Eine bessere Welt

Engagement. Vom 17. bis 20. Oktober ist es wieder so weit: Die Katholische Jugend erwartet bis zu 5.000 Teilnehmer/innen bei Österreichs größter Jugendsozialaktion „72 Stunden ohne Kompromiss“.  

Salzburg. Mit ihrem Engagement tragen sie in zirka 350 Einzelaktionen wirkungsvoll zur Verbesserung der Lebenssituationen ihrer Mitmenschen bei. „Challenge your Limits“ steht heuer groß über „72 Stunden ohne Kompromiss“. Anna aus Uttendorf, eine Teilnehmerin aus dem Jahr 2016, erzählt, was das für sie bedeutet:

RB: Was ist dir von „72 Stunden ohne Kompromiss“ 2016 besonders in Erinnerung geblieben? 

Anna: Der gute Zusammenhalt in meiner Gruppe ist mir besonders in Erinnerung geblieben. Wir sind in den 72 Stunden richtig zusammengewachsen. Sehr  gefallen hat mir auch, dass man etwas Gutes bewirkt und die positive Veränderung sichtbar ist. Außerdem hatten wir sehr viel Spaß – während und auch nach der Arbeit.

RB: Das heurige Motto lautet „Challenge your Limits“. Was bedeutet es  für dich, Grenzen zu überwinden?

Anna: Ich muss meine Grenzen einschätzen können und dann für das Projekt alles geben – also mehr Engagement als sonst im Alltag zeigen. Dann kann ich im Team  scheinbar Unmögliches in 72 Stunden schaffen – zum Beispiel einen Spielplatz errichten. Für mich heißt es auch, dass man sich etwas  zutraut und Aufgaben übernimmt, die einen fordern und Überwindung kosten – etwa fremde Leute auf der Straße anzusprechen oder mit dem Rollstuhl durch die Stadt zu fahren. Das Gefühl am Ende ist echt überwältigend! 

RB: Welche Ideen hättest du für Projekte? Was würde dir Spaß machen? 

Anna: Ein tolles Projekt wäre für mich, etwas mit Menschen zu machen, die eher am Rande der Gesellschaft stehen, zum Beispiel mit älteren Menschen in Pflegeheimen. Sie freuen sich sehr, wenn junge Leute mit ihnen spielen, musizieren oder einfach ihren Geschichten von früher zuhören. Spannend fände ich es auch, gemeinsam mit Flüchtlingen ein Fest zu organisieren oder ihre Geschichten in einem Buch zu sammeln.

RB: Wem kannst du empfehlen bei „72 Stunden ohne Kompromiss“ mitzumachen? Bist du auch wieder dabei?

Anna: Ich kann allen empfehlen mitzumachen, die ihre Umgebung ein Stück besser oder sozialer machen  wollen oder einfach erleben möchten, was gemeinsam in 72 Stunden machbar und wie überwältigend  das Gefühl am Ende ist. Ich werde im Oktober auf alle Fälle wieder dabei sein und freue mich schon sehr darauf.

 

Bildtext: Viel Spaß und Gutes tun: Anna (l.) hat bei den vergangenen 72 Stunden mit ihrer Gruppe einen Jugendraum neu gestaltet. Foto: KJ Salzburg

 

Ab sofort ist die Anmeldung auf www.72h.at möglich: für Teilnehmer/innen, Begleitpersonen und Projektideen.