Berufung leben

Begegnung.  Das Referat Berufungspastoral der Erzdiözese begleitet Menschen auf ihrer Suche nach einem erfüllten Leben, informiert über geistliche und kirchliche Berufe und ermöglicht Begegnung wie vor kurzem im Bildungszentrum Borromäum.

Salzburg. Ansprechpersonen für Berufungspastoral aus den Pfarren und Orden trafen sich zu einem Impulstag und tauschten Erfahrungen und Zukunftsvisionen aus. Sr. Bernadette von den Augustiner Chorfrauen in Goldenstein war die älteste Teilnehmerin; Peter Eisl, ein Red-Bull-Fan aus Strobl am Wolfgangsee, brachte als jüngster frischen Wind in die Gruppe. Und die Zeugnisse von Einzelnen zeigten die Vielfalt der Berufungswege: Regens Tobias Giglmayr sprach von den He-rausforderungen des Priester-Seins. Ubbo Goudschaal, Pastoralassistent in der Stadtpfarre St. Severin, erzählte von seiner Suche, die ihn von der evangelischen zur katholischen Kirche führte, wo er die Offenheit und Vielfalt schätzt. Gisela Hartinger aus der Pfarre Mattsee freute sich über Gott, der uns als „Du“ begegnet. Als „Moderatorin“ des Treffens spannte Sr. Katharina von der Kongregation der Helferinnen schließlich den Bogen von der Spiritualität des Ignatius de Loyola bis zur theologischen Lyrik des „kleinen Bruders vom Evangelium“, Andreas Knapp. Sr. Katharina regte außerdem zu einer Spurensuche nach der Berufung im eigenen Leben an. 

Den Abschlussgottesdienst feierten Tobias Giglmayr und Diakon Egbert Mayer mit der Gruppe. In seiner Predigt sprach Giglmayr die Gedanken des vorangegangenen Austausches an und fasste zusammen: Priester mit offenem Ohr für die Nöte der Menschen sind gefragt – und Laien, die aus ihrer Taufberufung leben.

Die Angebote des Referats Berufungspastoral finden Sie unter www.kirchen.net/berufungen. Gerne kommt das Berufungspastoral-Team auch in Ihre Pfarre!

Foto: Verstärkung: Priesterseminarist Rupert Santner ist der Neuzugang im Referat für Berufungspastoral –  im Bild mit Leiterin Irene Blaschke (l.) und Sr. Katharina Fuchs sa.