Ostern 2004
Karwoche
Existiert Gott?
Auferstehung
Danke!
KBW
Babysitterdienst
Kann Staunen zu Gott führen?
Erstkommunion
Ostereier
Kummer- und Ideennummer
Pfarrbrief - Ostern 2004


"Auferstehung" aus dem Isenheimer Altar (Colmar)

line-reg.gif (2243 Byte)

Liebe Pfarrgemeinde!

"Halleluja – der Herr ist auferstanden! Er ist wahrhaft auferstanden – Halleluja!"

So begrüßten sich die Christen in alter Zeit und tun es heute noch, dort und da.

Auferstehung: Untergang wandelt sich in Aufgang, Tod in Leben, Verzweiflung in Hoffnung, Tränen in Lachen.
Diese schöpferische Umwandlung des Vernichtenden in Aufbauendes ist das überwältigende Zeichen Gottes. Verwandeln ist Kunst des Göttlichen. Enden ist Gott ein Anlass zu besserem Anfang, Unglück ein Anlass zu tieferem Glück.

Anne Enderwitz meint:
"Warum muss es erst immer Nacht werden um uns?"
Nach der Verzweiflung – der Ausweglosigkeit.
Totgesagt das Leben – die Liebe gestorben – die Zukunft dahin –
Nur die Tränen sind geblieben.
Doch Sehnsucht bricht durch –
Es gab sie, Nähe und Liebe, Worte der Versöhnung, Hingabe.
Du – o Gott,
ein Gott des Lebens.
Du allein schenkst Hoffnung und Zukunft,
ohne dich wären wir verloren inmitten der Nacht.
Licht durchbricht das Dunkel –
Der Tote – er lebt!"

Diese Hoffnung nannte das Mittelalter eine göttliche Haltung, weil sie der Natur überlegen ist, ja gegen sie aktiviert wird.

Ostern bricht alle Rekorde des Lebens. Ostern siegt immer. Nimm Anteil an diesem Sieg des Auferstandenen. Das ist keine Utopie, kein unerfüllbarer Traum – das ist Realität, ist bezeugt, überliefert, belegt und gelebt.
"Der Herr ist auferstanden,
er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja!"

Herzliche Ostergrüße an Sie und Ihre Familie, Ihr Pfarrer

wangunt.gif (1298 Byte)
Zum Inhaltsverzeichnisline-reg.gif (2251 Byte)

Liebe Mitchristen und Mitchristinnen!

Im 2. Timotheusbrief des Apostel Paulus stehen, unter dem Titel "Aufruf zum unerschrockenen Einsatz", Kap. 4, 1-8, folgende Zeilen:

  • "Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich: Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung. Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden. Du aber sei in allem nüchtern, ertrage das Leiden, verkünde das Evangelium, erfülle treu deinen Dienst!..."
  • Dieser Text eines Urzeugen des auferstandenen Christus möge Ihnen (dir) Hilfe sein in einer Zeit, in der so viele "Propheten" eine andere, eine so genannte "neue Lehre" anpreisen. "Viele werden sich abwenden und Fabeleien zuwenden", heißt es an einer anderen Paulusstelle, dem es immer um den einen, unzerteilten Christus ging. "Meine Botschaft und Verkündigung war nicht Überredung durch gewandte und kluge Worte, sondern war mit dem Erweis von Geist und Kraft verbunden, damit sich Euer Glaube nicht auf Menschenweisheit stütze, sondern auf die Kraft Gottes." (1. Kor.2,4-5)
  • So möchte ich mit Paulus sprechen: "Ich danke Gott jederzeit euretwegen für die Gnade Gottes, die euch in Christus Jesus geschenkt wurde, dass ihr an allem reich geworden seid, in ihm, an aller Rede und Erkenntnis. Denn das Zeugnis über Christus wurde bei euch gefestigt, so dass euch keine Gnadengabe fehlt, während ihr auf die Offenbarung Jesu Christi, unseres Herrn, wartet. Er wird euch auch festigen bis ans Ende."
  • Solange wir hier unterwegs sind, suchen wir nach diesem Glauben an den auferstandenen Christus. In unserer persönlichen Auseinandersetzung mit der Heiligen Schrift und der guten Tradition unserer Religion werden wir den rechten Weg nicht verlieren.
  • Lesen Sie in der Heiligen Schrift: 1. Kor. 12, 1-31; 13, 1-13

Zum Inhaltsverzeichnisline-reg.gif (2251 Byte)

Existiert Gott? (Teil III)

In meiner Serie: "Existiert Gott?", möchte ich im Teil III versuchen, den "Gott der Bibel" ein klein wenig aufzuhellen und Ihnen in einer groben Übersicht darauf Antwort zu geben.

Über den "Gott der Philosophen" gehe ich in diesem Teil zunächst hinweg. Was die großen Deuter von Descartes und Pascal bis Heidegger dachten und philosophierten, kommt später, in einem eigenen Abschnitt.

Drei Anfragen versuche ich zu beantworten.

  1. Ist Gott auch für die Bibel der "Urgrund aller Wirklichkeit"?
  2. Ist er "Urhalt aller Wirklichkeit"?
  3. Und ist er "Urziel aller Wirklichkeit"?

Zu 1) Ja: Gott ist Urgrund der Wirklichkeit, in welchem Welt, Mensch und alle Dinge ihren Grund haben. Er ist kein anderer.
Dagegen nein: Gott ist der ganz andere!
Gott ist nicht ein naturhaftes Urprinzip, ist kein Weltengrund, keine abstrakte Ursache des Universums. Er ist erst recht kein Abgrund.
Vielmehr: Gott ist der alles transzendent begründende, bestimmende Schöpfer von Welt und Mensch! Das heißt: Der biblische Gott ist nicht ein Gott der Einsamkeit, sondern ein Gott der Partnerschaft, des Bundes: ein Gott, der im Zeitraum menschlicher Geschichte handelt, der sich in weltlichen Geschehnissen zu erkennen gibt, der sich in menschlicher Weise zeigt, Begegnung, Umgang, Verkehr mit ihm ermöglicht – ein Gott geschichtlicher Offenbarung.

Zu 2) Ist Gott nicht auch für die Bibel der Urhalt aller Wirklichkeit?
Die Antwort lautet: Ja: Gott ist der Urhalt der Wirklichkeit, in welcher Welt, Mensch und alle Dingen ihren Halt haben.
Dagegen nein: Gott ist der ganz andere! Gott ist nicht eine anonyme Urmacht, ist kein Weltgesetz; er ist kein taumelnder Scheinhalt.
Vielmehr: Gott ist der transzendent bestimmende und haltende Lenker von Welt und Mensch! Das heißt: Der biblische Gott ist nicht ein Gott, der sich aus allem heraushält und erhaben in einer vom Leid der Welt und der Menschen unberührten himmlischen Jenseitigkeit verharrt, sondern ist ein Gott, der lebendig Anteil nimmt und sich verborgen in der dunklen Geschichte engagiert – ein Gott der Versöhnung.

Zu 3) Ist Gott nicht auch für die Bibel das Urziel aller Wirklichkeit?
Ja: Gott ist da Urziel der Wirklichkeit, in welcher Welt, Mensch und alle Dinge ihr Ziel haben.
Dagegen nein: Gott ist nicht eine Stimme, nur äußerlich anziehende Gewalt, ist keine Weltkraft, keine abstrakte Figur des Universums. Er ist erst recht kein frustrierendes Endziel.Vielmehr ist Gott der alles transzendent haltende und erfüllende Vollender von Welt und Mensch: Das heißt: Der biblische Gott ist nicht ein affektloser, leidensunfähiger, dem ungeheuren Leid von Welt und Mensch gegenüber apathischer Gott, sondern ein sympathischer, mitleidender Gott, der, in Zukunft alles verändernd durch Befreiung von Schuld, Leid und Tod zur endlichen Gerechtigkeit, zum ungebrochenen Frieden und zum ewigen Leben führt, ein Gott endgültiger Erlösung. Dies alles ließe sich noch vielfältig beleuchten; das Material der Bibel dafür ist beinahe unerschöpflich.

Man könnte zum Beispiel sehen, wie sich dieses in der prophetischen Verkündigung bestätigt, wo Jahwe nicht nur als der Befreier aus Ägypten, Geleiter durch die Wüste und Geber des Landes erscheint, sondern auch als Vater, als Hirt, als König, als Liebender und Gemahl seines Volkes – lauter Bilder für die hier angesprochene Wirklichkeit. Und man könnte dann das alles bestätigen durch die priesterliche Tradition, durch die Weisheitslehren der hellenistischen Zeit und schließlich die Endzeiterwartung der Apokalyptik zur Zeit vor Christi Geburt.

Man könnte aber auch ganz anders die für das Verhältnis des Menschen zu Gott so wichtigen Gottesprädikate oder Eigenschaften Gottes reflektieren, um zu zeigen: Zwar bestätigt die Bibel die im Geist griechischer Metaphysik in einem Rückschlussverfahren aus der vorhandenen Welt abgelesenen Prädikate, verneint sie aber auch einschränkend, um sie schließlich gerade so konkret zu überbieten. Man könnte etwa überlegen, dass nach er Schrift Gottes "Ewigkeit" gewiss nicht als Zeitverhaftetheit und Vergänglichkeit zu verstehen ist, aber auch nicht als platonische Zeitlosigkeit, vielmehr als machtvoll lebendige Gleichzeitigkeit zu allen Zeiten. Oder seine "Unveränderlichkeit" gewiss nicht Unvollkommenheit und Oberflächlichkeit, aber auch nicht als starre, naturhafte, tote Unbeweglichkeit, vielmehr als wesenhafte Treue zu sich selbst in aller lebendiger Bewegtheit. In gleicher Weise könnte man von Gottes Allgegenwart, Allmacht, Geistigkeit, Gerechtigkeit, Güte, Unbegreiflichkeit reden. Aber auch von den sonst negativ besetzten Attributen: von der "Eifersucht" etwa, die kein Produkt von Neid und Furcht ist, sondern Ausdruck seiner Einzigkeit, die keine anderen Götzen neben sich duldet, Konsequenz seines Willens, der zum Wohl des Menschen unbedingt auf seinen Weisungen besteht und deshalb auch- als Ausdruck seines Unwillens gegen das Böse – Hass, Abscheu, Rache, aber auch Reue und Vergebung zeigt.

Soll man sich also an all den Antropomorphismen (= Menschenförmigkeiten) Gottes in der Bibel stoßen?

Sie wollen Gott nicht simpel vermenschlichen, sondern ihn als den Lebendigen den Menschen nahe bringen. Es muss das Göttliche in seiner leidenschaftlichen Bewegtheit ins Bewusstsein treten, damit der Mensch seinen Gott so intensiv und konkret wie einem Menschen begegnet; einem Angesicht, das uns aufleuchtet, einer Hand, die uns führt. Welche vornehmeren, welche größeren, tieferen Bilder, Symbole, Vorstellungen Begriffe aber hätte der Mensch zu seiner Verfügung, um sich an Gott heranzutasten, als eben menschliche? Der biblische Gott ist ganz und gar wesentlich ein Gott mit menschlichem Antlitz.

Dieser Gott ist ein Gott, vor dem der moderne, so kritisch gewordene Mensch – ohne seine Vernunft je aufgeben zu müssen – "beten und opfern, wieder aus Scheu ins Knie fallen und vor ihm musizieren und tanzen kann."

wangunt.gif (1298 Byte)

Fortsetzung im nächsten Pfarrbrief:

    • Der Gott Jesu Christi

Zitiert nach: Hans Küng, Existiert Gott?

Zum Inhaltsverzeichnisline-reg.gif (2251 Byte)Der Stein ist weg das Grab ist leer …        pgrlogo.JPG (2652 Byte)

  • Ostern bedeutet für mich, dass nach jeder Dunkelheit die Helligkeit siegt. Ostern bedeutet für mich Neubeginn. Ostern bedeutet für mich Erwachen neuen Lebens. Ostern bedeutet für mich Hoffnung.
  • Ostern ist für mich: Der Stein ist weg, das Grab ist leer. Halleluja, er ist wahrhaft auferstanden. Die es gesehen haben, haben es bezeugt.
  • Der Stein ist weg, Das Grab ist leer. - Worte können heilen – Taten können überzeugen – Und der Glaube macht uns stark. Jesus hat es für uns bewiesen.

Soweit ganz persönliche Antworten auf die Frage, was Ostern für einzelne Menschen bedeuten kann.

Auferstehung ereignet sich überall da, wo Menschen sich der eigenen Lebensgeschichte stellen und daran glauben, dass Gott trotz aller scheinbaren Hoffnungslosigkeit uns zu neuem Leben führen kann.

"Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung. Stunden werden eingeschmolzen und ein Glück ist da." heißt es in einem Kirchenlied.

Dass wir in der kommenden Osterzeit - und nicht nur da - immer wieder Feste der Auferstehung feiern können, wünsche ich uns allen im Namen des Pfarrgemeinderates!

Doris Witzmann

rottmayr.JPG (10460 Byte) "Auferstehung" von Johann Michael Rottmayr
Anlässlich des 350. Geburtstages findet in Salzburg (Dommuseum) und in Laufen / Salzach eine Sonderausstellung (7. Mai - 31. Okt) zu "Johann Michael Rottmayr - Genie der barocken Farbe" statt.
Rottmayr, aus Laufen gebürtig, war einer der bedeutendsten Barockmaler Österreichs, der viel mit Fischer von Erlach und anderen bedeutenden Architekten zusammen arbeitete.

Zum Inhaltsverzeichnisline-reg.gif (2251 Byte)

DANKE!

Seit über 30 Jahren gehen Ursprunger SchülerInnen in Elixhausen Anklöpfeln und sammeln für die Aktion "Bruder in Not".

Für ihren Einsatz ein herzliches "Vergelt´s Gott. Im Advent 2003 sammelten sie dank Ihrer Spenden € 4.469,94.

Die Sternsinger waren im Jahr 2004 zum 50. mal von Haus zu Haus unterwegs und konnten für entwicklungspolitische Projekte € 4.293,52 sammeln.
Allen Sternsingern gebührt ein großes DANKE!

Der Vorstand des KUFELIX (Kulturverein für Elixhausen) überreichte am Ende des ökumenischen Gottesdienstes am 27. Jänner an die beiden Pfarren je 1720.-- EURO für soziale Zwecke.
Es war der Erlös aus einem ausgezeichneten Benefizkonzert mit Gail Anderson am 14. Dezember 2003.


Dank an die GestalterInnen der Adventfenster


Am 11. Jänner waren alle, die ein Adventfenster gestalteten, vom Bürgermeister zu einem Rück- und Ausblick eingeladen. Das Projekt soll im Advent 2004 fortgesetzt werden.

 


Und beim Weltgebetstag der Frauen am 5. März in der Pfarrkirche wurden € 256,-- gespendet. Das Geld bekommt eine integrative Lernwerkstatt zur Ausbildung und Reintegration behinderter Frauen in Bolivien.

Zum Inhaltsverzeichnisline-reg.gif (2251 Byte)

Wir feiern die Heilige Woche – Karwoche

So. 4.04.: PALMSONNTAG
8.30 Uhr Beichtgelegenheit
9.00 Uhr Palmweihe bei der Peterbauer-Kapelle anschl. Palmprozession und Festgottesdienst

Di. 6.04.: 7.15 Uhr Messe

Do. 8.04.: GRÜNDONNERSTAG
Hoher Donnerstag
18.00 Uhr Beichtgelegenheit
19.00 Uhr Messe vom Letzten Abendmahl
anschl. Anbetung bis 22.00 Uhr

Fr. 9.04.: KARFREITAG
Fast- und Abstinenztag
15.00 Uhr Kreuzwegandacht für Kinder
18.30 Uhr Beichtgelegenheit
19.00 Uhr Feier vom Leiden und Sterben Christi
Wortgottesdienst - Große Fürbitten -
Kreuzverehrung – Kommunionfeier

Sa.10.04.:KARSAMSTAG - Grabesruhe Christi
Tagsüber Anbetung vor dem Heiligen Grab
21.00 Uhr Feier der Osternacht
Lichtfeier - Osterlob - Wortgottesdienst -
Tauffeier - Eucharistiefeier - Speisensegnung

So.11.04.: OSTERSONNTAG
Hochfest der Auferstehung des Herrn
9.00 Uhr Festgottesdienst mit Speisensegnung

Mo.12.04.: OSTERMONTAG
9.00 Uhr Gottesdienst der Pfarrgemeinde

Zum Inhaltsverzeichnisline-reg.gif (2251 Byte) Veranstaltung des
Katholischen Bildungswerkes Elixhausen

Sa. 27.03.2004: "Auf den Spuren der Frauen in Salzburg"
Stadtführung mit Dkfm. Sigild Plöchl
Wir treffen uns um 14 Uhr beim Mozartdenkmal treffen. Die Führung wird um ca. 17 Uhr enden. Den Nachmittag werden wir im Sternbräu ausklingen lassen.
Um Anmeldung wird gebeten.
Kath. Bildungswerk Elixhausen: Constanze Friedl, Buchenstr. 5, Tel.: 480 368 und Elisabeth Brunnauer, Gitzenstr. 9, Tel.: 480 430, 5161 Elixhausen

line-reg.gif (2251 Byte)

Babysitterdienst in Elixhausen

Das gibt es schon fast 20 Jahre lang hier bei uns – vom Katholischen Familienverband angeboten und versichert, von Christine Schilcher vermittelt.
Wie funktioniert das?

Ein Anruf bei Christine Schilcher, Tel. Nr. 481 081.
Evelyne Lassel aus Elixhausen, 18 Jahre alt, HAK-Schülerin, kommt gerne und betreut Ihre Kinder. Dafür erhält sie pro Stunde € 6,--. Bei längerer Dauer am Abend wird ein Pauschalpreis vereinbart.

Zum Inhaltsverzeichnisline-reg.gif (2251 Byte)

Viele Wege führen zu Gott - einer über das Staunen!

Wenn der Frühling jetzt mit aller Kraft hereinbricht, ist die beste Gelegenheit, wieder auszubrechen aus den menschengemachten Welten und Scheinwelten, hinauszugehen und einfach wahrzunehmen.

Seit jeher hat es Menschen zutiefst berührt, wenn sie die Welt mit allen Sinnen wahrgenommen haben. Es hat sie gestärkt oder verunsichert. Jedenfalls hat es sie nie gleichgültig gelassen.

Wer könnte angesichts der Dimensionen des Universums und der Fragwürdigkeit des Menschen gleichgültig bleiben. Staunen ist einer der elementaren Lebensvollzüge angesichts der Unbegreifbarkeit des Lebens.

Jedes Kind kann es.
Und fast alle Erwachsenen neigen dazu, es zu verlernen oder zu verdrängen.
Zu sehr drängen die Sachzwänge ins Leben der Machergeneration.

Vielleicht ist der Glaubensverlust vieler moderner Menschen durch den Verlust des Staunens mitverursacht. Wir bewegen uns den ganzen Tag in leblosen menschengemachten Räumen (die Bauern und Förster unter den Lesern mögen das überlesen und sich freuen). Das Gemachte überwiegt um ein Vielfaches das Natürliche, das, was einfach da ist und lebt.


Wer sich nicht mehr freischaufeln kann von Existenzsorgen oder Karriereplänen, von Alltagsverpflichtungen oder den Süchten des Erlebnismarktes, dem kann das Staunen schon abhanden kommen. Und ängstliche Naturen können sich schon lieber ins Verdrängen flüchten, als den unbeantwortbaren Fragen ins Auge zu schauen.

Erstaunlich ist nur, wie klar es Menschen vergangener Zeiten mit sicher mehr Überlebenskampf als heute vor Augen stand: Das Leben ist staunenswert und unbegreiflich, vom Stein bis zur Galaxie, vom Kleinsten bis zum Größten.

Nichts ist selbstverständlich, alles ist Geschenk. Die Bibel ist voll von diesen Erfahrungen.

Wer glücklich werden will und weise, soll nicht nur auf die menschliche Leistung setzen - bei all der Großartigkeit dessen, was sie hervorbringt - sondern sich einüben ins Wahrnehmen, ins Staunen, ins Danken.

Vielleicht sollten die Kirchen wieder mehr Schulen des Wahrnehmens, der Gelassenheit und des Dankens werden, die die Spuren des Schöpfers in seiner Schöpfung entdecken helfen.

Der Frühling ist die beste Gelegenheit, sich wieder einzuüben ins Riechen, Hören, Fühlen, Schmecken, Tasten und Sehen. Und wer das Glück hat, mit Kindern hinausgehen zu können, braucht eigentlich nur zuzuschauen, wie´s geht und sich genug Zeit zu nehmen.

Zum Inhaltsverzeichnisline-reg.gif (2251 Byte)

Der Duft des Regens
Eine geistliche Übung

Über ein Feld gehen nach dem Regen und
den Duft der Erde und des Wassers einatmen.
Wissen: Ich bin ein Wesen dieser Erde.
Ich gehöre zu ihr.
Diese Erde ist meine Heimat,
mein Leben und mein Lebensraum.
Ich bin aus ihr gemacht,
und ich kehre zu ihr zurück.
Sie wird mich wieder aufnehmen.
Und dies zu denken ist gut.
Dann eine Handvoll der frischen Erde aufnehmen.
Sich das unvorstellbare lebendige Leben
in jeder Krume vergegenwärtigen,
sich die Erdamöben, Springschwänze
und Saftkugler vorstellen,
von denen in jedem Fingerhut guter Erde
fünfhundert Millionen leben.
Dazu die Bakterien,
die Schimmel- und Bodenpilze und Algen,
von denen jeder Kubikzentimeter
Milliarden beherbergt
und ohne die kein Grashalm wachsen würde.
Sich die ungeheure Vitalität vorstellen,
von der wir umgeben
und selbst durchdrungen sind.
Für uns moderne Menschen,
die leichter an ihrer Lebendigkeit zweifeln
als aus ihr leben,
ist dies eine Übung,
die wie ein Heilmittel wirken könnte.

aus: Jörg Zink, Kostbare Erde. Biblische Reden über unseren Umgang mit der Schöpfung, Kreuz-Verlag, Stuttgart 1981, S. 48f.


line-reg.gif (2251 Byte)

Du liebst alles, was ist, und verabscheust nichts von allem, was du gemacht hast;
denn hättest du etwas gehaßt, so hättest du es nicht geschaffen.

Wie könnte etwas ohne deinen Willen Bestand haben, oder wie könnte etwas erhalten bleiben, das nicht von dir ins Dasein gerufen wäre?

Du schonst alles, weil es dein Eigentum ist, Herr, du Freund des Lebens.

Buch der Weisheit 11,24-26

Hans Neumayer

Vorankündigung: Kommenden Sommer wird das KBW Elixhausen einen Nachmittag "Natur entdecken mit Eltern und Kindern" anbieten.

Zum Inhaltsverzeichnisline-reg.gif (2251 Byte)

Wir freuen uns auf das Fest der Erstkommunion

am 20. Mai 2004:

 

Lukas Neuwirth Peter Karl
Manuela Wuppinger Dominik Lugstein
Nadine Bubendorfer Manuel Baumgartner
David Schitter Emanuela Uletic
David Negele Katharina Reeb
Christina Neumayer Maximilian Gmachl
Lukas Trinker Markus Grömer
David Schwarzenbacher David Neumayer
Stefan Raich Marian Demitsch
Valentina Einspieler Johanna Vötterl

 Erstkommunionkinder beim Teilen des Brotes


RL. Hildegard Pallwein-Prettner

Zum Inhaltsverzeichnisline-reg.gif (2251 Byte)

Ostereier

Ostern, das Fest der Auferstehung unseres Herrn wird nach dem ersten Frühlingsvollmond gefeiert. Das ist auch die Zeit, in der die Natur aus ihrer Winterruhe erwacht, auf Wiesen und Feldern beginnt die Saat zu wachsen.
osterei15.JPG (1117 Byte)

Denken wir an Ostern, kommen uns sofort bunte Eier in den Sinn. Es taucht wohl die Frage auf, was hat das Fest mit gefärbten Eiern zu tun, woher kommt der Brauch?    
Farbige Eier haben eine lange Tradition, die bis in die altgermanische Zeit zurück reicht. Eier betrachten wir schon immer als Fruchtbarkeitssymbol, aus ihnen kommt neues Leben. Im Winter legen die Vögel von Natur aus keine Eier, weil Licht, Wärme und gutes Futter fehlen.
osterei17.JPG (1054 Byte)

Im Frühjahr gibt die Sonne wieder mehr Licht und Wärme, es grünt allenthalben, Futter ist leicht zu finden, die Vögel legen Eier.

Vor Jahrhunderten, als bei uns die Hühner noch nicht heimisch waren, wurden im Frühjahr – zur Osterzeit – mit Freude Eier von Wildvögeln gesucht und gesammelt. Die Eier hatten Farbe, sie waren grünlich, bräunlich oder gesprenkelt.

osterei19.JPG (1111 Byte) Später kam aus Indien über Griechenland und Rom das Haushuhn zu uns. Es gab jetzt wesentlich größere Eier, aber nur weiße. So begann man sie zu färben, vorerst nur mit Kräutern, Blüten und Zwiebelschalen; doch bald gab es verschiedenste Färbemittel.

Im Frühjahr war die Hauptlegezeit der Hühner und so erfreuten sich die bunten Eier zu Ostern bald großer Beliebtheit, vor allem auch als Geschenke.

Belustigungen mit Eiern wurden erfunden mit dem Zweck, Eier zu gewinnen. Eierpecken ist auch heute noch üblich. Weniger bekannt ist das Scheiben über zwei zusammengebundene Rechen, oder das "Kreuzerhineinschmeißen". Ein Geldstück muss geworfen werden und im Ei stecken bleiben. Sieger ist der, dessen Ei ganz bleibt. Manch Schlauer versuchte mit einem gefärbten Gipsei sein Glück, aber diese Mogelei war meist von kurzer Dauer.

osterhasen.jpeg (12339 Byte) Der Eierbringer ist der Osterhase, eine Mär, die man den Kindern schon seit 300 Jahren erzählt und an die sie auch heute noch gerne glauben. Wahrscheinlich wird dem Hasen diese Aufgabe deshalb zugeteilt, weil er schnell laufen kann. Dies ist wichtig, muss er doch die Nester vieler Kinder füllen. Der Hase gilt aber auch als Fruchtbarkeitssymbol.

Besondere Bedeutung wurde den am Gründonnerstag gelegten Eiern, den "Antlasseiern" zugemessen. Diese haben eine besondere Kraft, faulen nicht, wurden nicht gefärbt und durften keinesfalls im Korb mit den Speisen für die Osterweihe fehlen.

Heute gibt es das ganze Jahr genug Eier. Künstliches Licht, künstliche Wärme und Futtermischungen beeinflussen die Legetätigkeit der Hühner. Doch über die bunten Eier freuen wir uns heute wie in alter Zeit nur zu Ostern.

Gertraud Lürzer                                                osterei.jpg (12501 Byte)

Zum Inhaltsverzeichnisline-reg.gif (2251 Byte)Elixhausner

KUMMER- UND IDEENNUMMER

Was geplant ist:

In Elixhausen wird ab ca. Mitte 2004 eine Kummer und Ideennummer eingerichtet die per Telefon, per Mail, im Internet, über "Kummer und Ideenkästen" an öffentlichen Orten, regelmäßige Sprechstunden etc. erreichbar ist.

Wen wir ansprechen wollen:

Þ Menschen aus Elixhausen die Kummer und Sorgen haben
Þ Menschen aus Elixhausen die Ideen für Hilfe und Unterstützung haben
Þ Menschen die wahrnehmen, dass andere Hilfe und Unterstützung benötigen

Was wir damit erreichen wollen:

+ Sichere "Soziale Netze" brauchen viele die daran knüpfen – ein kleiner Beitrag ist
diese Kummer und Ideennummer
+ Hilfebedarf und Hilfeangebot zueinander in Verbindung bringen – sie sind nur so gut wie diese Verbindung gelingt
+ Ein erreichbares Angebot setzen an all jene Menschen die Hilfe am Wohnort benötigen
und oftmals zu wenig wissen, wie sie Hilfe in Anspruch nehmen können.

Damit das Projekt gelingen kann suchen wir:

Menschen die bereit sind, als Ansprechpersonen mitzuarbeiten

Nach einer kurzen Ausbildung sind Sie AnsprechpartnerIn für Kummer und Ideen.

Sie arbeiten in einem Team gemeinsam mit Gleichgesinnten in der konkreten Hilfe und Unterstützung.

Menschen die uns helfen damit aus der Idee ein funktionierendes Projekt wird

Þ Wir suchen ein Logo und brauchen ansprechende Plakate:
Wer ist künstlerisch begabt und kann uns dabei unterstützen?

Þ Wir suchen Kummer- und Ideenkästen:
Wer ist handwerklich geschickt und kann diese herstellen?

Wir arbeiten MITEINANDER und FÜREINANDER

überparteilich – überkonfessionell – unabhängig – verschwiegen - verlässlich

Wenn Sie mithelfen und unterstützen möchten:

Sozialausschuss der Pfarre – Franz Neumayer
0662/480875 e-mail: franz.neumayer@caritas-salzburg.at

oder

PGR Obfrau – Doris Witzmann
O662/481082 e-mail: doris.witzmann@sbg.at

Ein Projekt im Rahmen von "Generationendorf Elixhausen" GE_logo.jpg (9342 Byte)

Zum Inhaltsverzeichnis