Der nächste Pfarrbrief erscheint im September 2005
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osTERN 2005
Die Osterzeit bricht an! Noch müssen wir zuvor die Stille des Karsamstages aushalten. Das dramatische
Geschehen am Karfreitag hinterlässt auch in uns graue, dumpfe
Hoffnungslosigkeit. Wir spüren eine Leere in uns. Wer einen geliebten Menschen verloren hat, spürt oft gerade nach der
Beerdigung, wenn die Stille eintritt, die ganze Härte der vielen kleinen
„Nie-wieder.“ In dieses Dunkel hinein verkündet uns nun die Kirche das Licht – die
aus nichts Vorherigem ableitbare
Auferweckung Jesu, der damit als der
Christus, der Messias erwiesen wird. Nicht so, als ginge das Vorherige weiter – es gibt kein zurück. Die Hoffnung kommt aus einer Erfahrung, die aus der Zukunft Gottes uns
allen zukommt. Hoffnung ist also nicht wertlos – wenn wir auch in unserem Leben
das nicht immer sofort erfahren. In tiefster Hoffnungslosigkeit keimt immer
wieder neue Hoffnung auf. Ostern ist ein lichtes Fest! Lassen Sie dieses Licht einfließen in Ihr
Leben! Glauben Sie an die Erfahrungen, die so viele Menschen vor uns schon
machten! Der Herr ist auferstanden. Gebrochen ist die Macht des Todes.
Halleluja! Gesegnete Ostern wünscht Ihnen
Existiert Gott? (Teil VI) Ist Gott „männlich?“ Oder…?
wenn auch unter Historikern nach wie vor umstritten, dass das
Matriarchat älter ist als das Patriarchat. Dann wäre der Kult der
Muttergottheit, von welchem etwa in Kleinasien der spätere Marienkult
gewichtige Impulse bekommen hat, dem des Vatergottes auch zeitlich
vorausgegangen. Auch im Alten Testament ist die Vaterbezeichnung für Gott nicht allein
von der Einzigkeit Jahwes bestimmt. Sie erscheint auch gesellschaftlich
bedingt, geprägt von einer männerorientierten Gesellschaft. Aber wie immer die
historischen Fragen entschieden werden mögen:
Gott ist keinesfalls gleich Mann! Schon im Alten Testament, bei den Propheten, zeigt Gott auch weibliche,
mütterliche Züge. Und gerade dies muss aus heutiger Perspektive – um der in den
Kirchen dringend nötigen Aufwertung der Frau willen – noch deutlicher gesehen
werden: ist doch das Christentum – und die anderen Weltreligionen noch mehr –
eine Männerreligion, die freilich faktisch weithin von Frauen lebt. Deshalb
darf nie vergessen werden:
„Die Vaterbezeichnung für Gott wird missverstanden,
wenn sie statt symbolisch (analog) als Gegensatz zu „Mutter“ verstanden wird:
„Vater“ ist patriarchalisches Symbol – mit auch matriarchalischen Zügen – für
eine transhumane, transsexuelle allerletzte – allererste Wirklichkeit“. Gott ist also nicht männlich und darf nicht durch das Raster des
Männlichen – Väterlichen gesehen werden, wie dies eine allzu männliche
Theologie tat. Es muss an ihm auch das weiblich – mütterliche Moment erkannt
werden.
Es hilft uns bei dieser
Betrachtung durchaus, dass Gott schon im Alten Testament nie wie Zeus als physischer
Vater von Göttern, Halbgöttern oder Heroen angesehen wird. Freilich wird er
auch nie einfach der Vater aller Menschen genannt. Denn:
Jahwe ist der Vater des
Volkes Israel, welcher Gottes erstgeborener Sohn genannt wird.
Jahwe ist insbesondere der
Vater des Königs von Israel, der in ausgezeichnetem Sinn als Sohn Gottes gilt,
was für das spätere Verständnis
des Gottessohn-Titels Jesu
wichtig wird. Der später auf Jesus angewandte Psalmvers: “Du bist mein Sohn,
heute habe ich dich gezeugt“, meint nicht eine mirakulöse Zeugung, sondern die
Einsetzung des Königs in die Sohnesrechte. Jahwe wird dann schließlich im
späteren Judentum auch als Vater des einzelnen Frommen und des auserwählten
Volkes der Endzeit verheißen.
Hier überall kommen – ohne
alle sexuellen Bezüge und ohne religiösen Paternalismus – die auch heute
unverzichtbaren positiven Aspekte des
Vatersymbols zum Ausdruck: es
bedeutet Macht und zugleich Nähe, Schutz ebenso wie Fürsorge, Abhängigkeit wie
Geborgenheit!
NB: zitiert aus Hans Küng, Existiert Gott?
Fortsetzung im nächsten
Pfarrbrief: Jesus bezieht die Vaterschaft Gottes
Wenn Lebenswege zu Kreuzwegen werden:
o
eine
schwere Krankheit durchkreuzt unser Leben
o
ein
trauriges Ereignis in der Familie durchkreuzt unser Leben
o
eine
tiefe Enttäuschung durchkreuzt unser Leben
o
…
OSTERN – wir feiern die Auferstehung von Jesus -
über die Dunkelheit siegt das
Licht -
dankbar feiern wir das neue Leben!
Wir haben die Hoffnung, dass Kreuzwege wieder zu
Lebenswegen werden.
RL. Hildegard Pallwein-Prettner
Wir freuen uns auf das Fest der
Erstkommunion
im Bild von unten links nach oben:
Firmung
am Samstag, 11. Juni 2005, 17 Uhr
Am
Samstag, 9. April, 19 Uhr stellen sich die Firmlinge im Rahmen des
Gottesdienstes vor.
Der Abschluss der Firmvorbereitung findet am Sonntag, 5. Juni um 9 Uhr während des Gemeindegottesdienstes statt.
Gottesdienste
8.30 Uhr Beichtgelegenheit
9.00 Uhr
Palmweihe bei der Peterbauer-Kapelle,
anschließend Palmprozession und
Festgottesdienst
Di. 22.03.: 7.15 Uhr Messe
Do. 24.03.:
GRÜNDONNERSTAG - Hoher Donnerstag
18.00 Uhr Beichtgelegenheit
19.00 Uhr
Messe vom Letzten Abendmahl
Fr. 25.03.:
KARFREITAG - Fast- und Abstinenztag
15.00 Uhr Kreuzwegandacht für
Kinder
18.30 Uhr Beichtgelegenheit
19.00 Uhr
Feier vom Leiden und Sterben Christi
Sa. 26.03.:
KARSAMSTAG
- Grabesruhe Christi
tagsüber Anbetung vor dem Heiligen Grab
21.00 Uhr
Feier der Osternacht
Lichtfeier - Osterlob - Wortgottesdienst -
So. 27.03.:
OSTERSONNTAG
9.00 Uhr
Festgottesdienst mit Speisensegnung
Mo. 28.03.: OSTERMONTAG
9.00 Uhr Wort-Gottes-Feier
Besondere Gottesdiensttermine im
Frühjahr:
Kinderkirche: 2. April, 7. Mai, 4. Juni, 2. Juli
Familiengottesdienste: 1. und 29. Mai, 26. Juni
Florianifeier: 3. April; Tag der
Kameradschaft: 24. April
Erstkommunion: 5. Mai;
Firmung: 11. Juni, 17 Uhr
Bitte die aktuellen Monatsfalter beachten!
Veranstaltungen des Katholischen Bildungswerkes Elixhausen
So. 24.04.05 „Vogelstimmen hören“ Morgendliche Wanderung zu den Raggingerseen unter fachkundiger Führung von Herrn Karl Murauer aus Grödig. Treffpunkt um 5 Uhr früh bei der Raiba.
Sa. 21.05.05 „Fürstentafel und Gesindetisch“ Festungsführung mit Frau Dr. Siegrid Schmidt zum Schwerpunkt „Esskultur“. Treffpunkt um 14 Uhr bei der Talstation der Festungsbahn.*
12. bis 14.08.05 „Bergtage“ (auch für Familien) im Lungau / Mehrlhütte (siehe nächste Seite)
Nähere Auskünfte entnehmen Sie unseren Einladungen.
*um Anmeldung wird gebeten bei:
Kath. Bildungswerk Elixhausen
– Constanze Friedl,
Hinweis auf eine
Regionalveranstaltung des KBW:
„Gott und das Glück“ Ist es die Religion, die uns glücklich macht?
Vortrag und Gespräch mit Andrea
Schwarz, Autorin bekannter
Bücher wie: „Bunter Faden Zärtlichkeit“, „Ich suche und finde das Leben“ und
„Dem Leben in mir entgegen“.
Mittwoch, 6. April 2005 –
Pfarrsaal Oberndorf – 20 Uhr
Familien-Bergtage
im Lungau
* die gerne wandern,
* die die Vielfalt des Lebens
am Berg, in der Wiese und am Bach mit ihren Kindern entdecken wollen,
* die gerne andere Eltern kennen lernen …
Anmeldungen so bald wie möglich
(begrenzte Teilnehmerzahl!) bei Pfarre Elixhausen (Tel. 480 210) oder Fam.
Neumayer (Tel. 481 208). Im Juni gibt´s eine Vorbesprechung!
Leitung: Fam. Demitsch und Fam.
Neumayer. Eine gemeinsame
Veranstaltung des Katholischen Bildungswerks und der Eltern-Kind-Initiative
Elixhausen
DANKE -
danke -
DANKE
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danke -
DANKE -
danke
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Hilfe der Caritas
für die Opfer der Flutkatastrophe
voll angelaufen Weit über 100 000 Tote, Zerstörung und Verwüstung in weiten Teilen der
Küstengebiete von Indonesien, Sri Lanka, Indien, Thailand und vielen weiteren
Staaten. Die Bilder und Berichte sind uns allen in Erinnerung, und sie lösten
in vielen Ländern eine Welle der Hilfsbereitschaft aus. So auch in Österreich.
Allein für die Hilfe der Caritas der Diözese Salzburg
wurden bisher über 1,1 Millionen Euro gespendet. Die Hilfe der Caritas wird gemeinsam mit lokalen PartnerInnen
(meist Caritas Organisationen die vor Ort arbeiten) in den betroffenen
Gebieten gestaltet und umgesetzt. Dadurch ist gewährleistet, dass unmittelbar
und schnell geholfen werden kann, und dass die Hilfe wirklich bei den betroffenen
Menschen ankommt. So wurden bisher Nothilfemaßnahmen (Essen, Kleidung,
sauberes Wasser, Medikamente, Decken, Hausrat ...) für 60.000 Familien in
Indien mitfinanziert. Es gibt Beteiligungen am Bau von 6000 Bambushütten in
Indien, eine Mitbeteiligung an der Finanzierung von 4000 Hütten in Sri Lanka
sowie weitere Nothilfemaßnahmen in Indonesien.
Neben diesen unmittelbaren
Nothilfemaßnahmen konzentriert sich die Hilfe der Caritas Salzburg jetzt auf
langfristige Projektpartnerschaften mit einzelnen Dörfern in den
hauptbetroffenen Ländern.
Gemeinsam mit lokalen Caritasstellen werden von lokalen
BauexpertInnen in Zusammenarbeit mit SozialarbeiterInnen Projekte
entwickelt und unter größtmöglicher Beteiligung der Bevölkerung
verwirklicht. Neben dem Bau von Wohnhäusern geht es auch um die Instandsetzung
der Infrastruktur (Straßen, Schulen, Wasserleitungen, Kanalnetz, Boote
etc.)
Ca. 100.000 verloren die Unterkunft und
die Einkommensgrundlage. Die Bevölkerung lebt in der großen Mehrheit vom
Fischfang, und damit in unmittelbarer Nähe zur See. Deswegen auch die verheerenden
Auswirkungen. Derzeit werden einfachste Hütten als Notunterkünfte gebaut, die
für die Wartezeit bis zur Genehmigung und Fertigstellung der Häuser genutzt
werden können. Dabei wird besonders darauf geachtet, dass die Materialien für
diese Notunterkünfte zu 100% von der Bevölkerung weiterverwendet werden können
(Wellblech etc.). Die Mitwirkung der Bevölkerung am Bau der Häuser schafft die
Möglichkeit wertvolle Erfahrung im Bau sicherer Häuser zu bekommen, und ist
während der Bauzeit gleichzeitig sinnvolle Beschäftigung für die betroffenen
Menschen.
Franz Neumayer
Es stimmt nachdenklich,
wenn beim Ökumenischen Gottesdienst und beim Weltgebetstag der Frauen immer
weniger katholische Christinnen und Christen anzutreffen sind. Der
Täuflingsgottesdienst am 6. März war wieder ein schönes Fest. Ein herzliches
„Vergelt´s Gott“ allen, die mitgestaltet und beim „Pfarrkaffee“ mitgeholfen
haben. Schade, dass manche, die schriftlich eingeladen waren, sich nicht
abgemeldet haben. Wir hätten besser planen können.
Es wäre sehr erfreulich, wenn sich mehr Leute
als Lektoren bei den Gottesdiensten zur Verfügung stellen würden. Bitte in der
Pfarrkanzlei (480 210) oder bei Elisabeth Brunnauer (480 430) melden.
Ostern -
das Fest der Auferstehung
Die hoffnungsvolle
Botschaft von Ostern soll in unser Tun und Handeln, in unser Leben insgesamt
hineinwirken und spürbar werden gerade im All-täglichen: sondern aufsteht zum Leben. Wir wünschen euch, dass
ihr nicht auf die großen Wunder wartet, Wir wünschen euch, dass
ihr mehr vom Leben erwartet, als das,
Wir wünschen euch, dass ihr deswegen große
Ansprüche an das Leben stellt, sondern jeden Augenblick als ein Geschenk annehmt. Wir
wünschen euch, dass ihr euch immer noch einen Wunsch im
Dass es immer wieder kleine und große Feste der
Auferstehung in ihrem Leben und in unserer Gemeinde gibt, wünsche ich auch im
Namen des Pfarrgemeinderates! Offen für kleine und große Anregungen, Anliegen und Ideen, die
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