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Pfarrbrief Herbst 2006


A
bschied und Begrüßung am 27. August 2006

Liebe Pfarrfamilie von Elixhausen,

mit diesem Herbstpfarrbrief darf ich mich Ihnen, liebe Pfarrangehörige, als Ihr neuer Pfarrseelsorger in Elixhausen kurz vorstellen.

Gebürtig stamme ich aus Münster in Westfalen und habe dort auch Theologie und Volkswirtschaftlehre studiert. 1987 bin ich in die Prämonstratenser-Abtei Hamborn in Duisburg am Niederrhein eingetreten und habe mein Noviziatsjahr größtenteils in Oberösterreich im Stift Schlägl verbracht. Seit meiner Priesterweihe im Mai 1992 war ich in verschiedenen Pfarreien in Duisburg-Hamborn als Kooperator, in Teisendorf/Obb. als Seelsorgsaushilfe, in Erding-Langengeisling mit Eitting/Obb. und in Bendorf-Sayn am Rhein als Pfarradministrator, sowie zuletzt im Pfarrverband Mauern/Obb. mit Wohnsitz in Erding als Seelsorgsaushilfe tätig. Zweieinhalb Jahre habe ich auch als Religionslehrer an der Berufsschule Erding und ein halbes Jahr lang als Seelsorger bei den Schulschwestern von Hallein-Salzburg auf der Emsburg gewirkt.

Seit 1998 bin ich nebenberuflich Dozent für das Fach Moraltheologie an der Universität Salzburg und seit 2003 auch externer Lehrbeauftragter für Wirtschaftsethik an der Fachhochschule Salzburg. In den beiden letzten Semestern habe ich zusätzlich eine halbe Vertretungsprofessur für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Erfurt in Thüringen mit Zweitwohnsitz in Weimar wahrgenommen. 

Auf die Frage, warum der liebe Gott eigentlich unseren Orden der Prämonstratenser-Chorherren geschaffen hat, darauf hat ein lieber Mitbruder aus dem Stift Schlägl einmal ganz einfach geantwortet: Damit der liebe Gott, wenn er auf die Erde schaut, auch mal was zum Lachen hat!

Jetzt freue ich mich auf die Seelsorgetätigkeit hier in Elixhausen und verbleibe mit den besten Segenswünschen für eine gute Herbstzeit,

Ihr Joachim O.Praem.

 

Herzlich willkommen Pater Joachim!

Wir freuen uns über die Bereitschaft, als Seelsorger unsere Pfarre zu über­nehmen. Das Unwahrscheinliche, noch­mals einen „eigenen“ Priester in Elix­hausen zu bekommen, ist damit möglich gewor­den.

Vor allem aber freuen wir uns auf die Zusammenarbeit, auf das Miteinander in und für unsere Pfarre: der respekt­volle und wertschätzende Umgang, der schon spürbar wurde, ist eine wesent­liche und gute Basis, um unterschiedliche Fähigkeiten und Engagement einbringen zu können, um mit Freude, Spaß und Schwung Christ-Sein in unserem konkreten Pfarr-Lebensalltag umzusetzen!

Doris Witzmann und die Mitglieder des
Pfarrgemeinderates und Pfarrkirchenrates

 

Abschied - Dank - Neubeginn

In den vergangenen Monaten beschäftigte uns natürlich die Frage, in welcher Form die Nachfolge von Pfarrer Wanger in unserer Pfarre geregelt werden wird. Dank der konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Ordinariatskanzler und jetzigem Generalvikar Dr. Hans Jörg Hofer und verschiedener glücklicher Fügungen ergab sich eine äußerst erfreuliche Lösung.

Im Rahmen des Patrozinium-Festgottesdienstes und beim anschließen­den Kirtag wurde OStR Pfarrer Msgr. Augustin Wanger in den Ruhe­stand verabschiedet und zugleich wurde Univ. Doz. Pater Dr. Joachim Hagel, O.Praem. als neuer Seelsorger begrüßt.

Hier finden Sie Bilder zu diesem Ereignis.

Es gibt noch weitere personelle Veränderungen:

Hermann Ringelschwendtner legte die Leitung des Pfarrkirchenrates zurück. Viele Jahre hindurch brachte er sein fachliches Wissen und praktisches Können ein. Die Innenrenovierung, ver­schiedenste Restau­rierungen, der Pfarrhofumbau, die Sanierung der Friedhofsmauer und noch vieles mehr forderten nicht nur Organisationstalent, Ver­hand­lungsgeschick oder Wissen um Finan­zierungs­möglichkeiten sondern auch hohen persönlichen Einsatz.
Herzlichen Dank, Hermann, für Dein Engagement und Deine Mit-Hilfe rund um die Kirche und den Pfarrhof!

Es gibt einen Nachfolger: Gemeinde-Amtsleiter Stefan Reeb ist bereit, die Arbeit mit dem PKR-Team zu übernehmen. Eine gute Zusammen­arbeit hat sich ja schon in den vergangenen Monaten entwickelt - alles Gute weiterhin!

Matthias Getzinger, unser ver­dienstvoller Mesner, musste aus gesundheit­lichen Gründen aus seinem Amt ausscheiden: jahr­zehn­te­lang hat er um­sichtig, ruhig, ver­antwor­tungs­be­wusst und genau seinen Dienst gemacht - jeder­zeit bereit und ansprechbar, mit Hand anzulegen. Er kümmerte sich um die großen und kleinen Dinge rund um die verschiedenen Gottes­dienste, Hochfeste, Prozessionen usw. Matthias, vielfältigen Dank für das, was Du für die Elixhausener Kirche und Pfarre, d.h. für uns alle, geleistet hast. Wir haben Dein Wissen um Traditionen, die Verbindung zu den Vereinen und Deine Mitarbeit im PGR und PKR sehr geschätzt!
Eine hauptamtliche Nachfolge war nicht möglich, aber es hat sich eine Gruppe von engagierten Menschen gefunden, die abwechselnd die Mesnerdienste bei den verschiedenen Gottesdiensten und Anlässen wahrnehmen. Herzlichen Dank für diese Bereitschaft an Rudi Bachleit­ner, Elisabeth Brunnauer, Herbert Moser, Hans Neumayer und Andreas Pongruber!
Falls Sie mitarbeiten möchten, melden Sie sich bitte in der Pfarrkanzlei!

Unsere Religionslehrerin Hildegard Pallwein-Prettner hat Karenzurlaub genommen und wird von Frau Jarena Sokol vertreten.

Am 17./18. März 2007 ist Pfarrgemeinderatswahl. Schon jetzt beginnen die Vorarbeiten und vor allem gilt es, einen guten Übergang zuschaffen. Im nächsten Pfarrbrief werden Sie mehr dazu lesen können. Und vor allem wird dann auch die Frage gestellt werden, ob SIE Interesse/Lust haben/es sich vorstellen können, zu kandidieren und in den kommenden 5 Jahren im PGR mitarbeiten!

Einen Menschen lieben,
heißt einwilligen,
mit ihm alt zu werden.
Albert Camus

Am 15. Oktober 2006 wollen wir in unserer Pfarrkirche mit den Ehepaaren, die vor 25, 30, 35, 40, 45, 50, 55, ... Jahren geheiratet haben, um 9.00 Uhr gemeinsam Gottesdienst feiern.

Anschließend sind alle, die mit den Jubelpaaren anstoßen wollen, zum Pfarrkaffee in die Bibliothek eingeladen.

Denn: Ehen, die Bestand haben, sind ein Zeichen, dass Partner­schaft gelingen kann. In unserer Pfarre soll dies Anlass sein, miteinander zu feiern und für den weiteren Lebensweg Gottes Segen zu erbitten.

Wenn Sie - auch als konfessionsverschiedenes Paar - in diesem Jahr ein Ehe-Jubiläum gefeiert haben oder noch feiern werden und am Gottesdienst teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte bis zum 6. Oktober im Pfarrhof an.

                     
Für den Fachausschuss Ehe/Familie                              Pfarrer

Nach dem großartigen Echo in den vergangenen Jahren werden auch im Advent 2006 in unserer Gemeinde wieder
"Türen geöffnet und Fenster hell".
Wenn Sie ein „Adventfenster“ gestalten möchten, melden Sie sich bitte bis zum 13. Oktober im Gemeindeamt. Details entnehmen Sie bitte den Gemeindenachrichten.

Firmung am 12. Mai 2007 anlässlich der Visitation in unserer Pfarre. Anmeldung zur Firmung bis spätestens 30.Oktober in der Pfarrkanzlei.

KBW-Veranstaltungen im Herbst 2006                      

Pilgern ist beten mit den Füßen!          Einige Bilder von 2006
Fußwallfahrt am 26. Oktober von Elixhausen nach St. Wolfgang

Nach dem großen Zuspruch voriges Jahr laden wir auch heuer wieder ein zur Fußwallfahrt von Elixhausen nach St. Wolfgang am 26. Oktober.

Wir gehen wieder um 6 Uhr bei der Kirche weg und werden zwischen 18 und 19 Uhr in St. Wolfgang ankommen.
Eingeladen sind alle, die gerne wallfahren, sportliche Ambitionen sind nicht nötig.

Persönliche Einkehr, die Möglichkeit zu Stille, Gespräch und Besinnung sind uns wichtiger als körperliche Höchstleistung.
Die gut 40 Kilometer sind erfahrungsgemäß für Menschen, die regelmäßig zu Fuß unterwegs sind, meist ohne größere Probleme zu schaffen. Sollte jemand dennoch abbrechen müssen, ist eine Abholung fast überall an der Strecke möglich bzw. kann man von vielen Orten auch mit einem Linienbus zurückfahren.

Wir bitten um Anmeldung in der Pfarrkanzlei (Tel. 480 210), damit wir Sie
1. verständigen können, falls sich etwas ändern sollte und
2. damit wir für Sie eine Rückfahrmöglichkeit organisieren können.
Nähere Informationen bei Hermann Dürnberger (Tel. 480 344) und Hans Neumayer (Tel. 481 208).


Samstag, 14. Oktober 2006:
Besuch des Museums Burg Golling
mit der Sonderaus­stellung:

„Ötzi in Golling!“ Allerdings nicht höchst­persönlich und original, da die vor 15 Jahren am Similaungletscher in den Ötztaler Alpen gefundene Mumie aus konservatorischen Gründen nicht auf Reisen gehen darf. Das Museum Burg Golling zeigt heuer die einzigartige Sonder­ausstellung „Ötzi grüßt Golling – Eine archäologische Zeitreise mit dem Mann aus dem Eis“. Rund um „Ötzi“ werden Funde aus dem Salzachtal vom Pass Lueg bis Elsbethen von der Altsteinzeit bis zu den Römern gezeigt, die bis jetzt noch nie in der Öffentlichkeit zu sehen waren.

Wir werden um 13:27 mit dem ÖBB-Bus nach Golling fahren und um ca. 19:30 zurückkehren. Um Anmeldung in der Pfarrkanzlei wird gebeten.

 
Fr. 17. November 2006, 20 Uhr in der Bibliothek:
„Wenn alles zuviel wird“

Josef Demitsch, wohnhaft in Elixhausen und Leiter der Ambulanten Krisenintervention Pro Mente Salzburg informiert uns zum Thema „Psychische Erkrankungen“.
In dieser lichtarmen Zeit und mit dem beginnenden Advent treten vermehrt seelische Störungen auf.
Diese machen Angst. Angst davor, dass man selbst oder ein nahe stehender Mensch daran erkranken könnte, Angst abgestempelt, ausgeschlossen und aufgegeben zu werden. Doch psychische Erkrankungen gehören zum Menschsein, es gibt sie in allen Kulturen und Gesellschaftsstrukturen und laut Statistik ist jeder Vierte einmal in seinem Leben davon betroffen.


Offene Bibelrunde
Glaubenserfahrungen aus Jahrtausenden ge­meinsam entdecken und für sich fruchtbar machen.
Pfarrhof Elixhausen, jeweils um 19.30 Uhr.
Donnerstag, 14. und Mittwoch, 27. September, Donnerstag, 12. Oktober
Donnerstag, 2. , 16., 30. November und Donnerstag, 14. Dezember

Alle sind herzlich willkommen! Keinerlei Vorkenntnisse notwendig!
Leitung: Mag. Dr. Hans Neumayer

Termine der Familiengottesdienste und der Kinderkirche


NEUES VOM FRAUENTREFF
Aus beruflichen Gründen haben wir unsere Treffen nur noch am Donnerstagabend geplant.
Das Programm - auch im heurigen Herbst wieder abwechslungsreich gestaltet - wird in der ersten Schulwoche allen Haushalten mit der Post zugestellt.
Restexemplare sind bei uns (Tel.: 480 899) erhältlich, liegen in der Pfarrkirche, in der Bibliothek und im Gruppenraum auf.
Wir freuen uns schon auf nette und interessante Abende mit Euch!

Eva Maria Lederer


Familienferientage

Das Wetter war ausgesucht schön und die Teilnehmerschar klein aber fein. Dass das Neusiedlerseegebiet auch für Familien mit Kindern ein ausgezeichnetes Ferienziel ist, braucht eigentlich nicht extra erwähnt zu werden. Noch dazu präsentierte uns Josef Demitsch einige Gusto­stückerln aus seiner weiteren Heimat.
Kurzum, die Familienferien­tage boten alles, was man in dreieinhalb Tage verpacken kann: Eine Kutschenfahrt im Nationalpark Neusiedler See, einen Abstecher ins Schloss Esterhazy, Besuche in Forchtenstein und im Dorf­museum Mönchhof, eine Wein- und Traubensaftver­kostung und Abende, an denen Kinder gemeinsam spielen und die Eltern wieder einmal plauschen und genießen konnten.
Trotz nicht gerade über­wältigender Teilnehmer­zahl (wir waren heuer 4 Familien mit insgesamt 17 Personen), stand am Ende ohne jeden Zweifel fest, dass es auch 2007 solche Ferientage An­fang Sep­tem­ber geben soll. Ziel wird wahr­scheinlich das Mühlviertel sein.
Interessierte Familien bitten wir, schon jetzt den Termin vorzumerken und sich in der Pfarrkanzlei zu melden.

Johann Neumayer


Erstkommunion 2006

Der 25. Mai war heuer der Tag der Erstkommunion in Elixhausen. 27 Kinder waren von ihren Eltern in Kleingruppen an fünf Nachmittagen fantasievoll auf das Fest vorbereitet worden. Die Eltern waren durchwegs angetan von den Nachmittagen mit den Kindern und die Kinder auch, wie die Zitate beweisen.

Der Festgottesdienst stand unter dem Motto „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“, das die Kinder durch die ganze Vorbereitungszeit begleitete. Besonders verschönt wurde die Feier durch einen kleinen Chor, der sich spontan aus der Runde der Mütter gebildet hat und der auch weiterhin beisammen bleiben will.

Da Oliver wegen einer Blinddarmentzündung nicht dabei sein konnte, gestalteten alle Kinder der 2b - Klasse den nächsten Familiengottesdienst zu einer Erstkommunionfeier für ihren Klassenfreund.
Besonders bedanken wollen wir uns bei Pfarrer Augustin Wanger – es war seine letzte Erstkommunionfeier als Pfarrer von Elixhausen, bei der Religionslehrerin Hildegard Pallwein-Prettner, die die Kinder in der Schule vorbereitete, bei den Eltern, die während der Vorbereitung eine wirklich außergewöhnlich gute Atmosphäre zustande brachten und nicht zuletzt bei der Familie Wallner, die uns unentgeltlich die Feierhefte kopierte.


U
rsula Neumayer-Steiner und Irmingard Demitsch


„Es war alles sehr schön! Als ich die Hostien bekommen habe, hab ich mich genauso gefreut wie beim Fahren mit der Kutsche…“

„Mir war wichtig, dass ich die Hostien bekommen habe, und auch das Singen hat mir sehr gut gefallen.“

 

„Bei der Vorbereitung hat mir das Kerzenbasteln am besten gefallen. Bei der Erstkommunionfeier war für mich am schönsten, als die Eltern beim Segen hinter mir gestanden sind. Auch das Kreuz, das ich vom Herrn Pfarrer bekommen habe, hat mich sehr gefreut.“

„Schön war es, als ein Mädchen und ich die Gaben zum Altar getragen haben und dass die ganze Klasse noch einmal gekommen ist, als ich einen Monat nach den anderen Erstkommunion hatte.“

 

Pflegenotstand – auch bei uns?
Angeheizt von der Diskussion der letzten Wochen macht es Sinn, die Überlegung anzustellen, ob die diskutierten Themen auch bei uns in Elixhausen zu finden sind. In den nächsten Zeilen ein kurzer persönlicher und unvollständiger Blick auf die aktuelle Situation.

Ganz allgemein würde ich sagen, dass natürlich auch in Elixhausen Fragestellungen und Probleme bekannt und offen sind. Aus verschiedenen - auch leidvollen - Erzählungen weiß ich, wie schwierig es in konkreten Situationen ist, die passende Hilfe auch tatsächlich zu finden. Dies trotz eines ausgebauten Systems an professionellen Unter­stützungen von Sozialem Hilfsdienst, Essen auf Rädern, Verein Aktiv, Hauskrankenpflege usw. und einem modern ausgestatteten Alten- und Pflegeheim in Bergheim.
Auch in Elixhausen werden pflegebedürftige Menschen rund um die Uhr von PflegerInnen aus der Slowakei, Tschechien usw. betreut, weil es bei uns kein entsprechendes oder ähnlich gelagertes Angebot gibt.
Und nicht zuletzt ist für viele der Ortswechsel nach Bergheim schwer vorstellbar. Der intensive Wunsch ist es, in den eigenen vier Wänden den Lebensabend verbringen zu können.

In dieser Situation sind wir aufgefordert zukunftsweisende Modelle zu entwickeln, die für unsere ältere Generation, und damit mehr oder weniger nah für uns alle, die Qualität haben, die wir uns selber wünschen.
Es darf dabei nicht bei plakativen Entscheidungen und Schlagworten bleiben. Der intensive und zentrale Blick muss dabei „hinter die Kulissen“ der politischen Debatte gehen und einige Wahrheiten, auch unangenehme, müssen aussprechbar sein.

Einige Blitzlichter aus der Debatte:

·      Wenn es gesellschaftliche Norm sein soll, dass im Falle von Pflege­bedürftigkeit ein „rund-um-die-Uhr-Angebot“ tatsächlich legal finan­ziert angeboten wird, dann wird dies Geld kosten. Dieses wird privat und/oder öffentlich aufzubringen sein. Die Sozialausgaben werden steigen.

·      Wenn die derzeit illegale „rund um die Uhr Pflege“ legalisiert werden soll, dann werden im österreichischen Arbeitsrecht Anpassungen notwendig, die in manchen Bereichen schmerzhafte Einschnitte bedeuten können. Gleichzeitig wird sicherzustellen sein, dass die Löhne und Gehälter für diese persönlichen Dienstleistungen nicht noch weiter gesenkt werden. Bereits jetzt sind die Gehälter am unteren Rand der Gehaltspyramide und entsprechend gering ist das Image der Pflegeberufe.

·      Ehrlich und offen wird zu diskutieren sein, wie in einer an sich wohlhabenden Gesellschaft Versorgungs- und Betreuungspflichten zwischen den Generationen geregelt sind. Als einziges Modell, die Verantwortlichkeit des Staates herbeizurufen, wird nicht ausreichen. Angebote zur Absicherung privater häuslicher Pflege sind massiv auszubauen. Dies reicht von der sozialen Sicherung pflegender Angehöriger, über konkrete Unterstützungen und Hilfen bis zur Sicherstellung, dass Menschen, die bereit sind oder bereit sein müssen, Angehörige zu pflegen, entsprechende Anerkennung - sozial­rechtlich und finanziell - bekommen.

·      Gemeinden, Pfarren, Parteien, Vereine usw. werden gemeinsam daran arbeiten müssen, eine Vielfalt an Möglichkeiten für das Leben im Alter zu entwickeln. Es muss in jedem Ort viele ausgebaute Angebote geben, die zum Ziel haben, so lang wie möglich in den eigenen vier Wänden oder zumindest möglichst selbstbestimmt am Wohnort bleiben zu können (Betreutes Wohnen, Tageszentren, Übergangs­pflege, Seniorenwohngemeinschaften usw.).

In Kenntnis der Sozialkosten und der sozialen Strukturen halte ich diese Herausforderungen für gut bewältigbar, wenn wir gemeinsam bereit sind, ehrlich und offen über Wünsche und Möglichkeiten zu reden. Zu verhindern ist, dass Alter und Pflegebedürftigkeit hauptsächlich über Kosten und Geld definiert wird. Aus Erfahrungen in Ländern, die dies umfassend machen, wissen wir, dass dies sehr schnell bei der Frage nach aktiver Sterbehilfe und Einschätzung des Wertes von Leben endet. Holland, Belgien, England etc. sollten dafür warnende Beispiele sein.

Franz Neumayer
Sozialausschuss

 

Pflegebett in Elixhausen
Auf Anregung der Ideen- und Kummernummer Elixhausen wurde im Frühjahr 2006 über den Sozialen Hilfsdienst mit Unterstützung von Akzo Nobel ein Pflegebett für Elixhausen angeschafft. Dieses steht bei Bedarf für einen begrenzten Zeitraum unentgeltlich zur Verfügung.
Anfragen/Anmeldung beim Sozialen Hilfsdienst, Ansprechpersonen sind:
Justine Gmachl-Baumgartner         480 698
Karl-Heinz Leitner                        480 586
Mag. Inge Vavrovsky                   480 821

 

Wir suchen dringend jemanden zur Reinigung des Pfarrhofes (1 mal pro Woche, jeweils ca. 3 Stunden). Auskunft in der Pfarrkanzlei.

Achtung: Geänderte Öffnungszeiten der Pfarrkanzlei ab September:
MO 15 - 19 / FR 8 - 12, Tel.: 480 210

 

 

  Die Firma Akzo Nobel
  freut sich, einen Teil zum
  Gemeinwohl der Pfarre
  beitragen zu können.

                                                                                        Für die Renovierung der
                                                                                        Pfarrkirche wurden hoch-
                                                                                        wertige
Fassadenfarben
                                                                                       
von Akzo Nobel Coatings
                                                                                        kostenfrei zur Verfügung
                                                                                        gestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Akzo Nobel Coatings GmbH          
  Aubergstrasse 7
  5161 Elixhausen
  www.akzonobel.at

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Hrsg. und Verleger: röm. kath. Pfarre Elixhausen,
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