Eine Berufung zum Dienen

Diakonenweihe. Das Weiheamt sei „vornehmlich Berufung zum Dienen“, sagte  Erzbischof Franz Lackner bei der Weihe von fünf Diakonen in Klagenfurt.

Klagenfurt. Christen brauchen als Grundhaltung das Dienen, nicht das Bedientwerden – was für Personen in Weiheämtern ganz besonders gilt. Das hat der Salzburger Erzbischof Franz Lackner am Samstag bei einer Predigt im Klagenfurter Dom dargelegt. „Wenn wir die Ursachen der großen Probleme, Entgleisungen und Fehler der Kirche im Laufe der Geschichte mit einem Wort benennen sollen, dann wird es wohl das Wort Macht sein. Dass das göttliche Vorbild der Menschwerdung Jesu, sein Zeugnis, sein Leiden und Auferstehen, dass er gekommen ist, um zu dienen und nicht um bedient zu werden, nicht ernst genommen wurde“, so der Erzbischof. Lackner äußerte sich bei der Weihe von sechs Männern zu Diakonen – fünf davon zu Ständigen Diakonen, einer davon ist Priesterseminarist.  kap

 

Bildtext: Erzbischof Lackner – als Metropolit der Salzburger Kirchenprovinz – weihte die Diakone, weil der Bischofsstuhl von Gurk derzeit vakant ist. Foto: Paar