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Pfarrbrief Herbst 2006
mit diesem Herbstpfarrbrief darf ich mich Ihnen, liebe Pfarrangehörige, als Ihr neuer Pfarrseelsorger in Elixhausen kurz vorstellen. Gebürtig stamme ich aus Münster in Westfalen und habe dort auch Theologie und Volkswirtschaftlehre studiert. 1987 bin ich in die Prämonstratenser-Abtei Hamborn in Duisburg am Niederrhein eingetreten und habe mein Noviziatsjahr größtenteils in Oberösterreich im Stift Schlägl verbracht. Seit meiner Priesterweihe im Mai 1992 war ich in verschiedenen Pfarreien in Duisburg-Hamborn als Kooperator, in Teisendorf/Obb. als Seelsorgsaushilfe, in Erding-Langengeisling mit Eitting/Obb. und in Bendorf-Sayn am Rhein als Pfarradministrator, sowie zuletzt im Pfarrverband Mauern/Obb. mit Wohnsitz in Erding als Seelsorgsaushilfe tätig. Zweieinhalb Jahre habe ich auch als Religionslehrer an der Berufsschule Erding und ein halbes Jahr lang als Seelsorger bei den Schulschwestern von Hallein-Salzburg auf der Emsburg gewirkt. Seit 1998 bin ich nebenberuflich Dozent für das Fach Moraltheologie an der Universität Salzburg und seit 2003 auch externer Lehrbeauftragter für Wirtschaftsethik an der Fachhochschule Salzburg. In den beiden letzten Semestern habe ich zusätzlich eine halbe Vertretungsprofessur für Christliche Sozialwissenschaften an der Universität Erfurt in Thüringen mit Zweitwohnsitz in Weimar wahrgenommen. Auf die Frage, warum der liebe Gott eigentlich unseren Orden der Prämonstratenser-Chorherren geschaffen hat, darauf hat ein lieber Mitbruder aus dem Stift Schlägl einmal ganz einfach geantwortet: Damit der liebe Gott, wenn er auf die Erde schaut, auch mal was zum Lachen hat! Jetzt freue ich mich auf die Seelsorgetätigkeit hier in Elixhausen und verbleibe mit den besten Segenswünschen für eine gute Herbstzeit,
Ihr Joachim O.Praem.
Herzlich willkommen Pater Joachim! Wir freuen uns über die Bereitschaft, als Seelsorger unsere Pfarre zu übernehmen. Das Unwahrscheinliche, nochmals einen „eigenen“ Priester in Elixhausen zu bekommen, ist damit möglich geworden. Vor allem aber freuen wir uns auf die Zusammenarbeit, auf das Miteinander in und für unsere Pfarre: der respektvolle und wertschätzende Umgang, der schon spürbar wurde, ist eine wesentliche und gute Basis, um unterschiedliche Fähigkeiten und Engagement einbringen zu können, um mit Freude, Spaß und Schwung Christ-Sein in unserem konkreten Pfarr-Lebensalltag umzusetzen! Doris Witzmann
und die Mitglieder des
Abschied - Dank - Neubeginn In den vergangenen Monaten beschäftigte uns natürlich die Frage, in welcher Form die Nachfolge von Pfarrer Wanger in unserer Pfarre geregelt werden wird. Dank der konstruktiven Zusammenarbeit mit dem Ordinariatskanzler und jetzigem Generalvikar Dr. Hans Jörg Hofer und verschiedener glücklicher Fügungen ergab sich eine äußerst erfreuliche Lösung. Im Rahmen des Patrozinium-Festgottesdienstes und beim anschließenden Kirtag wurde OStR Pfarrer Msgr. Augustin Wanger in den Ruhestand verabschiedet und zugleich wurde Univ. Doz. Pater Dr. Joachim Hagel, O.Praem. als neuer Seelsorger begrüßt. Hier finden Sie Bilder zu diesem Ereignis.
Es gibt noch weitere personelle Veränderungen:
Es gibt einen Nachfolger: Gemeinde-Amtsleiter Stefan Reeb ist bereit, die Arbeit mit dem PKR-Team zu übernehmen. Eine gute Zusammenarbeit hat sich ja schon in den vergangenen Monaten entwickelt - alles Gute weiterhin!
Unsere Religionslehrerin Hildegard Pallwein-Prettner hat Karenzurlaub genommen und wird von Frau Jarena Sokol vertreten. Am 17./18. März 2007 ist Pfarrgemeinderatswahl. Schon jetzt beginnen die Vorarbeiten und vor allem gilt es, einen guten Übergang zuschaffen. Im nächsten Pfarrbrief werden Sie mehr dazu lesen können. Und vor allem wird dann auch die Frage gestellt werden, ob SIE Interesse/Lust haben/es sich vorstellen können, zu kandidieren und in den kommenden 5 Jahren im PGR mitarbeiten!
Einen Menschen lieben,
Anschließend sind alle, die mit den Jubelpaaren anstoßen wollen, zum Pfarrkaffee in die Bibliothek eingeladen. Denn: Ehen, die Bestand haben, sind ein Zeichen, dass Partnerschaft gelingen kann. In unserer Pfarre soll dies Anlass sein, miteinander zu feiern und für den weiteren Lebensweg Gottes Segen zu erbitten. Wenn Sie - auch als konfessionsverschiedenes Paar - in diesem Jahr ein Ehe-Jubiläum gefeiert haben oder noch feiern werden und am Gottesdienst teilnehmen wollen, melden Sie sich bitte bis zum 6. Oktober im Pfarrhof an.
Firmung am 12. Mai 2007 anlässlich der Visitation in unserer Pfarre. Anmeldung zur Firmung bis spätestens 30.Oktober in der Pfarrkanzlei.
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Pilgern ist beten mit den
Füßen!
Einige
Bilder von 2006 Wir gehen wieder um 6 Uhr bei
der Kirche weg und werden zwischen 18 und 19 Uhr in St.
Wolfgang ankommen.
Wir bitten um Anmeldung in der Pfarrkanzlei (Tel. 480
210), damit wir Sie
Wir werden um 13:27 mit dem ÖBB-Bus nach Golling fahren und um ca. 19:30 zurückkehren. Um Anmeldung in der Pfarrkanzlei wird gebeten.
Josef
Demitsch, wohnhaft in Elixhausen und Leiter
der Ambulanten Krisenintervention Pro Mente Salzburg
informiert uns zum Thema „Psychische Erkrankungen“.
Alle sind herzlich
willkommen! Keinerlei Vorkenntnisse notwendig!
Termine der Familiengottesdienste und der Kinderkirche
Eva Maria Lederer
Johann Neumayer
Der Festgottesdienst stand unter dem Motto „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben“, das die Kinder durch die ganze Vorbereitungszeit begleitete. Besonders verschönt wurde die Feier durch einen kleinen Chor, der sich spontan aus der Runde der Mütter gebildet hat und der auch weiterhin beisammen bleiben will. Da Oliver wegen einer
Blinddarmentzündung nicht dabei sein konnte, gestalteten
alle Kinder der 2b - Klasse den nächsten
Familiengottesdienst zu einer Erstkommunionfeier für ihren
Klassenfreund.
„Mir war wichtig, dass ich die Hostien bekommen habe, und auch das Singen hat mir sehr gut gefallen.“ „Schön war es, als ein
Mädchen und ich die Gaben zum Altar getragen haben und dass
die ganze Klasse noch einmal gekommen ist, als ich einen
Monat nach den anderen Erstkommunion hatte.“
Pflegenotstand –
auch bei uns? Ganz
allgemein würde ich sagen, dass natürlich auch in Elixhausen
Fragestellungen und Probleme bekannt und offen sind. Aus
verschiedenen - auch leidvollen - Erzählungen weiß ich, wie
schwierig es in konkreten Situationen ist, die passende
Hilfe auch tatsächlich zu finden. Dies trotz eines
ausgebauten Systems an professionellen Unterstützungen von
Sozialem Hilfsdienst, Essen auf Rädern, Verein Aktiv,
Hauskrankenpflege usw. und einem modern ausgestatteten
Alten- und Pflegeheim in Bergheim.
Einige Blitzlichter aus der Debatte: · Wenn es gesellschaftliche Norm sein soll, dass im Falle von Pflegebedürftigkeit ein „rund-um-die-Uhr-Angebot“ tatsächlich legal finanziert angeboten wird, dann wird dies Geld kosten. Dieses wird privat und/oder öffentlich aufzubringen sein. Die Sozialausgaben werden steigen. · Wenn die derzeit illegale „rund um die Uhr Pflege“ legalisiert werden soll, dann werden im österreichischen Arbeitsrecht Anpassungen notwendig, die in manchen Bereichen schmerzhafte Einschnitte bedeuten können. Gleichzeitig wird sicherzustellen sein, dass die Löhne und Gehälter für diese persönlichen Dienstleistungen nicht noch weiter gesenkt werden. Bereits jetzt sind die Gehälter am unteren Rand der Gehaltspyramide und entsprechend gering ist das Image der Pflegeberufe. · Ehrlich und offen wird zu diskutieren sein, wie in einer an sich wohlhabenden Gesellschaft Versorgungs- und Betreuungspflichten zwischen den Generationen geregelt sind. Als einziges Modell, die Verantwortlichkeit des Staates herbeizurufen, wird nicht ausreichen. Angebote zur Absicherung privater häuslicher Pflege sind massiv auszubauen. Dies reicht von der sozialen Sicherung pflegender Angehöriger, über konkrete Unterstützungen und Hilfen bis zur Sicherstellung, dass Menschen, die bereit sind oder bereit sein müssen, Angehörige zu pflegen, entsprechende Anerkennung - sozialrechtlich und finanziell - bekommen. · Gemeinden, Pfarren, Parteien, Vereine usw. werden gemeinsam daran arbeiten müssen, eine Vielfalt an Möglichkeiten für das Leben im Alter zu entwickeln. Es muss in jedem Ort viele ausgebaute Angebote geben, die zum Ziel haben, so lang wie möglich in den eigenen vier Wänden oder zumindest möglichst selbstbestimmt am Wohnort bleiben zu können (Betreutes Wohnen, Tageszentren, Übergangspflege, Seniorenwohngemeinschaften usw.). In Kenntnis der Sozialkosten und der sozialen Strukturen halte ich diese Herausforderungen für gut bewältigbar, wenn wir gemeinsam bereit sind, ehrlich und offen über Wünsche und Möglichkeiten zu reden. Zu verhindern ist, dass Alter und Pflegebedürftigkeit hauptsächlich über Kosten und Geld definiert wird. Aus Erfahrungen in Ländern, die dies umfassend machen, wissen wir, dass dies sehr schnell bei der Frage nach aktiver Sterbehilfe und Einschätzung des Wertes von Leben endet. Holland, Belgien, England etc. sollten dafür warnende Beispiele sein.
Franz Neumayer
Pflegebett in Elixhausen
Wir suchen dringend jemanden zur Reinigung des Pfarrhofes (1 mal pro Woche, jeweils ca. 3 Stunden). Auskunft in der Pfarrkanzlei.
Achtung: Geänderte Öffnungszeiten der Pfarrkanzlei ab
September:
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Impressum: Hrsg. und Verleger: röm. kath. Pfarre Elixhausen, Pfarrweg 1, 5161 Elixhausen | |||||||||||||||||