Filialkirchen |
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FILIALKIRCHE ZUM HL. JAKOBUS IN UNZING Das Kirchlein steht in einem Weiler an der Thalgauer Landesstraße umgeben von einigen Bauernhöfen. Die ehemalige Fliehburg der Herren von Unzing besaß eine
romanische Jakobus-Kapelle. Nach deren Abbruch wurde der Wohnturm der Burg um
1500 zu einer einfachen, einschiffigen Kirche mit einem gotischen Altarraum
ausgebaut und ein hölzerner Dachreiter (Turm) mit Zwiebeldach aufgesetzt. Das
Jakobus-Patrozinium geht wohl auf die im Mittelalter sehr beliebten Wallfahrten
der Ritter nach Santiago de Compostella zurück. Das Altarbild vom Maler
FILIALKIRCHE ZUM HL.GEORG IN KIRCHBERG Die Filialkirche ist durch ihre Lage auf einem Hügel an der Bundesstraße zwischen Eugendorf und Henndorf weithin sichtbar. Anstelle eines keltischen Heiligtums (Grabsteinrelief) wurde vom Rittergeschlecht von Kirchberg eine Kapelle errichtet. Um 1390 verbesserte und erweiterte der Seekirchner Pfarrer Ulrich die noch teilweise romanische Kapelle. Die einschiffige gotische Kirche mit Netzrippengewölbe wurde nach 1500 erbaut und diente als Wallfahrtskirche zum hl. Georg (Votivtafeln). Nach dem Brand von 1917wurde statt des Zwiebelturmes wieder eine, nun neugotische Turmspitze aufgesetzt. Wohl infolge der aufblühenden Verehrung des hl. Georg
Das Altarbild des Seitenaltares ist ein Marienwallfahrtsbild,
umgeben von Engeln mit Schrifttafeln und Portraits von Heiligen. Darüber steht
eine kleine Statue des hl. Laurentius sowie eine Statue der hl. Maria mit Kind.
Beide Statuen und das Triumphbogenkreuz stammen aus der spätgotischen Zeit.
Neben der einfachen Kanzel mit Kruzifix und vierzehn Kreuzwegstationen sind
besonders die sechs rechteckigen Gemälde ( aus 1641) an der Brüstung der
Westempore zu erwähnen, auf denen das Leben und der Martertod des hl. Georg
dargestellt sind.
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