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Einen „Zukunftspakt mit Afrika“ fordert die Hilfsorganisation „Jugend Eine Welt“ von der österreichischen Bundesregierung während ihrer EU-Präsidentschaft auf den Weg zu bringen. 

Nur mit ambitionierten Initiativen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Afrika mit starken Bildungs- und Ausbildungskomponenten werde es gelingen, illegale Migration einzudämmen. Bis 2030 werden in Afrika rund 25,6 Millionen junge Arbeitskräfte im Alter von 15 – 29 Jahren auf den Arbeitsmarkt drängen – sie alle brauchen Jobs, die es derzeit nicht ausreichend gibt. Finanzielle Mittel allein reichen dafür nicht aus, es brauche eine Gesamtstrategie, in der beispielsweise subventionierte EU-Exporte nach Afrika bzw. unfaire Handelsabkommen gestoppt werden, die vor Ort Arbeitsplätze vernichten, fordert „Jugend Eine Welt“. Foto: jew