Einst und jetzt

Wolf Dietrich ist derzeit Thema einer Sonderausstellung im DomQuartier. Erzbischof Lackner hat kürzlich mit der Geschäftsführerin Elisabeth Resmann über seinen Amtsvorgänger gesprochen.

Salzburg. Erzbischof Franz Lackner und Fürsterzbischof Wolf Dietrich eint die Liebe zur Salzburger Innenstadt. Im Gespräch mit Elisabeth Resmann gestand Lackner allerdings: „Der Franziskaner in mir musste erst lernen, mit den prunkvollen Gebäuden zu leben.“  

Wolf Dietrich von Raitenau regierte von 1587 bis 1612 das Fürsterzbistum Salzburg und hatte sich als Baumeister großer Innenstadtgebäude einen Namen gemacht. Die alte Residenz und Schloss Altenau, heute unter dem Namen „Schloss Mirabell“ bekannt, wurden von ihm in Auftrag gegeben.

Zur Zeit Wolf Dietrichs, so Lackner, hat sich der Glaube zwar „in diesen großen Formen“ ausgedrückt. Heute aber muss es um etwas anderes gehen: Glaubwürdigkeit. „Wir müssen glaubwürdige Zeugen des Glaubens sein“, sagte der Salzburger Erzbischof. Bis 20. April können Besucher noch täglich, außer am Dienstag, von 10.00 bis 17.00 Uhr, auf den Spuren Wolf Dietrichs durch das Salzburger DomQuartier wandeln. chp

 

Bildtext: Salzburg hat es Erzbischof Lackner angetan, erklärte er im Gespräch mit DomQuartier-Geschäftsführerin Elisabeth Resmann. Foto: eds/chp