Ein wichtiger Schritt zur Einheit

Als Einheitsstifter wurde der hl. Severus von Antiochien bei einer Tagung in Salzburg gewürdigt. Patriarch Tawadros II. von der Koptischen Kirche hatte extra eine Grußbotschaft gesandt.

Salzburg. Anlass der Tagung war der 1.500. Gedenktag an das Exil des hl.  Severus von Antiochien im Jahr 518. Theologen aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Israel und den USA waren dazu nach Salzburg gekommen, darunter Patriarch Mor Ignatius Aphrem II. Er ist der aktuelle Nachfolger von Patriarch Severus, machte Professor Aho Shemunkasho deutlich. Professor Dietmar Winkler, Präsident von Pro Oriente Salzburg, betonte, dass es mit kaum einer anderen Kirche so enge Beziehungen gebe wie mit der syrisch-orthodoxen Kirche: „Die westliche Philosophie und Theologie sollte sich mehr auf ihre orientalischen Ursprünge besinnen.“ Erzbischof Franz Lackner unterstrich die Bedeutung des Syrischen Instituts in Salzburg für die Wiedervereinigung der Kirchen, zu deren Wegbereiter auch Severus gehöre. „Wir denken heute aber auch an alle Opfer von Krieg und Gewalt in Syrien“, sagte der Erzbischof.  Das Blut der Märtyrer könne der Same für die Einheit der Christen sein. Bildunterschrift: Teilnehmer am Symposium über Severus von Antiochien in Salzburg; Mor Polycarpus Augin Aydin, Patriarch Mor Ignatius Aphrem II., EB Franz Lackner (v. l.).Text/Foto:eds