Auf der Suche nach Jesus sein

Berufen. Das Berufungswochenende, das in Zusammenarbeit von der Berufungspastoral Wien, Linz und Salzburg organisiert wurde, fand am ersten Juni-Wochenende in Kirchberg bei Mattighofen statt.

 

 

Kirchberg. Beim Berufungswochenende mit dabei waren sechs Teilnehmer, zwei Frauen und vier Männer. Mit einem besonderen Augenmerk wurde das Programm rund um das Thema der Einsamkeit Jesu gestaltet. Schwerpunkt war dabei die Betrachtung des Evangeliums und Fragestellungen des eigenen Lebens. Eine Herausforderung war es, da das Evangelium ganz nah erlebt werden sollte und das hieß etwa um halb sechs Uhr Tagwache halten. Ziel dieser Aufgabe war, „sich früh am Morgen auf den Weg in die Einsamkeit wagen“. Auf der Suche nach Jesus erbaten die interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Erkenntnisse. 

„Am schönsten waren dabei die Zeiten des gemeinsamen Gebetes und des persönlichen Gesprächs“, so die TeilnehmerInnen. „Dabei faszinierte mich die Liturgie“, berichtet eine der Besucherinnen sehr erfreut über ihre Erfahrung. 

Organisatoren und eine Neuerung

Dieses Berufungswochenende wurde in Zusammenarbeit der Berufungspastoral der Diözesen Wien, Linz und Salzburg organisiert und gestaltet. Sr. Rita Kitzmüller von den Elisabethinen in Linz, Kurat Kolo von der Stadtpfarre Wiener Neustadt und Priesterseminarist Rupert Santner, Berufungspastoral Salzburg, hatten gemeinsam das Programm entworfen und ausgearbeitet. Das Berufungswochenende war auch erstmals für Männer und Frauen ausgeschrieben, „was von allen Beteilig-
ten als großer Vorteil erlebt wurde“, so Santner. Die „weibliche Dimension der Berufung bereichert durchaus so manche Männerherzen und lässt die Thematik auch unter einem anderen Blickwinkel erscheinen“. Das nächste Wochenende ist für Herbst angedacht. red

Bildunterschrift:SR Rita Kitzmüller (M.) von den Elisabethinen in Linz, Kurat Kolo (r.) von der Stadtpfarre Wiener Neustadt und Rupert Santner (l.) vom Priesterseminar Sbg. Foto: berufungspastoral