EM-Serie

Im österreichischen Stadion Ringe tauschen

Auf Schalke ist es schon lange möglich, nun können Fans auch im neuen Rapid-Stadion die Ringe tauschen. Das Allianz-Stadion bekommt einen interreligiösen Andachtsraum.

Wien. „Er ermöglicht von Taufen bis zu Hochzeiten diese wunderbaren Anlässe gemeinsam zu feiern“, berichtete SK-Rapid-Geschäftsführer Christoph Pe-schek. Vertreter des österreichischen Bundesligaklubs SK Rapid Wien besuchten vor kurzem Erzbischof Kardinal Christoph Schönborn. Anlass war die Kooperation, die der Fußballklub mit der Erzdiözese Wien eingeht.


Peschek erinnerte auch an die Tatsache, dass Rapid früher auch auf der „Pfarrwiese“ seine Spiele ausgetragen hat. Kardinal Christoph Schönborn freut sich über die Zusammenarbeit mit dem Wiener Traditionsfußballklub: „Ich glaube, das ist eine ganz positive und erfreuliche Kooperation. Wir verdanken den Verantwortlichen vom SK Rapid und dem Weikendorfer Pfarrer Chris-toph Pelczar das gute Miteinander, das hier gewachsen ist. Ich denke, das ist vorbildlich. Rapid ist Vorreiter in vieler Hinsicht und auch in diesem Fall.“


Chelsea kommt zu Besuch

Die Eröffnung des neuen Zuhauses findet am 16. Juli statt. Höhepunkt ist ein Testspiel gegen den fünffachen englischen Meister und vierfachen Europacupsieger Chelsea FC mit den Superstars Diego Costa und Cesc Fàbregas, die bei der EM 2016 für Spanien kämpften. Spielbeginn gegen die Londoner ist um 18.00 Uhr, zwei Stunden vorher startet die Eröffnungsfeier. Das legendäre Gerhard-Ha-nappi-Stadion wurde 2014 abgerissen, es wurde 1977 eröffnet und war baufällig. Rapid-Spiele fanden in der Zwischenzeit im Ernst-Happel-Stadion statt. Der bekannte Rapidler Hanappi wird aber nicht vergessen: Der Stadion-Vorplatz erhält seinen Namen. juw

 

Bildtext: Kardinal Schönborn erhielt ein „Rapid-Trikot“ mit der Nummer 10 und Spielernamen Schönborn, als ihn Vertreter von SK Rapid Wien besuchten. Im Bild von l.: Martin Wiesauer, Geschäftsführer Kategoriale Seelsorge der Erzdiözese Wien, Harry Gartler, Projektleiter Allianz-Stadion, Kardinal Schönborn, Christoph Peschek, Geschäftsführer SK Rapid Wien, und Christoph Pelczar, „Fußball“-Seelsorger und Pfarrer von Weikendorf. Foto: EDW/Markus Langer