Eine mutige Frau

Selig. Als „mutige Frau“ bezeichnete Papst Franziskus Elisabeth Alphonsa Maria Eppinger (1814 – 1867). Die Gründerin der Schwestern vom Göttlichen Erlöser wurde vergangenen Sonntag in Straßburg selig gesprochen.

Straßburg/Vatikan. Vor allem Kranken an Körper und Geist habe sie die Liebe Gottes mit Leiden, Schweigen und Gebet bezeugt, sagte der Papst bei seinem Mittagsgebet auf dem Petersplatz.

In der Ordensprovinz Deutschland und Österreich leben derzeit 525 Schwestern in 39 Niederlassungen in den Diözesen Bamberg, Dresden-Meißen, Eichstätt, Freiburg, Mainz, München und Freising, Passau, Speyer, Sankt Pölten und Wien sowie im niederländischen Haarlem. Weltweit zählt die Kongregation 1.021 Mitglieder. 

1849 gründete die Elsässerin Elisabeth Eppinger als Mutter Alphonsa Maria die Kongregation mit Unterstützung des Pfarrers ihres Heimatortes Bad Niederbronn und mit Zustimmung des Straßburger Bischofs. 1854 wurde die Gemeinschaft vom französischen Staat anerkannt. 1866, ein Jahr vor dem Tod der Gründerin, erfolgte die Bestätigung durch Papst Pius IX. Seit 1857 ist die Schwesterngemeinschaft auch in Österreich. Die Schwestern sind unter anderem in Wien im Schulzentrum Kenyongasse und in Niederösterreich im Bildungszentrum Gleiss (Sonntagberg) tätig.

Foto (Claude Truong-Ngoc): In der Kathedrale von Straßburg hat Kardinal Angelo Becciu Elisabeth Alphonsa Maria Eppinger, die Ordensgründerin der Schwestern vom Göttlichen Erlöser, selig gesprochen.