noch, dort und da. Auferstehung: Untergang wandelt sich in Aufgang,
Tod in Leben, Verzweiflung in Hoffnung, Tränen in Lachen. Anne Enderwitz meint: Diese Hoffnung nannte das Mittelalter eine göttliche Haltung, weil sie der Natur überlegen ist, ja gegen sie aktiviert wird. Ostern bricht alle Rekorde des Lebens. Ostern
siegt immer. Nimm Anteil an diesem Sieg des Auferstandenen. Das ist keine Utopie, kein
unerfüllbarer Traum das ist Realität, ist bezeugt, überliefert, belegt und
gelebt. Herzliche Ostergrüße an Sie und Ihre Familie, Ihr Pfarrer ![]() Liebe Mitchristen und Mitchristinnen! Im 2. Timotheusbrief des Apostel Paulus stehen, unter dem Titel "Aufruf zum unerschrockenen Einsatz", Kap. 4, 1-8, folgende Zeilen:
In meiner Serie: "Existiert Gott?", möchte ich im Teil III versuchen, den "Gott der Bibel" ein klein wenig aufzuhellen und Ihnen in einer groben Übersicht darauf Antwort zu geben. Über den "Gott der Philosophen" gehe ich in diesem Teil zunächst hinweg. Was die großen Deuter von Descartes und Pascal bis Heidegger dachten und philosophierten, kommt später, in einem eigenen Abschnitt. Drei Anfragen versuche ich zu beantworten.
Zu 1) Ja: Gott ist Urgrund der Wirklichkeit, in welchem
Welt, Mensch und alle Dinge ihren Grund haben. Er ist kein anderer. Zu 2) Ist Gott nicht auch für die Bibel der Urhalt aller
Wirklichkeit? Zu 3) Ist Gott nicht auch für die Bibel das Urziel aller
Wirklichkeit? Man könnte zum Beispiel sehen, wie sich dieses in der prophetischen Verkündigung bestätigt, wo Jahwe nicht nur als der Befreier aus Ägypten, Geleiter durch die Wüste und Geber des Landes erscheint, sondern auch als Vater, als Hirt, als König, als Liebender und Gemahl seines Volkes lauter Bilder für die hier angesprochene Wirklichkeit. Und man könnte dann das alles bestätigen durch die priesterliche Tradition, durch die Weisheitslehren der hellenistischen Zeit und schließlich die Endzeiterwartung der Apokalyptik zur Zeit vor Christi Geburt. Man könnte aber auch ganz anders die für das Verhältnis des Menschen zu Gott so wichtigen Gottesprädikate oder Eigenschaften Gottes reflektieren, um zu zeigen: Zwar bestätigt die Bibel die im Geist griechischer Metaphysik in einem Rückschlussverfahren aus der vorhandenen Welt abgelesenen Prädikate, verneint sie aber auch einschränkend, um sie schließlich gerade so konkret zu überbieten. Man könnte etwa überlegen, dass nach er Schrift Gottes "Ewigkeit" gewiss nicht als Zeitverhaftetheit und Vergänglichkeit zu verstehen ist, aber auch nicht als platonische Zeitlosigkeit, vielmehr als machtvoll lebendige Gleichzeitigkeit zu allen Zeiten. Oder seine "Unveränderlichkeit" gewiss nicht Unvollkommenheit und Oberflächlichkeit, aber auch nicht als starre, naturhafte, tote Unbeweglichkeit, vielmehr als wesenhafte Treue zu sich selbst in aller lebendiger Bewegtheit. In gleicher Weise könnte man von Gottes Allgegenwart, Allmacht, Geistigkeit, Gerechtigkeit, Güte, Unbegreiflichkeit reden. Aber auch von den sonst negativ besetzten Attributen: von der "Eifersucht" etwa, die kein Produkt von Neid und Furcht ist, sondern Ausdruck seiner Einzigkeit, die keine anderen Götzen neben sich duldet, Konsequenz seines Willens, der zum Wohl des Menschen unbedingt auf seinen Weisungen besteht und deshalb auch- als Ausdruck seines Unwillens gegen das Böse Hass, Abscheu, Rache, aber auch Reue und Vergebung zeigt. Soll man sich also an all den Antropomorphismen (= Menschenförmigkeiten) Gottes in der Bibel stoßen? Sie wollen Gott nicht simpel vermenschlichen, sondern ihn als den Lebendigen den Menschen nahe bringen. Es muss das Göttliche in seiner leidenschaftlichen Bewegtheit ins Bewusstsein treten, damit der Mensch seinen Gott so intensiv und konkret wie einem Menschen begegnet; einem Angesicht, das uns aufleuchtet, einer Hand, die uns führt. Welche vornehmeren, welche größeren, tieferen Bilder, Symbole, Vorstellungen Begriffe aber hätte der Mensch zu seiner Verfügung, um sich an Gott heranzutasten, als eben menschliche? Der biblische Gott ist ganz und gar wesentlich ein Gott mit menschlichem Antlitz. Dieser Gott ist ein Gott, vor dem der moderne, so kritisch gewordene Mensch ohne seine Vernunft je aufgeben zu müssen "beten und opfern, wieder aus Scheu ins Knie fallen und vor ihm musizieren und tanzen kann."
Fortsetzung im nächsten Pfarrbrief:
Zitiert nach: Hans Küng, Existiert Gott? Soweit ganz persönliche Antworten auf die Frage, was Ostern für einzelne Menschen bedeuten kann. Auferstehung ereignet sich überall da, wo Menschen sich der eigenen Lebensgeschichte stellen und daran glauben, dass Gott trotz aller scheinbaren Hoffnungslosigkeit uns zu neuem Leben führen kann. "Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung. Stunden werden eingeschmolzen und ein Glück ist da." heißt es in einem Kirchenlied. Dass wir in der kommenden Osterzeit - und nicht nur da - immer wieder Feste der Auferstehung feiern können, wünsche ich uns allen im Namen des Pfarrgemeinderates! Doris Witzmann
DANKE!
Der Vorstand des KUFELIX (Kulturverein für Elixhausen) überreichte am
Ende des ökumenischen Gottesdienstes am 27. Jänner an die beiden Pfarren je 1720.-- EURO
für soziale Zwecke. Dank an die GestalterInnen der Adventfenster ![]() Am 11. Jänner waren alle, die ein Adventfenster gestalteten, vom Bürgermeister zu einem Rück- und Ausblick eingeladen. Das Projekt soll im Advent 2004 fortgesetzt werden.
Und beim Weltgebetstag der Frauen am 5. März in der Pfarrkirche wurden 256,-- gespendet. Das Geld bekommt eine integrative Lernwerkstatt zur Ausbildung und Reintegration behinderter Frauen in Bolivien. Wir feiern die Heilige Woche Karwoche So. 4.04.: PALMSONNTAG Di. 6.04.: 7.15 Uhr Messe Do. 8.04.: GRÜNDONNERSTAG Fr. 9.04.: KARFREITAG Sa.10.04.:KARSAMSTAG - Grabesruhe Christi So.11.04.: OSTERSONNTAG Mo.12.04.: OSTERMONTAG
Veranstaltung desKatholischen Bildungswerkes Elixhausen Sa. 27.03.2004: "Auf den
Spuren der Frauen in Salzburg" Babysitterdienst in Elixhausen Das gibt es schon fast 20 Jahre lang hier bei uns vom
Katholischen Familienverband angeboten und versichert, von Christine Schilcher vermittelt. Ein Anruf bei Christine Schilcher, Tel. Nr. 481 081. Viele Wege führen zu Gott - einer über das Staunen! Wenn der Frühling jetzt mit aller Kraft hereinbricht, ist die beste Gelegenheit, wieder auszubrechen aus den menschengemachten Welten und Scheinwelten, hinauszugehen und einfach wahrzunehmen. Seit jeher hat es Menschen zutiefst berührt, wenn sie die Welt mit allen Sinnen wahrgenommen haben. Es hat sie gestärkt oder verunsichert. Jedenfalls hat es sie nie gleichgültig gelassen. Wer könnte angesichts der Dimensionen des Universums und der Fragwürdigkeit des Menschen gleichgültig bleiben. Staunen ist einer der elementaren Lebensvollzüge angesichts der Unbegreifbarkeit des Lebens. Jedes Kind kann es. Vielleicht ist der Glaubensverlust vieler moderner Menschen durch den Verlust des Staunens mitverursacht. Wir bewegen uns den ganzen Tag in leblosen menschengemachten Räumen (die Bauern und Förster unter den Lesern mögen das überlesen und sich freuen). Das Gemachte überwiegt um ein Vielfaches das Natürliche, das, was einfach da ist und lebt.
Erstaunlich ist nur, wie klar es Menschen vergangener Zeiten mit sicher mehr Überlebenskampf als heute vor Augen stand: Das Leben ist staunenswert und unbegreiflich, vom Stein bis zur Galaxie, vom Kleinsten bis zum Größten. Nichts ist selbstverständlich, alles ist Geschenk. Die Bibel ist voll von diesen Erfahrungen. Wer glücklich werden will und weise, soll nicht nur auf die menschliche Leistung setzen - bei all der Großartigkeit dessen, was sie hervorbringt - sondern sich einüben ins Wahrnehmen, ins Staunen, ins Danken. Vielleicht sollten die Kirchen wieder mehr Schulen des Wahrnehmens, der Gelassenheit und des Dankens werden, die die Spuren des Schöpfers in seiner Schöpfung entdecken helfen. Der Frühling ist die beste Gelegenheit, sich wieder einzuüben ins Riechen, Hören, Fühlen, Schmecken, Tasten und Sehen. Und wer das Glück hat, mit Kindern hinausgehen zu können, braucht eigentlich nur zuzuschauen, wie´s geht und sich genug Zeit zu nehmen. Der Duft des Regens Über ein Feld gehen nach dem Regen und aus: Jörg Zink, Kostbare Erde. Biblische Reden über unseren Umgang mit der Schöpfung, Kreuz-Verlag, Stuttgart 1981, S. 48f.
Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von allem, was
du gemacht hast; Wie könnte etwas ohne deinen Willen Bestand haben, oder wie könnte etwas erhalten bleiben, das nicht von dir ins Dasein gerufen wäre? Du schonst alles, weil es dein Eigentum ist, Herr, du Freund des Lebens. Buch der Weisheit 11,24-26 Hans Neumayer Vorankündigung: Kommenden Sommer wird das KBW Elixhausen einen Nachmittag "Natur entdecken mit Eltern und Kindern" anbieten. Wir freuen uns auf das Fest der Erstkommunion am 20. Mai 2004:
Erstkommunionkinder beim Teilen des Brotes
Ostereier Ostern, das Fest der Auferstehung unseres Herrn wird nach dem ersten
Frühlingsvollmond gefeiert. Das ist auch die Zeit, in der die Natur aus ihrer Winterruhe
erwacht, auf Wiesen und Feldern beginnt die Saat zu wachsen. Denken wir an Ostern, kommen uns sofort bunte
Eier in den Sinn. Es taucht wohl die Frage auf, was hat das Fest mit gefärbten Eiern zu
tun, woher kommt der Brauch? Im Frühjahr gibt die Sonne wieder mehr Licht und Wärme, es grünt allenthalben, Futter ist leicht zu finden, die Vögel legen Eier. Vor Jahrhunderten, als bei uns die Hühner noch nicht heimisch waren, wurden im Frühjahr zur Osterzeit mit Freude Eier von Wildvögeln gesucht und gesammelt. Die Eier hatten Farbe, sie waren grünlich, bräunlich oder gesprenkelt.
Im Frühjahr war die Hauptlegezeit der Hühner und so erfreuten sich die bunten Eier zu Ostern bald großer Beliebtheit, vor allem auch als Geschenke. Belustigungen mit Eiern wurden erfunden mit dem Zweck, Eier zu gewinnen. Eierpecken ist auch heute noch üblich. Weniger bekannt ist das Scheiben über zwei zusammengebundene Rechen, oder das "Kreuzerhineinschmeißen". Ein Geldstück muss geworfen werden und im Ei stecken bleiben. Sieger ist der, dessen Ei ganz bleibt. Manch Schlauer versuchte mit einem gefärbten Gipsei sein Glück, aber diese Mogelei war meist von kurzer Dauer.
Besondere Bedeutung wurde den am Gründonnerstag gelegten Eiern, den "Antlasseiern" zugemessen. Diese haben eine besondere Kraft, faulen nicht, wurden nicht gefärbt und durften keinesfalls im Korb mit den Speisen für die Osterweihe fehlen. Heute gibt es das ganze Jahr genug Eier. Künstliches Licht, künstliche Wärme und Futtermischungen beeinflussen die Legetätigkeit der Hühner. Doch über die bunten Eier freuen wir uns heute wie in alter Zeit nur zu Ostern. Gertraud Lürzer
KUMMER- UND IDEENNUMMERWas geplant ist: In Elixhausen wird ab ca. Mitte 2004 eine Kummer und Ideennummer eingerichtet die per Telefon, per Mail, im Internet, über "Kummer und Ideenkästen" an öffentlichen Orten, regelmäßige Sprechstunden etc. erreichbar ist. Wen wir ansprechen wollen: Þ Menschen aus
Elixhausen die Kummer und Sorgen haben Was wir damit erreichen wollen: diese Kummer und Ideennummer + Hilfebedarf und Hilfeangebot zueinander in Verbindung bringen sie sind nur so gut wie diese Verbindung gelingt + Ein erreichbares Angebot setzen an all jene Menschen die Hilfe am Wohnort benötigen und oftmals zu wenig wissen, wie sie Hilfe in Anspruch nehmen können. Damit das Projekt gelingen kann suchen wir: Menschen die bereit sind, als Ansprechpersonen mitzuarbeiten Nach einer kurzen Ausbildung sind Sie AnsprechpartnerIn für Kummer und Ideen. Sie arbeiten in einem Team gemeinsam mit Gleichgesinnten in der konkreten Hilfe und Unterstützung. Menschen die uns helfen damit aus der Idee ein funktionierendes Projekt wird Þ Wir suchen ein Logo und brauchen ansprechende Plakate:Wer ist künstlerisch begabt und kann uns dabei unterstützen? Þ Wir suchen Kummer- und Ideenkästen:Wer ist handwerklich geschickt und kann diese herstellen? Wir arbeiten MITEINANDER und FÜREINANDER überparteilich überkonfessionell unabhängig verschwiegen - verlässlich Wenn Sie mithelfen und unterstützen möchten: Sozialausschuss der Pfarre Franz Neumayer oder PGR Obfrau Doris Witzmann Ein Projekt im Rahmen von "Generationendorf Elixhausen"
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