Firmung 2005
Maria Zimmermann
Existiert Gott?
Natur vor der Haustür entdecken
Advent 2004
Ehejubiläum
Erstkommunion
Danke
Kirtag 2004
Sozialwort
Handys sammeln
KBW im Herbst
Kummer- und Ideennummer

Pfarrbrief    Herbst 2004

Liebe Pfarrgemeinde!

"Die schönen Tage in Aranjuez sind nun zu Ende…", so beginnt die Tragödie des Schauspiels " Don Carlos" von Friedrich von Schiller.
Ja, die Sommerferien sind nun zu Ende; jedenfalls für die vielen Schüler und Lehrer. Auch viele aus unserem Dorf hatten, so hoffe ich, einen schönen und gesunden Urlaub. " Der Alltag hat uns wieder!"

Wir, das Team unseres Pfarrbriefes, legen Ihnen den "Herbstpfarrbrief" in die Hände. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie darin lesen und damit auch einen kleinen Einblick in die Geschehnisse in unserer Pfarre erhalten. Zur religiösen und theologischen Weiterbildung habe ich die Serie "Existiert Gott?" weitergeführt. Ich danke dem Piper Verlag, dass ich das wertvolle Buch von Prof. Hans Küng als wesentliche Grundlage zitieren darf.

Weltweit ist dieses Jahr geprägt vom "Eucharistischen Weltkongress", der vom 10. bis 17. Oktober 2004 in Guadalajara in Mexiko stattfindet. Der festliche Abschluss in Rom ist durch die Bischofssynode gegeben, die im Oktober 2005 im Vatikan tagen wird.

Das Rundschreiben (Enzyklika) über die Eucharistie (April 2003) beginnt mit den Worten: "Die Kirche lebt von der Eucharistie". Ja, sie ist die Quelle und der Höhepunkt des ganzen christlichen Lebens. In dem Sakrament des Altares erfüllt sich die Verheißung Jesu: "Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt" (Mt. 28, 20).
Würden Sie doch, liebe Mitglieder unserer Pfarre, wieder häufiger teilnehmen am gemeinsamen Abendmahl!
Diese "innere Quelle" lebendigen Lebens tut uns gut und kann unser Leben echt festigen und befruchten.

Von grenzenloser Liebe gedrängt, hat Christus beim letzten Abendmahl dieses Sakrament gestiftet, in welchem sein Kreuzes- und Erlösungsopfer am Altar gegenwärtig gesetzt wird. In jeder heiligen Messe, bei der Brot und Wein in Christi Leib und Blut verwandelt werden, (Geheimnis des Glaubens!), erfährt die Kirche in einzigartiger Intensität die Gegenwart ihres Herrn und Erlösers. In der heiligen Kommunion (denkt an unsere Kinder, mit welcher Hingabe sie zur Erstkommunion gehen!) wird er unsere Speise, um so mit uns eine innige Lebens- und Liebesgemeinschaft einzugehen.

Weiters erinnert uns jede Kirche an seine bleibende Gegenwart im Tabernakel und lädt uns zum Besuch und zum Dialog ein. In der Eucharistie wird Christus täglich neu unser Zeitgenosse und Weggefährte. Gehen wir mit Christus, denn er selber ist für uns der Weg, die Wahrheit und das Leben. Wie erfreulich wäre es, würden Sie durch Ihre Teilnahme am Liebesmahl unsere Gemeinschaft und christliche Verbundenheit stärken! Kaum zu berechnen, wie auch das gemeinschaftliche Leben in der Familie und im Dorf aufblühen würde. Zum Schluss möchte ich Sie noch erinnern, dass der Monat Oktober wieder als "Missionsmonat" begangen wird. Am 24. Oktober feiern wir den " Sonntag der Weltkirche".

Gebe Gott uns die Gnade, dass sein Wort und seine Tat unserer oft so gerüttelten Weltengemeinschaft Kraft und Segen vermittle.

Ich grüße Sie herzlich als Ihr Pfarrer

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Firmung 2005
Am Samstag, 11. Juni 2005 wird Bischofsvikar Domkapitular Prälat Egon Katinsky in Elixhausen das Sakrament der Firmung spenden.
Anmeldung zur Firmung bis 22. November 2004 in der Pfarrkanzlei: jeweils MO, MI und FR von 8.30 – 11.30 Uhr, Tel.: 480 210.
Mitte Dezember wird es einen Abend für Eltern der Firmlinge geben.

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"Wenn wir das Ufer des diesseitigen Lebens verlassen, liegt ein neues Gewand am jenseitigen Ufer für uns bereit." (Emanuel Geibel)

maridi.jpg (5271 Byte) Sie hat tagein, tagaus, an Fest- und Werktagen, die liturgischen Gewänder zur Heiligen Messe aufgelegt: unsere Mesnerin Maria Zimmermann.
Gott hat sie am 9. September 2004 abberufen und hat ihr ein neues Gewand am jenseitigen Ufer bereitgelegt. Wir Priester danken ihr für diesen Liebesdienst; der Herr selbst tat nun ihr den letzten Dienst, der Unsterblichkeit bringt und keiner weiteren Kleider mehr bedarf.

Maria Zimmermann ist als erste Tochter des Mesnerehepaares Zimmermann am 11.8.1927 geboren. Sie wuchs im alten Mesnerhaus in Elixhausen auf, im Schatten der Pfarrkirche. Nach der Volksschule und einem Pflichtjahr im Gasthof Gmachl arbeitete sie dann 18 Jahre im Gasthof Gmachl in Küche und Haus. 1959 zog sie zu ihrem Vater und führte ihm den Haushalt. Dazuverdient hat sie durch Aufräumarbeiten in der Volksschule.
Als 1961 der Vater starb, trat sie bei der Firma Bertelsmann in ein Arbeitverhältnis als Verpackerin ein. Nach 2 Jahren, als Bertelsmann von Salzburg wegzog, nahm sie Arbeit bei der Firma Meindl am Bahnhof in der Wafferlfabrik an und arbeitete dort 17 Jahre als Verpackerin.
1990 trat sie zusammen mit dem neuen Pfarrer Augustin Wanger in den Dienst der Pfarrkirche. Sie wurde Mesnerin: sie war es von der ersten Stunde bis zum seligen Sterben mit Leib und Seele. Fast rund um die Uhr kümmerte sie sich um unsere Pfarrkirche. Unzählige Blumen wässerte sie zum Schmuck des Gottesdienstes ein, reinigte mit Helferinnen die Kirche, kümmerte sich um die Kirchenwäsche, war für alle Handgriffe da. Sie war ihrem Gotteshaus eine treue Magd des Herrn.
Dass sie auch fleißig im Chor Alt gesungen hat, war ihr, der Tochter des Organisten Zimmermann, selbstverständliche Pflicht. Die offizielle Kirche hat ihre Treue als Mesnerin und Chorsängerin mit dem "Hll. Rupert- und Virgil-Orden" belohnt.
Wir danken ihr für alles. Sie wird uns abgehen, besonders mir, dem Pfarrer, dem sie neben dem Kirchendienst unbezahlbare Helferin war im Pfarrhaus. Ich möchte ihr auf diesem Weg herzlich "Vergelt´s Gott!" sagen.
Wir geben sie schweren Herzens her. Aber – es muss sein. Wissen wir doch, dass die Todesstunde die Geburt in einem neuen, herrlichen Leben ist!

Sie ruhe in Gottes Frieden"


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Sonntag der Weltmission
Am Sonntag, 24. Oktober 2004, wird der Weltmissionssonntag begangen. Unsere Ministranten werden im Rahmen der Jugendaktion 04 wieder "Schoko 4 One World" anbieten. Der faire Handel hilft Kakao- und Zuckerbauern/bäuerinnen in Costa Rica und in der Dominikanischen Republik: sie erhalten einen gerechten Lohn für harte Arbeit!

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EXISTIERT GOTT? (Teil IV)

Der Gott Jesu Christi
A) "Alles, was der Vater hat, ist mein", sagt Jesus nach dem Johannes-Evangelium. Ist es wirklich so, wie Ernst Bloch meint: Im Christentum hat sich der Menschensohn Jesus als Gottes Sohn an die Stelle Gottes gesetzt. Sodass von Gott selbst schließlich nichts mehr übrig blieb? Der Atheismus wäre also schon vorbereitet im Christentum, in seiner Idee von Gottes-Mensch-Werdung, vom Deus homo factus est? (=Gott ist Mensch geworden.) Bloch mündet letztlich in der Aussage: "Gott ist tot, es lebe Jesus, der Menschensohn, ja, es lebe der Mensch!"

Es ist nun freilich berechtigt, Bloch in seinen Ausführungen Missverständnisse, Fehlinterpretationen, kurz eine "wilde Exegese" vorzuwerfen. Aber die Gefährlichkeit einer Volksfrömmigkeit, die Christus völlig mit Gott identifiziert, wird hier eben so sichtbar wie die einer hohen dogmatischen Christologie, die in dieser Hinsicht nicht genügend vorgebeugt hat. Als Warnzeichen jedenfalls ist diese Kritik ernstzunehmen: so weit könnten Bloch, dem Atheisten jüdischer Herkunft, nicht nur gottgläubige Juden, sondern auch Christen zustimmen.

1. Gott als Vater
Blochs These vom Atheismus im Christentum ist abhängig von einer Auffassung des Alten Testamentes, die in der Zwischenkriegszeit weit verbreitet war und die von der Urgeschichte Gottes (Jahwe) ein ziemlich düsteres Bild liefert. Blochs Meinung, Jahwe sei in den ältesten Schichten des Alten Testamentes ein dem Menschen feindlicher und deshalb vom Menschen bekämpfter Dämon gewesen, der erst nachträglich zu einem moralischen Gott versittlicht worden sei, wird heute kaum ein Bibelausleger (Exeget) folgen. Aber vielleicht ist dieser Aspekt in neuerer Zeit doch zu wenig beachtet worden.
50 Jahre später hat der katholische Exeget Herbert Haag, der sich in der theologischen Bekämpfung des unchristlichen Dämonenglaubens große Verdienste erworben hat, sehr differenziert, aber deutlich über das "Strandgut umweltlichen Dämonenglaubens" geschrieben, der nur mühsam in den Jahweglauben integriert werden konnte.

2. Ein tyrannischer Gott?
Ist es denn so selbstverständlich, dass derselbe heilige Gott Israels und Gott der Befreiung
> in den alten Sagen Abraham zum Opfer seines Sohnes auffordert und erst im allerletzten Moment  dessen Messer zurückhält,
> Jakob in der Früh überfällt, die ganze Nacht mit ihm kämpft und ihn verletzt zurücklässt,
> in der Exodusgeschichte den Menschen als Pestgott, Blutgott und Würgeengel begegnet, sogar Mose wie ein Blutdämon anfällt und ihn töten will und später nach dem Tanz um das Goldene Kalb 3.000 Mann niedermachen lässt,
> nach eigenen Worten Wohlwollen gewährt, wenn er will, und Erbarmen schenkt, wenn er will,
> Ursache für den unabsichtlichen Totschlag ebenso wie für die auffallende Landplage ist,
> in der Richterzeit Jiftach unbeanstandet für Jahwe seine Tochter schlachten lässt,
> in der Königszeit für Sauls ungerechten Argwohn gegen David und für Davids ungerechtfertigte und nachher bestrafte Volkszählung verantwortlich ist,
> im 9. Jahrhundert in seinem Namen durch Elija 450 Baals-Propheten stürzen lässt,
> noch im 8. Jahrhundert nach dem Propheten Amos für jedes Unglück des Menschen verantwortlich ist?

Gewiss kann man sagen, dass diese Erzählungen teilweise älteste Traditionen wiedergeben, die dem Aussagewillen der Redakteure nicht mehr entsprechen. Trotzdem: dies alles steht nun einmal auch geschrieben und sollt nicht verschwiegen oder verharmlost werden. Man muss hier, wenn auch nicht einfach von einem Willkür-Gott und Despoten, so teilweise nicht doch von einem Gott mit willkürlichen, despotlichen, dämonischen Zügen reden – darin nicht unähnlich den heidnischen Göttern in ihrer Launenhaftigkeit?

Nun kann man freilich auch sagen, dass schon der Prophet Hosea jene blutige Revolution verurteilt hat, dass die Propheten seit dem 8. Jahrhundert keine Gewalt mehr anwenden und auch von Menschenopfern nicht mehr berichtet wird. Gott hält sich an sein Gesetz, bestraft die Vergehen und belohnt gesetzestreuen Wandel, fordert nicht unerbittliche Umkehr und besteht nicht immer auf Erfüllung der Strafe bis zum Ende. Und doch: jene Züge Jahwes haben sich im israelitischen Ethos, etwa vom Heiligen Krieg und der Behandlung der Feinde, ebenso niedergeschlagen wie in den grausamen Fluchpsalmen.

Und auch noch der Gott des Gesetzes trägt Züge, die zwar nicht mehr despotliche Willkür und grausame Dämonie ausdrücken, wohl aber als Überhöhung irdischer Autorität und als Theokratie eines demütigenden Tyrannen Gottes verstanden werden können. Zweifellos ist das Gesetz Israels – dies muss gegen allzu schnelle negative Urteile gerade von christlicher Seite wiederholt werden – zu verstehen als Ausdruck der Gnade und des Wohlwollens des Bundesgottes.

Die Grundlage des Glaubens Israels ist ja ursprünglich nicht das Gesetz, sondern der Bund Gottes mit seinem Volk: Das Gesetz ist um des Bundes Gottes willen da, ist Gnade des Bundesgottes. Aber: immer mehr wurden die kasuistischen Gesetze des Zusammenlebens und die kultischen Anweisungen dem Gottesrecht, wie es sich im Dekalog kristallisiert hatte, gleichgeordnet und als für das Gottesverständnis ebenso entscheidend angesehen. So kam es, dass nach dem Babylonischen Exil bei der Reorganisation der Gemeinde (um 400) das nun erstarrte Gesetz zur Grundlage des Gottesverhältnisses und zur selbstständiger Autorität wurde: Norm für die Zugehörigkeit zum Gottesvolk, für die Gottwohlgefälligkeit, für das das menschliche Wohlergehen.

Das Gesetz, das dem Frommen Leben spendet, wird Gegenstand der Verehrung und Liebe, in Psalmen hymnisch gefeiert. Ergänzt und geändert wurde nicht mehr, nur noch interpretiert. Auch was nicht verstanden wurde, musste gehalten werden; auch was für andere Situationen gedacht war, musste für neue Fragen herhalten.

Es lässt sich somit kaum bestreiten: Der für das frühe Judentum der Zeit Jesu charakteristische Legalismus war bereits im Alten Testament grundgelegt, wenn auch oft kritisiert: Das Gesetz, wie es im Pentateuch (Bücher Mose) aufgeschrieben und von der Tradition durch die Schrifttheologen bis ins Detail erläutert wird, ist jetzt ausschließlich der geoffenbarte Gotteswille, unbedingt einzuhalten bis hin zur letzten Sabbat-, Speise-, Reinheits-, Gebets- und Gottesdienstvorschrift. Das Gesetz, dessen Erfüllbarkeit vorausgesetzt wird, regelt nicht nur den gesamten Tagesablauf, sondern bedingt auch die Trennung von den Nichtjuden im täglichen Zusammenleben.

Diese in der Tradition entfalteten Gesetzesvorschriften wurden später in Mischna und Talmud niedergeschrieben und bestimmen bis heute das orthodoxe Judentum, das sich buchstabengetreu an das Gesetz hält, alle Neuerungen und Anpassungen der konservativen und erst recht der liberalen Juden ablehnt und im modernen demokratischen Industriestaat Israel für die Wiedereinführung der alten Theokratie kämpft.

Eine religiöse Minderheit, gewiss, aber – einflussreich durch die exklusiv orthodoxe Staatssynagoge und politische Parteien – versucht sie durchzusetzen, dass sich im jüdischen Staat auch heute noch privates wie öffentliches Leben ausschließlich nach dem Gesetz, der Tora, richten. Manche heute in Israel wieder zunehmend heftigen Kämpfe um Einhaltung der Sabbatruhe (Steine und Straßensperren gegen Autos), Speisevorschriften (Schweinefleisch, koschere Küche in Armee, Krankenhäusern, Gefängnissen), Ehegesetzgebung (Scheidung, Stellung der Frau), Machtstellung der Schriftgelehrten (Oberster Rabbinat), die Frage "Wer ist ein Jude?" (Einbürgerung, Mischehen, Mischehe-Kinder): das alles erinnert nur zu deutlich an die Auseinandersetzungen Jesu selbst mit seinen Zeitgenossen. Und damals wie heute geht es letztlich um ein und dasselbe Problem: um das Verständnis Gottes selbst!

Wenn nun aber Jesus diesen aus Israels Geschichte wohl bekannten einen und einzigen Gott, wie er in den Erfahrungen der Menschen gesprochen hat und in ihren Antworten und Fragen angesprochen wurde, wenn er also nur das Gottesverständnis Israels mit besonderer Reinheit, Konsequenz und Dringlichkeit erfasst hat: Warum kam es dann zum Konflikt?

Für heute aber genug. Lesen Sie im nächsten Pfarrbrief die Fortsetzung: "Jesus sieht Gott anders". Viel Freude Ihnen bei der Suche einige Rätsel und Fragezeichen zu interpretieren und zu deuten!

Herzlich Ihr Pfarrer

Augustin Wanger

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Die Natur vor der Haustür entdecken

Es stimmt nicht, dass Kinder mehr Automarken als Blumen kennen und sich mehr für Computer interessieren als für Tiere. Zumindest stimmt es für viele Kinder in Elixhausen nicht.
Die Veranstaltung "Die Natur vor der Haustür entdecken" am 21. Mai für Kinder von 6 bis 12 brachte es wieder zutage: es kommt eine Menge Wissen und noch viel mehr Wissbegierde zusammen, wenn sich 10 Kinder auf den Weg machen mit offenen Sinnen und wenigen Hilfsmitteln wie Lupendose oder Teesieb.

lupe.jpg (6631 Byte) An die 30 Blumenarten wurden in der Wiese gefunden und unzählige Tiere im Wald und im Bach. Haben sie schon einmal eine Eintagsfliegenlarve gesehen? Oder einen Zilpzalp gehört? Wenn nicht, fragen sie bei den Kindern nach, woran man sie erkennt.
Oder – noch besser – gehen sie selbst hinaus, und entdecken Sie, was alles den Lebensraum mit Ihnen teilt. Zumindest die Aufmerksamkeit und Neugierde sollten wir Erwachsenen dabei von den Kindern abschauen – und die Welt um uns erschiene uns plötzlich bunter, facettenreicher, einfach belebter – und auch viel schützenswerter.

Johann Neumayer

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Adventfenster 2004

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Nach dem großartigen Echo im vergangenen Jahr werden auch im Advent 2004 in unserer Gemeinde wieder "Türen geöffnet und Fenster hell".

Wenn sie Interesse haben, bei dieser Aktion mitzumachen, melden sie sich bei Doris Witzmann (Tel.: 481082) bzw. entnehmen sie Details der kommenden Gemeindezeitung.

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Ehejubiläum 2004

Einen Menschen lieben,
heißt einwilligen,
mit ihm alt zu werden.
Albert Camus

Am 17. Oktober 2004, um 9.00 Uhr wollen wir in unserer Pfarrkirche mit den Ehepaaren, die vor 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, ... Jahren geheiratet haben, gemeinsam Gottesdienst feiern.
Anschließend sind alle, die mit den Jubelpaaren anstoßen wollen, zum Pfarrkaffee in die Bibliothek eingeladen.
Denn: Ehen, die Bestand haben, sind ein Zeichen, dass Partnerschaft gelingen kann. In unserer Pfarre soll das Anlass sein, miteinander zu feiern und für den weiteren Lebensweg Gottes Segen zu erbitten.

Wenn Sie - auch als konfessionsverschiedenes Paar - in diesem Jahr ein Ehe-Jubiläum gefeiert haben oder noch feiern werden und am Gottesdienst teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte bis zum 8. Oktober im Pfarrhof an.

Für den Fachausschuss Ehe/Familie: Doris Witzmann           Pfarrer Augustin Wanger

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21 Kinder empfingen am Fest Christ Himmelfahrt die Erstkommunion

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DANKE!
Bei unserem Dank zur Renovierung der Pfarrhofstiege im letzten Jahr haben wir die Firma Flöckner Installationen nicht erwähnt. Wir bedanken uns für die kostenlosen Installationsarbeiten im Keller und am Pfarrfriedhof.

Der nächste Dank ergeht an die Firma Landrichtinger, die uns für den Altarraum den prächtigen roten Teppich spendete.

493 ElixhausenerInnen zahlten ihren Jahres-Kirchenbeitrag bis Mitte März 2004 ein. Aus dieser Bonusaktion erhält die Pfarre Elixhausen € 2628,32!   bonusaktion.jpg (14021 Byte)

Danke den engagierten SammlerInnen und den vielen SpenderInnen für diesen beachtlichen Beitrag im Rahmen der Caritas-Haussammlung 2004!
40% dieses Betrages stehen der Pfarre für soziale Zwecke zur Verfügung.

Und noch ein Dankeslob!
Auf Anregung von Frau Maria Moßhammer, Hansenbäurin, wurden die Kirchenfahnen, die bei unseren Umzügen mitgetragen werden, repariert.
Die Fahnen-Bilder wurden an beschädigten Stellen ausgebessert, die Risse überstickt, die Bilder nachgemalt und der Fahnenstoff nachgenäht. Die Kosten für diese aufwändigen Arbeiten übernahmen
:

Kirchenfahne

Gemeinde Elixhausen,
Gmachl Fritz,
Goldhaubengruppe Elixhausen,
Gruber Willi,
Familie Hofmann Franz sen.
Käsereigenossenschaft Elixhausen,
Familie Moßhammer Johann, Hansenbauer,
ÖVP-Frauenbewegung Elixhausen,
Raiffeisenbank Elixhausen,
Reiter Margarethe
Die brüchigen Holzquasten drechselte uns die Drechslerei Meisl neu!

Wenn zu Erntedank die erneuerten Fahnen beim Umzug wehen und zu bewundern sind, können wir stolz auf unsere Dorfgemeinschaft sein, die auch die Kirchengemeinde immer wieder großzügig unterstützt.

Für den Pfarrkirchenrat: Günther Brieger - Constanze Friedl - Ringelschwendner Hermann

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29. August: Fest des Kirchenpatrons Hl. Bartholomäus - Festgottesdienst und Kirtag hinauf.gif (503 Byte)

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pgrlogo.JPG (2652 Byte)   Auch das ist Thema im Pfarrgemeinderat, das

Sozialwort des Ökumenischen Rates der Kirchen in Österreich -
Im Namen Gottes für die Menschen

Vor knapp einem Jahr, im November 2003 ist es zum ersten Mal gelungen, dass die Kirchen westlicher Tradition mit allen Kirchen östlicher Tradition in einem Land gemeinsam eine Standortbestimmung zu ihrer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung vorlegen.
Der gesellschaftliche Auftrag der Kirchen tritt nicht als zusätzliche moralische Forderung von außen an sie heran, sondern "entspringt dem Grund des Glaubens selbst". Das Engagement um "ein menschenwürdiges Leben für alle" ist nichts anderes als praktisches Zeugnis unseres Glaubens.

Damit die Kirchen mit Forderungen nach sozialer Erneuerung glaubwürdig an die Gesellschaft herantreten können, braucht es die Bereitschaft zur Erneuerung der eigenen sozialen Praxis. Deshalb sind vor den "Aufgaben für die Gesellschaft" in jedem Kapitel die spezifischen "Aufgaben der Kirchen" formuliert.
Die beiden ersten Kapitel sind der "Bildung: Orientierung und Beteiligung" und den "Medien: Bewusstsein und Öffentlichkeit" gewidmet. Beide Bereiche sind Schlüssel für eine gerechte und umfassende Beteiligung ALLER am sozialen Leben und am gesellschaftlichen Reichtum in Österreich.

"Lebensverbindungen: Beziehungsfähigkeit und sozialer Zusammenhalt" sowie "Lebensräume: Wandel und Gestaltung sowohl im ländlichen als auch städtischen bzw. gesamteuropäischen Raum bilden die Basis für eine Erneuerung der klassischen sozialen Felder (und damit weiteren Kapiteln des Sozialwortes): "Arbeit - Wirtschaft - soziale Sicherheit":
Es folgen in drei Kapiteln die Themen des ökumenischen Prozesses: "Friede", "Gerechtigkeit weltweit" und "Bewahrung der Schöpfung" durch Nachhaltigkeit als Prinzip.
Das Schlusskapitel formuliert die wesentliche Zielsetzung des Sozialwortes: "Vom Sozialwort zu sozialen Taten".

Jede Pfarre und jede Gemeinde hat ihr eigenes soziales Profil und ihre eigenen Probleme. Diesen Problemen müssen sich die Menschen vor Ort stellen und phantasievoll, konstruktiv und achtsam an möglichen Lösungen arbeiten.
Inzwischen gibt es auch eine Informationsbroschüre, die einen Überblick über die sozialen Einrichtungen und Projekte der christlichen Kirchen in Salzburg gibt. Beispielhaft sind folgende herausgegriffen:

  • Fair-Trade Produkte: angeboten in EZA-Läden und einigen (wenigen) Handelsketten
  • "Gute Arbeit" ist ein Projekt in Zusammenarbeit mit einem Betrieb vor Ort
  • "Was heißt Integration in unserer Gemeinde" ist eine aktivierende Gemeindebefragung mit öffentlicher Präsentation der Ergebnisse
  • "Kirche beschäftigt" bietet Arbeitsplätze für ältere arbeitslose Menschen in der Kirche an.

Dass auch wir in Elixhausen auf einem guten Weg sind und einzelne Aspekte des Ökumenischen Sozialwortes bei uns nicht nur wahrnehmen, sondern auch in die Tat umsetzen, zeigen unter anderem

  • die aktive Mitarbeit beider Kirchen am Projekt "Generationendorf" der Gemeinde
  • die großartige Beteiligung an der Gestaltung unseres Adventkalenders "Türen werden geöffnet, Fenster werden hell"
  • die Einrichtung einer "Kummer- und Ideennummer"
  • usw.

Soziales Engagement ist mehr denn je gefragt, nicht nur innerhalb der Kirchen. Dass es möglich ist, "grenzüberschreitend" Projekte zu initiieren und gut durchzuführen, erleben wir gerade in Elixhausen immer wieder - eine wohltuende Erfahrung in einer Zeit, in der Solidarität und Zivilcourage nicht - mehr - im gesellschaftspolitischen Trend liegen.

Doris Witzmann

Für Interessierte die Adresse der Internetseite: www.sozialwort.at

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HANDYS SAMMELN STATT WEGWERFEN
                                                        Alte Handys helfen Kindern in Not


Die Firma Mobile Collect und Caritas verwandeln alte Handys in eine wichtige Spende für Kinder in Not.
3 Euro spendet Mobile Collect für jedes wiederverwertbare Handy an Caritas-Projekte für Kinder in Not.
Die Aktion hat auch einen wichtigen Umweltaspekt, denn die gesammelten Handys werden umweltgerecht entsorgt und jeder Spender schützt damit auch seine Umwelt.

Spenden können Sie ihr altes Handy im Rahmen dieser Aktion ganz einfach:
Schritt 1: Alte Handys suchen (Schubladen, Schreibtisch, Abstellraum, ...)
Schritt 2: Sammelsackerl in der Kirche holen, alte Handys mit oder ohne Akku hineinstecken.
Schritt 3: das Säckchen in den nächsten Postkasten werfen - fertig!

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log_kbw.gif (2698 Byte)   KBW - Veranstaltungen im Herbst 2004

NEU: Bibelrunde mit Mag. Johann Neumayer
ab Donnerstag 30. Sept., 19.30 Uhr im Pfarrhof, 14-tägig

SA. 2.10. 2004, Treffpunkt 14 Uhr bei der Dreifaltigkeitskirche. Anmeldung erbeten.
Die Sonderausstellung im Dommuseum hat uns bewogen, Ihnen die Führung "Auf den Spuren von Johann Michael Rottmayr" mit Dkfm. Sigild Plöchl anzubieten.
Das im ehemals salzburgischen Laufen geborene "Genie der barocken Farbe" (1654-1730) gehört zu den Begründern des österreichischen Kaiserstils und hinterließ in seiner Heimat zahlreiche Werke von Rang. Seine Gemälde haben einen wesentlichen Anteil an der Farbenpracht des barocken Salzburg.

"Besinnliche Adventfeier" der Christlichen Frauen am Freitag, 10.12.2004, 19.30 in der Bibliothek. Wir laden alle Elixhausenerinnen ganz herzlich ein.

Hinweis auf die Veranstaltungsreihe der KBW der Region Flachgau - Nord: "Auf der Suche nach Glück" Sinnorientierte Lebensgestaltung
21. Oktober 2004            Cecily Corti
6. April 2005                   Andrea Schwarz
17. November 2005        Günter Funke
Millionen Menschen sind auf der Suche nach Glück. Was ist Glück? Wo ist es zu finden? Wie kann Leben glücken? An drei Abenden können Sie interessante, namhafte Persönlichkeiten erleben, die sich in ihrem persönlichen Leben und in ihrem Beruf mit diesen Fragen befassen. Aus sozialer, religiös-spiritueller und psychologischer Sicht werden sie sich dem Thema "Glück" nähern.
Wir laden Sie herzlich ein.
1. Abend: 21. Oktober 2004, 20 Uhr, Pfarrsaal Oberndorf
"Dem Lebendigen auf der Spur" Ein Lebensbild. Cecily Corti im Gespräch mit Hans Baumgartner.

Ihr KBW-Team Constanze Friedl / Elisabeth Brunnauer
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ELIXHAUSNER
IDEEN- und KUMMER-NUMMER

In Elixhausen wird ab November 2004 eine Kummer- und Ideennummer eingerichtet, die per Telefon, per Mail, im Internet, mit regelmäßigen Sprechstunden etc. erreichbar sein wird. Damit dieses Projekt gelingen kann, suchen wir

Menschen, die bereit sind, als Ansprechpersonen
ehrenamtlich mitzuarbeiten

Für Interessierte und MitarbeiterInnen findet ein dreiteiliges Einführungsseminar statt.
Erster Termin: Donnerstag, 23.9.2004, 19.00 bis 22. Uhr
Ort: Gemeindeamt Elixhausen (Sitzungszimmer)
Referent und Begleiter: Anton Weidinger, Eugendorf

Wenn Sie nähere Informationen benötigen, mithelfen, uns unterstützen möchten, wenden sie sich an:
Sozialausschuss der Pfarre: Franz Neumayer
Tel.:0662/480875 e-mail: neumayers@inode.at
oder
PGR Obfrau: Doris Witzmann
Tel.: O662/481082 e-mail: doris.witzmann@sbg.at

Wir arbeiten MITEINANDER und FÜREINANDER
überparteilich – überkonfessionell – unabhängig – verschwiegen - verlässlich

Ein Projekt im Rahmen "Generationendorf Elixhausen"   GE_logo.jpg (9342 Byte)

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Der nächste Pfarrbrief erscheint im Dezember 2004