Christen im Irak nicht allein lassen

Österreich-Dorf. In der nordirakischen Ninive-Ebene soll mit Hilfe aus Österreich ein vom IS zerstörtes Dorf wieder aufgebaut werden. „Wir dürfen die Christen im Irak nicht im Stich lassen“, appellierte Bischof Manfred Scheuer bei der Vorstellung des Wiederaufbau-Programms.

Wien/Erbil. Die Arbeitsgemeinschaft Katholischer Verbände (AKV), Christian Solidarity International (CSI), Kirche in Not und die Initiative Christlicher Orient (ICO) sowie die Kardinal-König-Stiftung starteten vor kurzem die „Aktion Heimkehr“. Konkret geht es den heimischen Hilfsorganisationen um das Dorf Baqofa, das rund 25 Kilometer nördlich von Mossul liegt. Die Infrastruktur  – vor allem Elektrizität und Wasser – wurde vom IS völlig zerstört, die Häuser wurden restlos geplündert und sind zum Teil auch völlig ausgebrannt. Die Rückkehrer seien aber entschlossen, von Neuem zu beginnen und ihren christlichen Glauben, ihre Kultur und ihre Sprache weiter vor Ort zu pflegen. „Dabei wollen wir sie unterstützen“, so der Linzer Diözesanbischof Bischof Scheuer in seiner Funktion als Präsident der Kardinal-König-Stiftung.            

Infos: www.akv.or.at. Spenden: CSI AKV Christen in Not, BIC: GIBAATWWXXX, IBAN: AT49 2011 1824 1397 6101 

Foto (kap/Pulling): Lokalaugenschein von Bischof Manfred Scheuer und Patriarch Louis Sako in der Ninive-Ebene im Nordirak.