Brücken gebaut

Abschied. Ein großes „Dankeschön“ an Bischof Klaus Küng war am vergangenen Sonntag der Festgottesdienst zum Abschied des emeritierten Diözesanbischofs im Dom von St. Pölten. Die Messe fand einen Tag vor Küngs 78. Geburtstag statt.

St. Pölten. Bischof Küng, der vom 7. Oktober 2004 bis zum 1. Juli 2018 die Diözese St. Pölten leitete, wurde vor allem als Brückenbauer gewürdigt, der nach einer schwierigen Zeit der Diözese Aussöhnung, Heilung und Frieden brachte. „Viele Menschen durften durch sein Wort Gott finden“, betonte sein Nachfolger, Diözesanbischof Alois Schwarz.

„Wenn ich mich als Bischof von St. Pölten verabschiede, trage ich für die Diözese St. Pölten, für das Land Niederösterreich und ganz Österreich große Wünsche im Herzen“, sagte Bischof Küng in seiner Predigt. Einer seiner wichtigsten Wünsche beziehe sich auf die Familie. Oft fehle Kindern und Jugendlichen im Religiösen der Rückhalt in der Familie. Der Glaube dürfe nicht verloren gehen, denn „ohne den Glauben verlieren die Menschen ihre Wurzeln, beginnt der Egoismus immer stärker überhand zu nehmen“.   kap

Foto (Diözese St. Pölten): Mit Altbischof Klaus Küng feierten bei einer hl. Messe im Dom unter anderem  Nuntius Peter Stephan Zurbriggen, Erzbischof Franz Lackner, die Bischöfe Manfred Scheuer, Wilhelm Krautwaschl und Hermann Glettler.