Den Glauben mit Musik feiern

Jubiläum. Hildegard Stofferin ist zwar erst 35 Jahre jung und trotzdem feierte sie vor kurzem ihr 30-jähriges kirchenmusikalisches Jubiläum. Gefeiert hat Stofferin mit ihrer Familie, ihrem Chor „Subito“ und wie es sich für eine Kirchenmusikerin „gehört“ – in der Kirche. Stadtpfarrer An-dreas M. Jakober würdigte ihre vielfältigen musikalischen Einsätze und ihr Engagement.

St. Johann/Pg. Der Pongauer Dom war vor kurzem „die Bühne“ für ein facettenreiches Konzert, bei dem musikalisch und textlich für jeden Geschmack etwas dabei war. Eingeladen hatte die St. Johanner Förderpreisträgerin, Künstlerin und Theologin Hildegard Stofferin, um mit der Gemeinde, ihrer Familie und dem Chor „Subito“ ihr 30-jähriges Kirchenmusikjubiläum zu feiern. Das Konzertprogramm spannte einen Bogen von Orgelmusik über Gospels bis hin zu Volksliedern mit Jodler. Schwerpunkt des Abends waren Lieder und Texte aus der Feder der Jubilarin, die sagt: „Musik ist für mich Verkündigung und Ausdruck des Glaubens.“  

Wie es dazu kam, dass Hilde-gard Stofferin bereits auf drei Jahrzehnte Kirchenmusik zurückblicken kann? „Ich habe bereits mit fünf Jahren das erste Mal mit meiner Familie in der Kirche gesungen“, erinnert sie sich. Später seien immer weitere Bereiche dazugekommen wie das Spiel auf der Orgel oder auf der Gitarre, als Kantorin und Solistin im Kirchenchor, sowie Leiterin von „Subito“. Der Chor wurde von Stofferin gegründet, wird immer noch von ihr geleitet und begleitet musikalisch die verschiedensten Gottesdienste im Kirchenjahr.

Musikerin und Komponistin

Hildegard Stofferin komponiert aber auch und kann ein Verzeichnis von mehr als 100 Werken vorweisen. Ihr musikalisches Wirken führte sie außerdem weit über die Grenzen der Erzdiözese und des Landes hinaus nach Deutschland, Italien, Litauen und Tschechien bis hin nach Indien, China und Guatemala. Ihre Heimat hat sie dabei immer im Herzen. „Ich kann anderes, Fremdes besser verstehen, wenn ich meine Wurzeln kenne und diese habe ich hier in St. Johann und dabei vor allem in der Pfarre.“