Die Kräuter sprießen bald

Wer  Herzschmerz hat, dem helfen gewisse Pflanzen.  Sein fundiertes Wissen gab Prior Pater Johannes Pausch OSB vor kurzem in Salzburg preis. 

 

 

Zu seinen Lieblingen gehören das Gänseblümchen oder die Linde. Vor kurzem war der Kräuterexperte Johannes Pausch in Salzburg beim 3. Kongress der Klosterheilkunde zu Gast. Pater Johannes Pausch  ist sich sicher: „Manche Pflanzen mögen sich, andere nicht. Und, Pflanzen können auch riechen.“ In seinen Büchern erzählt er noch mehr über die faszinierende Welt der Pflanzen. Beschreibt deren Wirkkraft und fügt die eine oder andere Anekdote bei. „Wenn ein Kind von der Schule kommt, traurig ist und weint, kann man sich sicher sein: Ein Brot mit Butter und ein paar frischen Gänseblümchen darauf und alles wird gut“, plaudert er aus eigener Kindheitserfahrung.

Bereits in jungen Jahren malte Prior  Pausch gerne. So wie heute. Er hat mit allen Sinnen etliche Pflanzen im Klostergarten von Gut Aich  wahrgenommen. Daraus entstanden Mandalas. Der Benediktinermönch weiß: „Die Kombination von Heilpflanzen und Mandalas kann helfen, sich Situationen bewusst zu machen und Probleme aufzulösen.“ Aber Blumen können noch mehr. Ein Kraut gegen Liebeskummer? „Ja das wächst. Man muss nur wissen warum man Liebeskummer hat“, betont er. Wer meint er leide wegen einer Herzgeschichte, sollte zum Herzgespann greifen. Noch nie gehört? „Die Pflanze scheint dir zu sagen, fass mich nicht an. Dennoch trägt sie kleine sanfte Blüten“, beschreibt Pausch. Zudem kann man bei Herzschmerz immer auch an stark riechende Pflanzen denken, diese passen.

Bildunterschrift: „Das Kraut das vor deinem Haus wächst, ist jenes, was du brauchst“, erzählte Kräuterexperte  Johannes Pausch beim 3. Kongress für Klosterheilkunde in Salzburg. Foto: Neumayr/Leo

 

 

Seewald Klostergarten Foto: Neumayr/Leo 10.07.2017