Achtsamkeit und Respekt

Christliche Werte prägen das Zusammenleben in der Wohngemeinschaft, die 2016 in Taxham entstand. Drei Bewohnerinnen gaben dem Rupertusblatt Einblicke in ihr Leben.

 

 

Salzburg-Taxham. Das Kennenlernen der Bewohner hat bereits ein Jahr vor Einzug in die Wohngemeinschaft in regelmäßigen Treffen mit dem Vorstand der Christlichen Wohngemeinschaft, Friederike und Wolfgang Weiser, im Pfarrsaal der Pfarre Taxham begonnen. „Dabei wurde das Fundament für das wirklich warmherzige Zusammenleben in unserem Haus gelegt“, erinnert sich Elfriede Skalicky. Das christliche Beisammensein in der Wohngemeinschaft ist geprägt von Achtsamkeit und Respekt voreinander, aber auch einer guten Distanz zueinander – alles Werte, die den Alltag harmonisch gestalten. Was die Mitbewohnerinnen am meisten schätzen, ist das Miteinander, dass jeder um den anderen weiß, dass man in Freud und Leid nicht alleine ist. Es gebe eine gute Basis des Zuhörens, gegenseitige Wertschätzung, man lasse den Menschen Mensch sein. Jeder bringt sich mit seinen Fähigkeiten ein, jeder schenkt dem anderen etwas, ohne dabei aufdringlich zu sein. Außerdem gibt es eine gute Beziehung zur Pfarre Taxham, jeder bringt sich nach seinen Möglichkeiten und Interessen ein. Das Haus ist hell, freundlich und barrierefrei gebaut. Es gibt einen schönen Gemeinschaftsraum, in dem die BewohnerInnen sämtliche Feste, die über das Jahr anfallen, gemeinsam feiern. Der einzige Nachteil sei, dass die Zeit hier viel schneller vergeht als früher, so Schmidlechner.

Foto: Von Anbeginn an leben Maria Bachler, Elfriede Skalicky und Herta Schmidlechner (v. l.) in der Christlichen Wohngemeinschaft in Salzburg-Taxham.

Foto: Ines Hickmann