Ein Zeichen der Einheit setzen

Gebet. Eine Veranstaltung der besonderen Art  fand vergangenes Wochenende im Kongresshaus Salzburg statt. Denn im Mittelpunkt standen nicht etwa die international angereisten Referenten und Musiker: Nein, „Stargast“ war der Heilige Geist. 

Salzburg. Die bereits am Freitagnachmittag mit einem Vortrag von Johannes Hartl, dem Gründer des Gebetshauses Augsburg und gefragter christlicher Redner, begonnene Konferenz war gekennzeichnet von vielen inspirierenden Referaten und tiefem Gebet. Sie gipfelte in zwei Abendevents: dem „Heilungsabend“ am Freitag und der „Holy Spirit Night“ am Samstag, zugleich Höhepunkt und Abschluss. 

Mehr als 1.000 Christen und Interessierte versammelten sich dabei betend und singend im voll besetzten Kongresssaal, um die Anwesenheit und das Wirken Gottes zu erleben. Die Band „Worship Central“ aus London schaffte mit poppiger Musik die Basis für die Anbetung. Weltweit aktive Evangelisten wie Jean-Luc Trachsel, Werner Nachtigall und Philipp Schmerold leiteten den Abend. Auch der Gründer des Konzepts der „Holy Spirit Night“, der Stuttgarter Markus Wenz, war mit dabei und erklärte, dass das Wirken des Heiligen Geistes unabdingbar für eine lebendige Kirche sei, da dieser eine „frische Offenbarung“ von Jesus schenke.

Gottes Liebe spüren

Tatsächlich berichteten viele der Anwesenden davon, dass sie intensiv Gottes Liebe, Trost und Heilung erfahren hätten. Dass die Veranstalter des Happenings – über elf verschiedene Gemeinden und Kirchen – zufrieden sind, ist also nicht verwunderlich. Es war ein Segen, dass die vielen unterschiedlichen christlichen Gruppierungen – von Pfingstlern bis Katholiken – in Einheit zusammengearbeitet haben. 

Der 22-jährige David war einer der vielen jungen Mitarbeiter. „Ich konnte in der Zusammenarbeit mit den anderen Kirchen viele negative Vorurteile abbauen und eine ganz neue Wertschätzung entwickeln“, resümiert er. Die „Holy Spirit Night“ war also keineswegs nur ein frommes Treffen, das man mit erbaulicher Stimmung verließ: Es war das Erlebnis des Heiligen Geistes und ein guter Schritt in der Ökumene, dem Bestreben der Christen nach Einheit und Zusammenhalt. Elias Rabensteiner

 

Bildtext: Markus Wenz, Konzeptgründer von „Holy Spiri Nights“, kam nach Salzburg und berichtete von seinen Erfahrungen.  Foto: Loretto-Gemeinschaft