Die Erneuerung kann weiter gehen

Rückgabe. 1950 enteigneten die Kommunisten das Zisterzienserkloster Hohenfurt in Südböhmen. Nun be-kommt der Orden den Wald- und Teichbesitz zurück und kann wirtschaftlich wieder auf eigenen Beinen stehen.

Hohenfurth (Vissy Brod).  Zwar müsse nun in den Forstbetrieb und die Teichwirtschaft erst einmal kräftig investiert werden, doch die beiden Unternehmen würden den Mönchen Handlungsspielraum ge-ben, um nicht für alles und jedes Spender bemühen zu müssen, heißt es. Mit den eigenen Einnahmen aus dem Tourismus seien bisher keine großen Sprünge möglich gewesen. Ohne Hilfe von außen hätte das Kloster deshalb nicht bestehen können. Große Verdienst erwarben sich u.a. das Land Oberösterreich und der Verein der Freunde von Hohenfurth für den Wiederaufbau des Stifts. So wurden nicht nur Renovierungen vorgenommen sondern auch ein Besucherzentrum samt Klosterladen und Gastronomiebetrieb eröffnet. 2013 war die tschechische Zisterzienserabtei einer der Schauplätze der oberösterreichischen Landesausstellung. kap

 

Bildtext: In der Zisterzienserabtei Hohenfurt wird seit 2011 die hl. Messe im außerordentlichen Ritus auf Latein gefeiert. Foto: Judge