Abdul kann sehen

Licht für die Welt. Blinde Kinder in Afrika können selten die Schule besuchen und haben wenig Aussichten auf ein selbstbestimmtes Leben. Die Hilfsorganisation Licht für die Welt ist ihre einzige Hoffnung.

Moshi/Wien. Mwajuma macht sich mit ihrem Sohn Abdul auf den weiten Weg nach Moshi am Fuß des Kilimandscharo. Der kleine Bub sieht nichts von der majestätischen Landschaft, weiß nichts von den sorgenvollen Blicken seiner Mutter. Er ist von Geburt an blind. Kinder wie Abdul haben es in Afrika sehr schwer. Abduls letzte Hoffnung ist eine von Licht für die Welt unterstützte Augenklinik an der Grenze zu Kenia. Er wird untersucht und – Glück im Unglück – es ist grauer Star und der ist operabel. Als ihm nach der OP die Augenklappe abgenommen wird blickt Abdul zuerst seine Mutter an, dann in den Raum, dann zum Licht. Der Bub wurde vor einem Schicksal in Blindheit und Armut bewahrt. „Licht für die Welt hat allein 2016 rund 106.000 Augenoperationen durchgeführt, 52.000 davon am grauen Star“, freut sich Geschäftsführerin Johanna Mang. Aber rund 39 Millionen Kinder und Erwachsene weltweit leben noch in Blindheit, obwohl die Mehrheit mit relativ simplen Mitteln wieder sehen könnte.

Mit einer Spende von 30 Euro schenken Sie einem blinden Menschen Augenlicht! Spenden: IBAN AT92 2011 1000 0256 6001; BIC GIB AATWW; www.lichtfuerdiewelt.at

Foto (Licht für die Welt): Einer kleiner Eingriff, der für Abdul aus Kenia die Welt bedeutet und ihn wieder sehen lässt.