Eine vielfältige Aufgabe wartet

„Danke, dass du bereit bist, die wichtige Aufgabe zu übernehmen“, sagte Erzbischof Franz Lackner bei der Dekretübergabe an seinen neuen Büroleiter MMMag. Martin Seidler. Mit Jahreswechsel löste ihn der Theologe Mag. Christoph Paar als Zeremoniär und Referent ab.

Salzburg. „Wichtig ist, dass du das Team gut zusammenhältst“, meinte der Erzbischof zu seinem neuen Sekretär und Büroleiter. Den neuen Zeremoniär kennt Erzbischof Lackner schon länger. Der 31-jährige Paar aus dem bayrischen Radolfzell war bereits Zeremoniär von Bischof Egon Kapellari und dem damaligen Weihbischof Lackner in Graz. Vor allem auf Reisen und Visitationen wird er Erzbischof Lackner nun zur Seite stehen. Im Dom übernimmt die Aufgabe weiter Martin Seidler. „Es ist ein bunter und vielfältiger Bereich“, freut sich Paar. „Die Arbeit während eines Gottesdienstes – etwa das Aufsetzen der Mitra – stellt den kleinsten Teil der Arbeit eines Zeremoniärs dar“, erklärt er. „Die Liturgie gehört vorbereitet, der Ablauf mit den Ministranten geprobt. Die Hauptaufgabe besteht eigentlich darin, mit kleinen Riten das Mysterium greifbar zu machen.“

 

Christoph Paar hat nach der Matura in Konstanz an der dortigen Universität Politik- und Verwaltungswissenschaft studiert. Ab 2007 studierte er Theologie in Freiburg und Graz, derzeit absolviert er das Doktoratsstudium der katholischen Fachtheologie in Graz und das Masterstudium der syrischen Theologie in Salzburg. Zwei Jahre war er Priesterkandidat. jup

 

Bildtext: Erzbischof Franz Lackner mit seinem neuen Büroleiter Martin Seidler und dem neuen Zeremoniär Christoph Paar (l.) bei der Dekretübergabe. Foto: jup