DANKE

Existiert Gott

Bilder aus dem Pfarrleben

Aus dem Nachlass einer Bäuerin

Taufen 2004
Ehen 2004
Verstorbene 2004

KBW

Sternsinger

Bibelrunde

Gottesdienste

Ideen- und Kummernummer

Pfarrbrief der katholischen Pfarrgemeinde Elixhausen
WEIHNACHTEN 2004

Liebe Schwestern und Brüder unserer Pfarrgemeinde!

 „Kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn!“

Mit dieser Einladung des Propheten Jesaja haben wir den Advent eröffnet. Stimmt es, dann hat Gott uns bis jetzt eine gute Zukunft geschenkt. Und wir haben es so gebraucht in unserer von Müdigkeit und Angst geprägten Zeit. Ermutigung haben wir wohl nötig! Jetzt ist Weihnachten da!

Weihnachten ist heuer anders. Haben Sie´s schon gemerkt? Weihnachten ist dieses Jahr anders, ganz anders.

Ich meine damit nicht, ob Sie schon das Festtagsmenü für ihren Hund und ihre Katze gekauft haben, „zarte Gans im Vierecksdöschen“, oder den „Christgeburtssekt für besondere Stunden zu zweit“. Das meine ich nicht, obwohl der Blick in die Werbung in diesen Tagen einem manchmal den Atem verschlägt.

Nein: Weihnachten ist in diesem Jahr anders als letztes Jahr, weil… weil sich etwas verändert hat.

Manche erleben das ganz direkt: In einigen Familie lebt heute ein Kind, das vor einem Jahr noch nicht geboren war. In anderen Familien fehlt heute jemand am Tisch, weil der Tod ihn aus ihrer Mitte gerissen hat. Vielleicht feiern Sie auch Weihnachten als frisch Verliebte oder auch mit einer Beförderung in der Tasche. Andere fühlen schmerzlich, dass ihre Beziehung zerbrochen ist, dass sie betriebsbedingt gekündigt wurden, dass der Arzt die Diagnose „unheilbar“ gestellt hat.

Vermutlich ist bei den meisten die Veränderung nicht so direkt spürbar: Sie feiern am gleichen Ort, mit den gleichen Menschen, möglicherweise sogar mit dem geliebten Festessen: „Alle Jahre wieder …“.

Und doch: auch Sie, wir alle haben uns verändert, denn wir haben seit Weihnachten 2003 ein ganzes Jahr gelebt. 366 Tage und Nächte, voller Alltäglichkeiten und Überraschungen, Erwartungen und Enttäuschungen, Erfahrungen und Erlebnissen, die nicht spurlos an uns vorübergegangen sind, sondern die uns verändert haben. Und weil ich mich verändert habe, weil Sie sich verändert haben, weil die Welt sich verändert hat, deswegen ist Weihnachten in diesem Jahr anders als im letzten. Ganz anders!

Trotz all dieser Überlegungen – etwas bleibt.
Es ist „das Geheimnis von Weihnachten“ das ändert sich nie.
Das Geheimnis von Weihnachten ist ein wunderbarer Tausch: Gott wurde Mensch, damit wir Menschen seine Göttlichkeit erben. Ewiges wird endlich, damit wir Endlichen ewig sind.
Da ist Grenzüberschreitung.
Gott wird einer von uns, begrenzt, sterblich – damit wir entgrenzt, unsterblich werden.
Die Dichter haben diese Wirklichkeit in ihren Bildern so ausgedrückt: „Geöffnet hat sich die Blüte“, oder: „Es ist ein Ros´ entsprungen“.

Weihnachten bleibt ein Geheimnis. Weihnachten ist ein Wagnis. Wir können es nur anschauen und uns erfüllen lassen vom Duft der Christrose. Und darin keimt vielleicht auf: „Das Bleibende des Lebens ist die Verwandlung“.

Ich wünsche uns das. Dann wäre Weihnachten dieses Jahr anders, ganz anders.

Ihr Pfarrer

zum Anfang

Existiert Gott? (Teil V)

 „Jesus sieht Gott anders“

 Es ist keine Frage: Jesus sieht Gott anders.
Freilich nicht in dem Sinn, als ob er einen verbürgerlicht-harmlosen, anspruchslosen Gott verkündete, wie wir ihn allzu gerne nach unserem Bild schaffen: einen Gott ohne unangenehme Züge und unbequeme Forderungen, der schon mit der Anerkennung seiner Existenz zufrieden wäre; der unsere religiösen Bedürfnisse recht und schlecht befriedigt und uns doch zu nichts verpflichtet; der uns gerade so nimmt, wie wir sind, und keine Bekehrung fordert; der alles versteht und alles verzeiht…

Nein, einen solchen Gott, der unser eigener Götze wäre, hat Jesus nicht verkündet. In diesem Sinne wollte er gar keinen neuen Gott verkünden, sondern durchaus den Gott Israels, den Schöpfer und Richter der Welt. Wie viele Menschen seiner Zeit sieht auch er Weltenwende und Weltgericht kommen, den neuen Himmel und die neue Erde, die Welt Gottes, welche diese dem Bösen ausgelieferte Welt ablöst: Gottes Reich.

Und wie sein Vorläufer Johannes, dessen Taufe er empfangen hat, predigt Jesus angesichts des kommenden Gottesreiches Umkehr. Seine Predigt vom Gericht Gottes darf nicht zugunsten einer Predigt von Gnade und Liebe Gottes eliminiert werden; zu viele Stellen handeln davon. Die Lage ist ernst: Man kann das Gottesreich auch verfehlen. Und doch: das Gericht hat bei Jesus einen anderen Stellenwert. Wo der Täufer von Zorn und Verwerfung redet, spricht Er von Heil und Erbarmen. Anders als die finstere Gerichtsdrohung des Asketen Johannes ist Seine Botschaft von Anfang an eine freundliche, erfreuliche Botschaft von der Güte des nahenden Gottes und seinem Reich der Gerechtigkeit, der Freude und des Friedens. Statt der Drohbotschaft eine Frohbotschaft, das Reich Gottes primär, nicht das Gericht, sondern Gnade für alle.
Wenn Jesus von Gott redet und wenn er in seinem Namen handelt, macht er deutlich, was im Alten Testament vage war, macht er eindeutig, was doch mehrdeutig erschien. Seine Botschaft von der unwider­ruflichen Nähe Gottes und seines Reiches meint freilich keine neuen Offenbarungen über sein Wesen, keinen neuen Gottesbegriff.

Jesus reflektiert überhaupt nicht über Gottes inneres Wesen. Er spricht von Gott in Gleichnissen: nicht spekulierend und nicht argumentierend, sondern erzählend. Gott ist für ihn das konkrete Gegenüber seines glaubenden Vertrauens und hingebenden Gehorsams. Zu diesem einen Gott bekennt er sich, diesen einen Gott soll der Mensch von ganzem Herzen lieben: die Liebe zu Gott zugleich mit der darin begründeten Liebe zum Nächsten – schon im Alten Testament gefordert – stellt er als alles umfassendes Hauptgebot heraus.
Dieser Gott Jesu entbehrt aller willkürlichen, dämonischen Züge. Gott ist eindeutig gut, nie dämonenhaft böse, er ist menschenfreundlich, nie indifferent!
Jesus nennt ihn barmherzig, gut, allein gut. Aber diese Eigenschaften sind ihm nicht so wichtig als objektive Prädikate, sondern als tätige Eigenschaften für Mensch und Welt: was Gott ist, nicht an sich oder für sich, sondern für Mensch und Walt, wie er an Mensch und Welt handelt. Denn nur in Gottes Wirksamkeit offenbart sich seine Wirklichkeit: im Wirken an Mensch und Welt, so dass immer, wenn von Gott zu reden ist, zugleich auch vom Menschen gesprochen werden muss.

Dabei ist wichtig: für Jesus wirkt Gott nie nur in einem „über­natürlichen“ Bereich. Er waltet mitten in der Welt, was jedes ängstliche sich Sorgen überflüssig macht. Dabei schließt Jesus nicht durch Schlussfolgerungen von der Welt auf Gott. Vielmehr sieht er die ganze Welt im Lichte Gottes: ein großes Gleichnis, das auf den Schöpfer und Vollender der Welt zugleich verweist. So wird die Welt verstanden, wie es damals möglich war, ohne Kausalität und Naturbegriff, aber doch so, dass man in ihr ganz praktisch leben kann: in ihr als Gottes guter, aber vom Menschen verdorbener Welt. So ist dieser Gott in großer Spannweise zugleich jenseitig und diesseitig, fern und nah, überweltlich und innerweltlich, zukünftig und gegenwärtig. Gott ist ausgerichtet auf die Welt: Kein Gott ohne Welt! Und die Welt ist ganz bezogen auf Gott: Keine Welt ohne Gott!

Im nächsten Pfarrbrief bewegt uns die Frage: „Ist Gott männlich?“ Oder …?

NB. zitiert nach Hans Küng, Existiert Gott?
zum Anfang


Am 6. November trafen sich MitarbeiterInnen unserer Pfarre zu einem Fortbildungstag in St. Virgil.


Ausgehend von der Exodus-Geschichte wurden die konkrete Situation in unserer Pfarre reflektiert sowie Ideen und Ansätze für die weitere Entwicklung überlegt.


Ein kreativer Tag zum Auftanken und Gemeinschaft erleben


Die sieben Gaben des Heiligen Geistes waren Thema des heurigen Fest-gottesdienstes am 17. Oktober für Jubelpaare. 21 Paare feierten mit.
 



Die christliche Frauenbewegung gestaltete am 10. Dezember eine besinnliche Advent­feier.


Die Ursprunger Anklöpfler sammelten auch heuer wieder für „Bruder in Not“ und ersangen € 4612,56. Danke!
 




    
Advent 2004    
 Ein herzliches Danke an alle, die ihre Türe öffnen und ein Fenster gestalten!


Sie ermöglichen, dass sich Menschen Zeit nehmen, sich auf den Weg durch unsere Gemeinde zu machen und einander zu begegnen.



zum Anfang

Aus dem Nachlass einer 82-jährigen Bäuerin

 „Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich mir nicht mehr so viele Sorgen um Kleinigkeiten machen, ich würde mir öfters Zeit nehmen, für die Menschen und die Dinge, die mir wirklich wichtig sind,

 ich würde mich öfters auf die Hausbank setzen und zu den Sternen am Himmel aufschauen, ich würde öfters über die Felder gehen und die Sonne spüren und den Schnee und den Wind,

 ich würde meine Gefühle wichtiger nehmen, ich würde öfters lachen und auch weinen,

 ich würde meine Mahlzeiten nicht mehr so hastig und gedankenlos verschlingen, sondern mit tiefer Dankbarkeit für alles, was da ist,

 ich würde jeden Tag annehmen als einmaliges, nie wiederkehrendes Geschenk, ich würde euch, meinen Kindern und Enkelkindern, nicht mehr so viele Ratschläge geben, sondern mehr darauf vertrauen, dass ihr euch schon in rechter Weise entwickeln werdet,

 ich würde in euch den Glauben an einen Gott wecken, einen Gott, der mich und die Meinen durch all unsere Irrtümer und Fehler, durch unsere Freuden und Erfolge begleitet, einen Gott, der dort, wo wir schuldig geworden sind, diese Schuld mit uns trägt, der uns im Auf und Ab des Lebens Hilfe und Stütze ist ... „


zum Anfang


Das Sakrament der Taufe haben 2004 empfangen:
22. 02.   Hirnböck Theresa, Dorfstr.14
28.03     Graf Melanie, Ringstr. 26
10.04.    Enderle Nicole Elena Sabine, Am Auwald 1
17.04     Schatz Lea, Bürmoos
17.04     Steiner Franz, Girlingstr.4
25.04.    Kräutner Marco Michael, Siebenbürgerstr. 8
16.05.    Erlach Tobias, Sachsenheimstr. 23
16.05     Rieder Leonie Katharina, Auwiesenstr. 17a
16.05.    Brandstötter Stefanie, Am Sonnenhang 30
27.06.    Radwanowsky Niklas Philipp, Ehrenbachstr.1
20.06.    Plakolm Leonhard Emil, Mooshamstr. 21
03.07.    Zutz Lorenz Arthur Jacques Carl Anton Johannes, Wiesstr. 13c
24.09.    Wilflingseder Rupert, Mattseer Landesstr. 28
26.09.    Mitterndorfer Anna-Lena, Seekirchen
21.11.    Krispel Eva, Straßwalchen
19.12.    Hartl Kendra Sonja Sophie, Märzmühlweg 1a

Das Sakrament der Ehe haben sich 2004 gespendet:
Mag. Aigner Johann                -  Mag. Lindtner Barbara, Girlingstr.9
Dipl. Ing. Brunnauer Stefan     -  Strasser Martina, Mühlenweg 2
Ing. Augustin Gerhard             -  Moßhammer Andrea, Ehrenbachstr. 28a
Destinger Norbert Johann       -  Gmachl Iris, Salzburg
Hirnböck Friedrich                 -  Gmachl Michaela, Dorfstr. 14
Pongruber Johann                   -  Pichler Elisabeth Maria, Hangstr. 3

Zum Herrn sind 2004 heimgegangen:
Klampfl Theresia                                           Oitner Johanna
Frauenlob Rosa                                             Prof. Laucher Andreas
Zillich Katharina                                            Kobler Johann
Fötschl Johanna                                            Eder Theresia
Ringelschwendner Mathilde                           Zimmermann Maria
Onestingl Roswitha                                        Mödlhammer Stefan
Sallerberger Pia-Maria
zum Anfang

Katholisches Bildungswerk Elixhausen                     

Elisabeth Brunnauer, die mit mir seit Juli 1998 das KBW-Elixhausen geleitet hat, hat ihre Funktion niedergelegt. Für ihre Mitarbeit und ihr Engagement möchte ich herzlich danken. Wir waren ein guter Zwei-Frau-Betrieb.
Als neue Teammitglieder konnte ich zwei interessierte Pfarrmitglieder gewinnen. Mag. Irmingard Demitsch und Dr. Hans Neumayer werden mir bei der Organisation und Planung von Veranstaltungen zur Seite stehen und nehmen gerne ihre Anregungen und Wünsche entgegen.

Veranstaltungsvorschau 2005:
4.03.2005:
„Natürlich gesund durch´s Jahr“ kneippen mit Dipl. Gesundheitsberaterin uund Trainerin Elisabeth Stöger um 19.30 Uhr im Kindergarten.

24.04.2005: „Vogelstimmen hören“ Morgendliche Wanderung zu den Ragginger Seen mit Karl Murauer aus Grödig. Treffpunkt um 5 Uhr Früh bei der Raiba.

21.05.2005: „Fürstentafel und Gesindetisch“ Festungsführung mit dem Schwerpunkt Esskultur mit Dr. Siegrid Schmidt. Treffpunkt um 14 Uhr bei der Talstation der Festungsbahn.

12. - 14.08.2005: „Bergtage“ Es geht in den Lungau zur Merlhütte. (auch für Familien)

Nähere Informationen erhalten Sie noch durch unsere Handzettel.
Wir wünschen Ihnen für das neue Jahr viel Glück sowie Freude am Gelungenen und viel Humor am weniger Gelungenen!

Ihr KBW-Team:
Irmingard Demitsch
Constanze Friedl
Johann Neumayer



 

Zwischen 2. und 6. Jänner 2005 sind auch in unserer Pfarre wieder die Sternsinger unterwegs.

Ein "Vergelts Gott" für Ihre Spende an Caspar, Melchior und Balthasar!






mit Mag. Dr. Johann Neumayer, jeweils 19.30 Uhr im Pfarrhof.

 

Nächste Termine:

13. und 27. Jän.,
10. und 24. Feb.,
3. und 17. März
 
zum Anfang



UNSERE WEIHNACHTSGOTTESDIENSTE:

Fr. 24.12.:   Hl. Abend
7.15 Uhr Rorate
16.00 Uhr Kindermette
23.00 Uhr Feier der Hl. Nacht - CHRISTMETTE

Sa. 25.12.: HOCHFEST DER GEBURT DES HERRN -Weihnachten
9.00 Uhr Festgottesdienst

So. 26.12.: FEST DER HEILIGEN FAMILIE
9.00 Uhr Festgottesdienst

Di. 28.12.: UNSCHULDIGE KINDER
7.15 Uhr Messe

Fr. 31.12.: Silvester
17.00 Uhr Feier zum Jahreswechsel

Sa. 1.01.: HOCHFEST DER GOTTESMUTTER MARIA
19.00 Uhr Festgottesdienst

So. 2.01.: 2. Sonntag nach Weihnachten
9.00 Uhr Messe für die Pfarrgemeinde

Di. 4.01.:     7.15 Uhr Messe

Do. 6.01.: Erscheinung des Herrn – Hl. Drei König
9.00 Uhr Festgottesdienst

Wichtige Gottesdiensttermine im nächsten Jahr:
So. 23.1., 10.00: Ökumenischer Gottesdienst in der kath. Pfarrkirche
So. 30.1., 09.00: Familiengottesdienst
Sa. 05.2., 19.00: Kinderkirche
Sa. 05.3., 19.00: Kinderkirche
So. 06.3., 10.00: Täuflingsgottesdienst mit Pfarrkaffee, Nachbarschaft
zum Anfang

für kleine und  große Anregungen, Anliegen und Ideen:

Ideen- und Kummernummer Elixhausen

An alle, die in irgendeiner Form in unserer Pfarre mitdenken, mitarbeiten, mithelfen, mitentscheiden, mittragen, mitfeiern, mitfinanzieren, mitvorbereiten, mitorganisieren …

Ein herzliches DANKE!
zum Anfang