Pfarrkirche

Die Geschichte der Pfarrkirche 
zum hl. Martin

Schon im Jahr 788 wird eine Kirche zu Eugendorf im Güterverzeichnis des Erzbischofs Arno (Indiculus Arnonis) erwähnt. Das aus Holz gebaute Gotteshaus wurde dem hl. Martin geweiht. In der ersten Hälfte des 
10. Jahrhunderts zerstörten die einfallenden Ungarn die Kirche und zahlreiche Häuser. Bald nach der Jahrtausendwende wurde eine neue, nun gemauerte Kirche errichtet. In der Zeit des Hochmittelalters um das Jahr 1180 fällt die Errichtung einer romanischen Kirche in Form eines Saalbaues . Die Kirche von Eugendorf wird ein weiteres Mal im 13. Jh. erwähnt. Daraus geht hervor, dass die Mutterpfarre Seekirchen mit den Filialkirchen von Eugendorf und Koppl der Mittelpunkt des kirchlichen Lebens war.

Zwischen 1682 - 1693 erhielt die Kirche den Großteil der barocken Einrichtung. Der barocke Kirchenneubau wurde unter dem eb. Hofbaumeister Tobias Kendler in den Jahren 1736/37 fertiggestellt. Die Kirchweihe durch den Erzbischof erfolgte allerdings erst im Jahre 1763.

Bereits 50 Jahre nach dem Kirchenbau wurde das Vikariatshaus (Pfarrhof) errichtet. Im selben Jahr wurde die Expositur Eugendorf zu einem eigenen Vikariat und im Jahr 1857 zu einer eigenständigen Pfarre erhoben.  

 

Innenansicht Pfarrkirche

 

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