Seit Mitte November 2007 wurde uns bekannt, dass in der Demokratischen Republik Kongo, Provinz Equateur, in den Regionen von Bokungu und Ikela insgesamt 5.000 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt werden sollen. Es handelt sich um einen Teil des Gebietes der Diözese Bokungu/Ikela, die Partnerdiözese von Salzburg ist.
Die kongolesische Holzfirma Ledya hat in der Region Ikela 2.500 qkm Regenwald mit betrügerischen Methoden und gegen die geltenden Gesetze erworben. Die Firma Interbus Kongo hat mit denselben Methoden 2.500 qkm Regenwald in der Region Bokungu erworben. Der Firmenchef von Ledya ist Händler und Politiker. Er will vor allem den Afromosiabaum herausholen, der sehr wertvoll ist und für Parkettböden und Möbel bei uns verwendet wird, für den aber große Flächen abgeholzt werden müssen.
Mit Beginn des Jahres 2008 wollte die Firma Ledya mit der Abholzung des Regenwaldes rund um Ikela beginnen, aber die dort lebende Bevölkerung war sehr aufgebracht und hat es vorläufig nicht zugelassen. Sie wurde nicht gefragt und hat absolut keinen Nutzen davon, sondern ihr gesamter Lebensraum wird dadurch zerstört. Trotzdem wird die Firma versuchen, das Gebiet abzuholzen, aber auch der Kampf der Bevölkerung wird weiter gehen.
Unsere Freunde in der Partnerdiözese, einheimische Priester, ein Missionar aus Bayern, diözesane Angestellte und Bischof Fridolin Ambongo Besungu haben uns um Solidarität und Unterstützung ihres Anliegens gebeten. Sie setzen sich ein für die Erhaltung des Regenwaldes, seine Bewohner (Pygmäen) und viele seltene Tiere und Pflanzen.
Wir bitten Sie daher, dieses wichtige Anliegen mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.
Die
Initiativgruppe hat ein Memorandum mit Hintergrundinformationen und Forderungen erstellt, das Sie
hier downloaden können.
Präsident Kabila, die Ministerien des Landes, internationale Organisationen wie UNESCO, FAO, USAID, die Weltbank sowie die EU, europäische Regierungen und Menschenrechtsorganisationen wurden über die Sachlage informiert.
Insgesamt 1964 Unterschriften