Bereichernde Zusammenarbeit

Die Pfarren Puch, Oberalm, Hallein und die Seelsorgestelle Neualm haben sich bei der Firmvorbereitung zusammengeschlossen.

Puch/Oberalm/Hallein/Neualm. „Es muss nicht jeder alles neu erfinden“, sagt Arno Stockinger, Pfarrassistent in Puch.Die Firmvorbereitung steht in allen vier Pfarren unter dem selben Motto „Erwachsen werden im Glauben“, die Pfarren werben mit einem gemeinsamen Plakat in den Schulen, drei Jugendgottesdienste finden statt: Zum ersten in Neualm kamen 130 Jugendliche, der nächste wird am 10. März, 18 Uhr in der Pfarrkirche Puch gefeiert. Dabei müsse eine jugendliche Sprache gefunden werden: „Die Mädchen und Burschen gestalten ein youtube-Video, das beim Gottesdienst gezeigt wird“, beschreibt Stockinger.

Eltern und Paten bereiten sich vor

Auch den Kurs „Basisinfo Chris-tentum“ bieten die vier Pfarren den Eltern und Firmpaten an. „Es ist bewusst nicht verpflichtend. Aber wir wollen damit zeigen, dass die Firmvorbereitung nicht nur die Jugendlichen betrifft, sondern auch die begleitenden Erwachsenen“, hebt er hervor. Die Firmvorbereitung findet in allen vier Pfarren in Gruppen statt, die Gestaltung ist frei. „Aber wir haben unsere Firmhefte ausgetauscht und geben Materialien untereinander weiter. Es muss ja nicht jeder alles neu machen“, sagt Stockinger zur heuer erstmaligen Zusammenarbeit. „Wir sind im selben Dekanat und wollen vestärkt über den Tellerrand blicken. Das funktioniert sehr problemlos, die Orte liegen ja auch nicht weit auseinander“, erklärt der Pfarrassistent wie es zur gemeinsamen Vorbereitung kam. Die Firmungen finden dann wieder getrennt in den Pfarren statt.

Auch Robert Golderer, Pfarrassistent von Neualm, findet die Zusammenarbeit bereichernd. „Vor allem im städtischen Bereich wird es in Zukunft so sein, dass wir miteinander arbeiten dürfen“, meint er. „Wir wollen bei der Firmvorbereitung den Reichtum und die Vielfalt der Kirche zeigen und bieten verschiedene Formen an“, sagt Golderer. „Vom Psalmenrappen über ein Gespräch mit Ehrenamtlichen und den Besuch von Sozialeinrichtungen ist vieles dabei. Die Jugendlichen geben positive Rückmeldungen. Auch die frühe Rorate hat ihnen sehr gefallen, was uns wieder erstaunt hat.“ jup

Foto: Die Firmlinge aus Hallein be-suchten den Vinzibus und halfen fleißig mit. 

Foto: RB/Pfarre Hallein