„Die Gemeinschaft funktioniert“

Michael Pfeifenberger  ist seit zehn Jahren Pfarrgemeinderatsobmann in Zederhaus im Lungau. Er kandidiert auch am 19. März für den Pfarrgemeinderat. Sein Rückblick ist sehr positiv: Wir als Gemeinschaft wirken und bewirken viel. 

 

 

Zederhaus. Die Lungauer Gemeinde Zederhaus mit ihren 1.250 Einwohnerinnen und Einwohnern zeichnet sich durch ihr Interesse an Bildung aus. Es ist hier eine Selbstverständlichkeit, dass die Öffentliche Bücherei zahlreiche Kooperationen mit dem Salzburger wie dem Katholischen Bildungswerk auf die Beine stellt. Als die Bücherei ihr Zehn-Jahr-Jubiläum feierte, waren sehr viele Zederhauser mit Stolz mit dabei. Einer von ihnen ist Michael Pfeifenberger, Pfarrgemeinderatsobmann und Leiter des örtlichen Katholischen Bildungswerks. „Ich bin jetzt in der zweiten Periode Obmann des Pfarrgemeinderats: Wir als Gruppe setzen auf Vernetzung und Öffnung für andere. Es funktioniert gut bei uns und das vor allem auch durch die Unterstützung der Bevölkerung. Der Pfarrgemeinderat arbeitet dann gut, wenn er auch andere zu begeis-tern versteht.“  Dass das in Zederhaus der Fall ist, zeigen die Besucherzahlen der Bildungswochen, der Vorträge und die Mithilfe, wenn es gilt, etwas für andere zu leisten. Etwa den Blumenschmuck in der Kirche abwechslungsreich und mit Liebe zu gestalten, den Besuchsdienst für Seniorinnen und Senioren am Laufen zu halten und dafür zu sorgen, dass auch jene, die im Krankenhaus in Tamsweg oder Schwarzach länger stationär bleiben müssen, Besuch bekommen. 

Wir helfen im Lungau alle zusammen

„Der Zusammenhalt der Pfarre ist gut. Viele arbeiten mit, die auch nicht im Pfarrgemeinderat sind oder auch nicht in dieses Gremium wollen. Da steht der Sinn für Gemeinschaft im Vordergrund, wenn wir um Unterstützung fragen, bekommen wir sie mit Sicherheit.“ Der rührige Zederhauser Bürgermeister, der viel für die Bildung der Bevölkerung übrig hat, sei nicht Pfarrgemeinderat, wohl aber dessen Gattin: „Wir helfen hier im Lungau alle zusammen. Das beginnt bei der Planung von Projekten und endet beim Sesselaufstellen. Da ist sich niemand zu schade dafür, mit anzupacken und genau soll es ja auch sein.“

Michael Pfeifenberger hat mit dem bestehenden Pfarrgemeinderat die Wahlvorbereitungen intensiv und akribisch getroffen: „Wir sind jetzt zehn Leute im PGR. Bereits bei der vergangenen Wahl 2012 haben wir uns für das so genannte Urwahl-Modell entschieden und nicht schlecht darüber gestaunt, wie gut es bei uns funktioniert.“ 

Als Pfarrgemeinderat etwas bewirken 

Gefragt nach seiner Auslegung des Wahlmottos der PGR-Wahl am 19. März „Ich bin da.für“, meint der Zederhauser Pfarrgemeinderatsobmann gelassen: „Das sind wir hier schon lange. Wir wissen, dass wir nur als gute Gemeinschaft Ziele erreichen. Wir schätzen einander im Ort, wir treffen uns zum Arbeiten und zum Feiern. Wenn die Bücherei ihr Jubiläum hat, feiern wir alle diesen schönen Erfolg: Es geht um unsere Kinder und Jugendlichen, um die gute Infrastruktur und darum, dass der Einzelne am besten in der Gemeinschaft wachsen kann. Unser Pfarrgemeinderat will auch in der neuen Periode etwas bewirken: Wir planen aktuell keine Großaktionen, aber wollen den Standard halten und für die Menschen da sein.“  

Wenn in Zederhaus schließlich wieder einmal Sessel geschleppt werden, der Blumenschmuck die Gottesdienstbesucher begeistert und die Besuchsdienste eingeteilt sind, dann steht genau diese Achtsamkeit in der Routine für das Gelingen dieser ehrenamtlichen und verantwortungsvollen Tätigkeit. Es gibt die großen Projekte und die vielen mittelgroßen Arbeiten, derer sich immer Engagierte annehmen müssen, damit sie gelingen. Der Pfarrgemeinderatsobmann von Zederhaus, Michael Pfeifenberger, ist einer von ihnen.

Foto (Repolus): „Wir wissen, dass wir nur als gute Gemeinschaft unsere Ziele erreichen“, ist PGR-Obmann Michael Pfeifenberger aus Zederhaus überzeugt.

Hintergrund

12. März – Ende der Vorbereitungsfrist für Wahllokale, Wahlkommissionen, Wahlunterlagen.

19. März – Wahltag, Meldung der Ergebnisse, Verständigung der KandidatInnen.

26. März – Öffentliche Bekanntgabe des Wahlergebnisses.

2. April – Ablauf der Einspruchsfrist.

30. April – Ende der Konstituierungsfrist, Amtsübergabe.

bis Sommer – Einführungs- u. Schulungsmaßnahmen, Startklausuren.

Infos rund um die Pfarrgemeinderatswahl unter www.kirchen.net/wahl2017 und in den sozialen Medien www.facebook.com/pgrwahlsbg und www.facebook.com/Pfarrgemeinderatswahl