Beten wir für verfolgte Christen

Tief betroffen von dem Selbstmordanschlag mit über 70 Toten in Pakistan zeigt sich Erzbischof Franz Lackner. Seit Jahren steht die Erzdiözese Salzburg in engem Kontakt mit der Erzdiözese Lahore.

Salzburg. Im vergangenen Juni hatte Erzbischof Sebastian Francis Shaw Salzburg besucht und sich dabei hoffnungsvoll gezeigt, dass ein friedvolles Miteinander in Pakistan möglich sei: „Ich bin optimis-tisch, dass wir wieder Frieden in Pakistan haben werden, auch wenn das Zeit brauchen wird“, sagte Erzbischof Shaw damals. Der jüngste Gewaltausbruch „gegen schutzlose Menschen“, darunter christliche Familien, Frauen und Kinder, habe diese Hoffnung jedoch wieder zunichte gemacht, so Erzbischof Lackner. „Beten wir für die Opfer und Angehörigen, beten wir für die verfolgten Christen.“

In Lahore im Osten Pakistans sind am Sonntag bei einem Selbstmordanschlag 72 Menschen getötet worden, darunter 35 Kinder. Mehr als 340 Menschen wurden nach offiziellen Angaben verletzt. Der Attentäter hatte sich neben dem Spielplatz eines Parks in die Luft gesprengt, in dem viele christliche Familien das Osterfest feierten. Zu dem Verbrechen bekannte sich die terroristische Gruppe der Taliban.
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Erzbischof Sebastian Francis Shaw war vergangenen Juni in Salzburg – im Bild mit Erzbischof Franz Lackner und Erzabt Korbinian Birnbacher beim Fronleichnamsgottesdienst im Dom. Beide Bischöfe sind Franziskaner. Foto: roi